Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

SAMSTAG, 17. DEZEMBER 2005 WIRTSCHAFT 
15 LIECHTENSTEIN Neue Partner: Telecom FL und RetüT SCHAAN - Telecom FL und RedlT, ein füh­ rendes IT-Generaluntemchmen der Schweiz, sind Partner. Mit dieser Kooperation erwei­ tern beide Unternehmen ihr Angebot umfas­ sender Informatik- und Kommunikations­ technologie. Telecom FL und RedlT Schaan wollen I künftig gemeinsam die Kommunikationsbe- dürfnissc von kleinen und mittleren Unter­ nehmen abdecken und für diese massgc- schneiderte Lösungen auf den Markt bringen. Der Produktelaunch ist Für Februar 2(X)6 ge­ plant. Auf Mietbasis werden individuell kom­ binierbare Pakete angeboten aus den Berei­ chen IT-Technik, Kommunikation. Secgrity - Firewalls, Antivirus, AntiSpam -, System­ überwachung und Fernwartung sowie geho­ stete Lösungen der Firma OnTrust - Exchan­ ge- oder Windowsserver. Das Produkt- und Dienstleistungsangeböt deckt den gesamten Bereich der Informatik- Dienstleistungen von RedlT und die inte­ grierten Sprach- und Datenkommunikations­ lösungen der Telecom FL ab. Die neuer Part­ nerschaft macht auch umfassende Outsour- cingprojekte von der Planung bis zur Umset­ zung möglich. Tele co m FL ist Markt- führerin von umfassenden Tclckommu- nikations- Dienstlei­ stungen 
für alle Kunden- segmente im Fürstentum Liechten­ stein. Ein lo­ kaler Sup­ port für KMUs wird angeboten, der Vertrieb wird durch persönliche Account Manager ge­ währleistet. Ein Störungsdienst, der 24 Stun­ den pro Tag während sieben Tagen verfügbar ist, steht allen Kunden zu Verfügung (Gratis­ nummer 8(X) 22 22, Tel. +423 237 74 (K), www.telecom-n.com ). RedlT AG ist ein auf den Schweizer und Liechtensteiner Markt fokussiertes IT-Genc- ralunternehmen, das sich in den letzten Jah­ ren als einer der führenden Anbieter bei Klein- und Mittelunternchmen etabliert hat. RedlT beschäftigt derzeit etwas mehr als 230 Mitarbeitende am Hauptsitz in~Zng sowiirnr Basel, Burgdorf. Fraucnfeld, St. Gallen, Lau­ sanne, Lyss, Samedan, Schaan/FL und Sprei- tenbach. RedlT ist seit l. Juli 2(X)4 mit dem Symbol RITN an der Schweizer Börse SWX kotiert. (PD/kopf) 
MEINE MEINUNG: VON MICHAEL LAUBER Vom Schenken Wie man sich als Teil dies Finanzplatzes selber etwas schenkt Michael Lauber, Geschäftsführer des Liechtensteiner Bankenverban- des. In dieser Zeit beherrscht das Schen­ ken unser Denken und häufig auch unser Handeln,- Was soll ich meinen Liebsten zur Weihnacht schenken, so fragt man sich ob all den Angeboten? 
Was schenke ich dem Nachbarn, der mich zur Geburtstagsfeier ein­ lädt, so geht es einem durch den Kopf? Was schenke ich einem schwer­ kranken Angehörigen, dem nichts geschenkt blieb, so trägt man schwer an diesem Gedanken? Oder etwas gewöhnlicher: Wel­ che «give aways» sind bereitzustel­ len, um einem Anlass, einem Pro­ jekt die richtige Gewichtung zu verleihen? Alle diese verschiedensten For­ men von Schenken haben eines ge­ meinsam: Dem Schenker wird da­ bei nichts geschenkt. Schenken bedeutet einmal dran denken: an den Geburtstag, an Weihnachten, an den Nachbarn. Es bedeutet, Ideen haben und su­ chen und auswählen. Schliesslich sind Geschenke zu bezahlen und zu überreichen. 
