Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

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Vom Bodensee bi s zum Sänti s. 
Essen und Trinken wie Gott im Appenzellerland. 
Appenzellerland Tourismus AR 
CH-9410 Heiden 
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Erlebnis Waldegg: Erlebnis inbegriffen 
Das ganze Appenzellerland unter einem Dach. Ein Kosmos aus all 
dem, was diese Region ausmacht. Die Waldegg ist nicht nur ein 
Höhenrestaurant an einmaliger Lage sondern eine kleine Welt für 
sich. Wer im «Erlebnis Waldegg» ankommt, weiss, wovon die Rede ist. 
Gut essen, entspannen, den Alltag vergessen, das sind Selbstver- 
ständlichkeiten. In der Waldegg gibt es das Erlebnis einfach so dazu. 
Ein Stammtisch, wie er im Buche steht, ziert das Restaurant Waldegg. 
In Appenzellischer Urchigkeit und heimeliger Atmosphäre gibt es 
Vesperplättli und Volksmusik zu Banketten oder Geschäftsessen. Dort 
ein intimes Tête-à-tête, feine Stoffe, Gaumenfreuden, da fröhliches 
Lachen, Kinder und Spiele. Im Restaurant Waldegg speist das Leben 
in seiner ganzen Pracht. 
Im «Schnuggebock» gibt es das Beste von gestern. Es scheint die Zeit 
stehen geblieben zu sein. Hier bei Grosi im Bauernhaus geht alles 
einen Tick langsamer, genussvoller. Plötzlich dringen vom Nebentisch 
Wortfetzen in Japanisch, Russisch oder Englisch ans Ohr. Gäste aus 
aller Herren Länder suchen im Schnuggenbock das authentische 
Erlebnis. Weltweit einzigartig. 
Im Schulzimmer «Tintelompe» in der Waldegg erteilt ein strenger 
Lehrer mit Augenzwinkern ein Schulstunde, die keine Prüfungsangst 
verursacht. Statt des trockenen Znünibrots gibt es in dieser Schule 
Überraschungen aus der Küche. So macht Schule Spass. Ob es den 
Buben und Mädchen, die anno dazumal an denselben Pulten sassen, 
wohl ähnlich ging? Nostalgie mit einem Schuss Zucker, eine roman- 
tische Variante der Schule aus vergangenen Tagen. Ein Erlebnis mehr 
in der Waldegg. 
Die Landschaft zwischen Bodensee und Säntis ist 
nicht nur als Familienparadies mit atemberaubender 
Bergwelt bekannt, nicht nur für seine Gesundheits- 
angebote und Wellness-Oasen viel gerühmt.  Auch 
die kulinarischen Köstlichkeiten, angefangen beim 
Biber, beliebt als Znüni bis zur währschaften Mahl- 
zeit mit «Südwooscht» und Chäshörnli, gefolgt von 
einem Quöllfrisch oder Alpenbitter, tragen zum 
guten Ruf des Appenzellerlandes bei. Die Liebe zum 
Appenzellerland geht auch durch den Magen. 
Gasthof Weissbadbrücke: 
Schlemmen, Wandern und Entspannen 
Ausgeklügelte Appenzeller Gerichte und gemütliche Zimmer vor einer 
hinreissenden Bergkulisse. Der Gasthof Weissbadbrücke ist ein echtes 
Kleinod und Familie Schmid weiss was ihre Gäste schätzen. Gewürzt 
mit einer Prise Appenzeller Charme führen sie seit über zwanzig Jah- 
ren den schmucken Landgasthof. Sepp Schmid hat sich der saisonalen 
Küche verschrieben und kreiert traditionelle Appenzeller Gerichte auf 
moderne Weise. Die Zutaten bezieht er ausschliesslich von einheimi- 
schen Lieferanten. Im Frühling duftet es nach Appenzeller Gitzibraten 
und frischgepflücktem Bärlauch und im Sommer springen die frischen 
Bachforellen aus dem rauschenden Bach im romantischen Naturgar- 
ten auf den Teller. Der Herbst zeigt sich von der wilden Seite. Als 
leidenschaftlicher «Pilzler» verwöhnt Schmid seine Gäste mit edlen 
Pilzen aus dem Appenzellerland, während sich im Winter alles um die 
beliebten Hackbrett-Diners dreht. Schmid ist seit 1993 Mitglied der 
schweizerischen Gilde etablierter Köche. Der Blick auf die Appenzeller 
Landschaft lässt von den kommenden Wandertouren im Alpstein 
träumen. Familie Schmid steht den Wandersleuten bei der Routenpla- 
nung zur Seite. Und auch bei der Rückkehr wissen die Gastgeber Rat: 
Auf müde Wandersleute wartet im Naturgarten ein entspannendes 
Fussbad. 
ZÜRICH – Das von vielen Freunden der 
vegetarischen Küche sehnsüchtig erwar- 
tete neue Kochbuch mit 60 komplett neu- 
en Hiltl-Rezepten erscheint pünktlich zum 
111. Geburtstag des traditionsreichsten 
vegetarischen Restaurants Europas. 