Und vor allem: der Beschenkte hat sie anzunehmen. Nun denken Sie vielleicht, dass all diese Aktivitäten selbstverständ­ lich sind. Vielleicht sind sie es bei einer üblichen Betrachtungsweise, bei Weihnachten und Geburtstags­ festen. Ich meine, dass diese Aktivitäten nicht selbstverständlich sind, wenn wir als Beschenkten den Finanz­ platz Liechtenstein im Auge haben.. Wir müssen dran denken und wir müssen ihm etwas schenken wollen. Dann beginnt die grosse Suche: Sollen ps neue Produkte sein oder heue Regulierungen? Sollen es neue Allianzen sein oder alte Freundschaften? Sollen wir das Geschenk alleine machet oder zu­ sammen mit anderen? Die Auswahl aus all diesen An­ geboten ist sehr schwierig. Letzt­ lich ist aber ein Entscheid notwen­dig, 
um sich über die Kosten des Geschenkes klar zu werden. Kein Geschpnk ist gratis zu haben, das wissen wir leider nur zu gut. Das Bezahlen-hat es in sich. Die­ ses beeinflusst im Fall des be­ schenkten Finanzplatzes Liechten­ stein, ob wir\überhaupt etwas schenken wollen bnd wenn ja, was. Diese Frage ist umso schwieri­ ger, als wir es nicht mit einem Fremden zu tun haben, nein, im Gegenteil: Gewissermassen schen­ ken wir uns als Teil des Finanzplat­ zes selber etwas. ' Deshalb wünsche ich mir in die­ ser Zeit, dass wir trotz all der Schwierigkeiten dem Finanzplatz Liechtenstein und damit uns selber etwas Zukunftsweisendes schen­ ken: die Gewissheit, dass nur wir die richtigen Schenker sein können. Wenn es andere machen, dann ha­ ben wir das Geschenk. Ideale Ergänzung LGT eröffnet Bankrepräsentanz in Bahrain VADUZ/MANAMA - Die LGT Bank als Privatbank des Fürstenhau­ ses von Liechtenstein eröffnete diese Woche offiziell ihre Re|frä- sentanz im Königreich Bahrain. Der Einladung von S.D. Prinz Phi­ lipp von und zu Liechtenstein folg­ ten zahkqyhc hochrangige Pcrsön- li^RkeiKcn: Der Kronprinz 
Bah- raihsV S.E. Scheich Salman Bin HamadjBin Issa Al-Khalifa, war vertreten durch den Präsidenten des Hofes. S.E. Scheich Khalifa Bin Daij AI Khalifa. Ebenso wohnten der Aussenminister, S.E. Scheich Khalid Bin Ahmed AI Khalifa. der Gouverneur der Zentralbank und der Finanzaufsichtsbehörde, Ra­ sheed Al-Maraj, Mitglieder des diplomatischen und des konsulari- treter der Wirtschaft dem festlichen Empfang bei. Die Bankrepräsentanz der LGT im Königreich Bahrain, dem älte­ sten und führenden Finanzzentrum am Arabischen Golf, ergänzt ideal die Standorte der LGT in Europa, Asien und Lateinamerika. «Als Family Office des Fürstenhauses haben wir langjährige Erfahrung in der umfassenden Betreuung 
vermö-V.l.n.r: 
Ali al-Daftari (Leiter der Bankrepräsentanz Bahrain), S.E. Scheich Khalifa Bin Dalj AI Khalifa (Präsident des Hofes), S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, Heinz Nipp (Executive Chairman LGT Private Banking Asia), Daniel-Christian Marler (Leiter des LGT Middle East Desk). gender Familien. Diesen Erfah­ rungsschatz stellen wir jetzt gerne auch Familien in der Golfregion zur Verfügung», erläuterte Heinz Nipp, der als Executive Chairman von LGT Private Banking Asia auch für den Mittleren Osten ver­antwortlich 
zeichnet. «Unseren Kunden bieten wir Private Ban­ king," "traditionelle und alternative Investments sowie Treuhanddienst- leistungen.» Die neue LGT-Bankrepräsentanz leitet in Bahrain Ali al-Daftari; in Hotel-Emotionen BAD RÄGAZ - Auf 112 Seiten präsentieren sich die Grands Hotels Bad Ragaz nun auch in Form eines Buches. Das flihreride Schweizer Health, Spa & Golf Resort widmet das. Buch seinen Gästen ,und Freunden: mit unveigessli- che Eindrücken und grossen Emotionen. Das zweisprachige Werk, in Deutsch und Englisch, illustriert mit zählreichen Bildern von der Ar­ chitektur und Kultur Uber Ailtagssituationen und spezielle Momente. Die Bilder werden durch historische Hinteigrundinformatipnen und kurze Texte unterstrichen.,Die Hammen GmbH in Osnabrück hat das Buch als dritten Band der Edition. Hotelemotions® produziert. Hotelemotions® sind Bücher Uber grosse Ho­ tels. No.- 1 der Edition war das «Parkhotel Quellenhof zu Aachen», No. 2 der «Bcnen-Di- kea-Hof Keitum, Sylt». (PD/kopf) Das Buch «Grands Hotels Bad Ragaz» kos­ tet 39 Franken,  vermittler@resortragaz.ch . 
Höhere Produktionen, mehr Umsatz Schweizer Industrie bleibt auf Kurs 
Vaduz wurde ein spezielles Middle East Desk gebildet. Unterstützt wird Ali al-Daftari von einem inter­ nationalen Advisory Board unter dem Präsidium von S.D. Prinz Phi­ lipp von und zu Liechtenstein. (PD) ANZEIGE 5HORLEY Natürlich frische Energie 60% Apfelsaft mit 40% Mineralwasser NEUENBURG - Die verbesserte Konjunkturiage macht sich auch bei der Schweizer Indus­ trie bemerkbar. Im dritten Quartal 2005 wiesen die Unter­ nehmen bei Produktion, Umsatz und Auftragseingang eine posi­ tive Bilanz auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal baute der sekun­ däre Wirtschaftssektor seine Pro­ duktion um 2,8 Prozent aus, wie die vierteljährliche Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) er­ gab. Neben den gut laufenden Ge­ brauchsgütern zeigen nun auch die konjunkturempfindlichen Ver­ brauchsgüter steigende Produk­ tionswerte. 
Und die Industrieprodukte fan­ den ihre Käufer. Die Umsätze der Branche stiegen laut Medien­ mitteilung vom Freitag um 3,8 Prozent, das Baugewerbe einge­ rechnet gar um 4,1 Prozent. Vorab die Gebrauchsgüter verkauften sich besser. Die besten Absatzwerte meldete der Wirtschaftszweig «Kokerei, Mineralölverarbeitung, nukleare Brennstoffe». Die grössten Verluste erlitten der Fahrzeugbau, die 
Ener­ gie- und Wasserversorgung sowie die Metallverarbeitung. Guter Ausblick Und auch für die Zukunft sieht es gut aus. Die Auftragseingänge klet­ terten innerhalb eines Jahres um 5,7 Prozent, mit dem Baugewerbe 
gar um 6,3 Prozent. Dieser Um­ stand sei vor allem Aufträgen aus dem Ausland zu verdanken. Der Auftragsbestand der Indus­ trie, also die Arbeitsreserven, lagen Ende September um 5,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der Be­ stand an fertigen Produkten in den Lagern wurde zum fünften Mal in Folge erhöht. Gegenüber dem Vor­ jahresquartal nahm der Bestand um 2,8 Prozent zu. Dass die Industrie wieder mehr Arbeit hat, dürfte sich auch auf die Anzahl Stellen auswirken. Bereits im Vorquartal stieg die Zahl der Angestellten in diesem Zweig an. Das BfS wird den Beschäftigungs­ barometer fürs dritte Quartal kom­ mende Woche veröffentlichen. (sda) 
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