Einmal mehr führt Hiltl vor, wie lust- 
voll und kreativ vegetarische Küche sein 
kann und dass sich die Köstlichkeiten 
auch zu Hause zubereiten lassen – falls 
man bei Hiltl nicht als Stammgast ein und 
aus geht oder die feinen Gerichte im neu- 
en Hiltl Kochatelier selbst kocht und ge- 
niesst. Wie schon im ersten Hiltl-Koch- 
buch werden auch im neuen Band auf 
vielfältige Weise die Rezepte aus dem 
Hause Hiltl mit grosszügigen Text- und 
Fotoseiten vorgestellt. Darunter finden die 
beliebten Hiltl-Fruchtsäfte ebenso Platz 
wie die Vorschläge für Salate, Saucen, 
Vorspeisen, Suppen, Pasta, Reis, Gemüse, 
Pilze und feine Desserts. Für Vegetarier 
und Nicht-Vegetarier, für Köche und Hob- 
by-Köche, für alle, die erkannt haben, 
dass fleischlos essen nichts mit Verzicht 
zu tun haben muss, sondern Spass macht. 
HILTL VEGETARISCH 
Orell Füssli Verlag: «Hiltl Vegetarisch. Die 
Welt zu Gast», 176 Seiten, 65 Franken. 
Alkohol fällt ins Gewicht 
Vor allem im Frühling sorgen sich viele um ihr Körpergewicht 
SCHAAN – Wer seine Pfunde in Schach halten 
will, tut gut daran, Alkoholisches in der Ener- 
giebilanz zu berücksichtigen. Denn Alkohol 
hilft Kilos anzusetzen. 
Der Bierbauch ist keine Mär. Andere verbreite- 
te Annahmen erweisen sich aber als falsch: Was 
der Volksmund weiss und wo er sich täuscht. 
Derzeit machen sich viele Menschen über ihr 
Körpergewicht Gedanken. Der gute Vorsatz ist 
rasch gefasst: Bewegung und eine ausgewogene 
Ernährung sollen die überschüssigen Pfunde 
zum Schmelzen bringen. Wer seine Ernährung 
überdenkt, sollte den Alkoholkonsum nicht ver- 
gessen. Was viele unterschätzen: Alkoholische 
Getränke sind eine tüchtige Kalorienquelle und 
sie wirken kurzfristig eher appetitsteigernd. 
«Gleichwertig»: 
Ein Schokoriegel und zwei Stangen Bier 
Alkohol trägt dazu bei, Speck anzusetzen. Er 
enthält 7 Kilokalorien pro Gramm. Es handelt 
sich dabei um «leere Kalorien», da sie nur sehr 
geringe Mengen an Nährstoffen enthalten. Ne- 
ben den Kalorien des Alkohols kommt der Koh- 
lenhydratgehalt der einzelnen alkoholischen 
Getränke dazu. Ein Gläschen Schnaps (2 cl) 
birgt immerhin rund 50 kcal. Ein Deziliter Rot- 
wein enthält gut 70 kcal, drei Deziliter Bier 
mindestens 120 kcal. Ein Vergleich: Ein Scho- 
koladeriegel enthält in etwa die gleiche Menge 
an Kalorien wie zwei Stangen Bier. 
Bier mache dicker als Wein, lautet ein gän- 
giger Spruch. Für die Energiezufuhr ist letztlich 
nicht die Getränkeart, sondern die Menge aus- 
schlaggebend. 
Alkohol hemmt Fettverbrennung 
Da der Körper den Alkohol nicht speichern 
kann, wird dieser vorrangig abgebaut. Andere 
Nahrungsbestandteile des Essens müssen zu- 
rückstehen, wobei die Fettverbrennung deutlich 
gehemmt und die Fettspeicherung verstärkt 
wird. 
Untersuchungen zeigen, dass ein erhöhter Al- 
koholkonsum gerade bei Männern die Fettan- 
sammlung im Bauchbereich fördert. Der «Bier- 
bauch» ist somit keine Mär. 
Alkohol fördere nach dem Essen die Verdau- 
ung, meint der Volksglaube. Er täuscht aber nur 
über das Völlegefühl hinweg, indem er die Ma- 
gennerven beruhigt. Was der Verdauung mehr 
nützt, ist Bewegung im Freien. 
Hier doppelt der Volksmund nach: Sich or- 
dentlich bewegen, dann schwitze man den Al- 
kohol aus. Doch nur ein sehr kleiner Teil des Al- 
kohols wird über Lungen, Nieren oder Haut 
ausgeschieden. 
Die Leber muss fast den gesamten Alkohol 
abbauen. Beim Alkoholabbau hilft Bewegung 
nicht. Doch körperliche Aktivität sowie eine 
ausgewogene Ernährung mit zurückhaltendem 
Alkoholkonsum stärken das Wohlbefinden und 
die gute Figur.   (pd) 
Es ist keine Mähr: Bier macht dick! Aber ein Märchen ist der Glaube, dass Schnaps nach einem 
üppigen Essen gut für die Verdauung ist. 
FOTO WODICKA
	        

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