Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

MONTAG, 12. DEZEMBER 2005 BLATT 
ISPORT 15 ZSC mit Steg und Ntodftriagt EISHOCKEY - Juhani Tamminens erstes NLA-Wochenende nach fast 15-jähriger Ab­ wesenheit endete mit einem Sieg und einer Niederlage. Das 5:4 gegen Servette war erst der zweite Auswärtssieg der Zürcher derSai­ son nach dem 2:0 in Basel am 23. September. Gegen das wieder auf die Leaderposition ge­ rückte Lugano wurden die Lions gestern wie­ der auf den harten Boden der Realität zurück­ geholt und unterlagen mit 3:6. gt 
A~*-t*^ Htwch«»Nl A ; Am Sunatag spUtcn: Genf-Servette - ZSC Uons 4:5, Pribouig -Zug5:4,Ambri-Plo«t«-D«vo» 1:4, SCL Tigers-Bern 1:3, Lug­ ano - KJoten Flyers 6:1. Gestern sputen: Rapperswil-Jona La­ ken - SCL Tlger»6:3, ZSCÜoni - Lugano 3:6, Davos - Basel 4:1, Kloten Flyers-Genf-Servette 2:2 n.V. 1. Lugano 28 107:7» 39 2. BOT 
28 98:« 39 3. Dtvos 30 96:72 39 4. Zug 29 97ÜOO 31 5. RappenwilJona Laken 27 73:70 27 6. AmM-Hotta 28 97:87 27 7. KJoten Flyer» 28 80:85 .26 8. Fribount 28 8534 25 9. Basel 10. ZSC Uons 11. Oenf-Servette 12. SCL Tigers 
29 29 29 29 
64:94 84:96 88:104 73:104 
25 23 22 19 VOLLEYBALL Erster Heimsieg SCHMN - Dto Damm vom VBC Vaduz ba- ViC AadorfII mit 3:1 dl« Obaifüntf. Nach einer durchwachsenden Leistung In Rasch zeigt der Urand nach eban. Im letzten Heimspiel des Jahres hatten sich die Benne-Mädels fest vorgenommen zu ge­ winnen. Dementsprechend engagiert gingen die Spielerinnen ans Werk. Erstmals von An- ' fang an dabei war der Neuzugang Dragana Krunic, die geschickt die Leitung des Spiels Ubernahm. Der erste Satz begann ausge­ glichen, bis die Vaduzerinnen beim Stand von 9:9 eine satzentscheidende Punkteserie auf 14:9 gelang. Konsequent wurde der Satz bis 25:14 zu Ende gespielt. Im zweiten Satz schlichen sich einwenig mehr Eigenfehler und Ungenauigkeiten auf Seiten der Vaduze­ rinnen ein. Der Satz war dadurch etwas länger ausgeglichen. Das variable Zuspiel ermög­ lichte den Angreiffern viele Optionen, womit immer wieder schöne Punkte auf allen Posi­ tionen erzielt wurden. Mit 25:19 gewannen die Benne-Mädels den zweiten Satz. Kuraa Sdiwichephase Auch im dritten Satz waren die Damen vom VBC Vaduz die tonangebende Mannschaft. Allerdings schlichten sich noch mehr Fehler und Unkonzentriertheiten als im zweiten Satz ein. Die Folge war, ein langer ausgeglichener Satz. Durch vermehrte Fehlerserien kamen die Gäste aus Aadorf zu leichten Punkten und nutzten dies zum Satzgewinn (19:25). Deutli­ che Worte in der Satzpause von Trainer Ben- ne brachten die Damen wieder zurück ins Spiel. Mit Kampfgeist und guter Servicear­ beit dominierten sie die Gegnerinnen nun nach belieben. Mit 25:9 ging der vierte Satz an die Residenzlerinnen. Der Sieg zum Auf­ takt in die RUckrunde brachte zwei wichtige Punkte und Selbstvertrauen für den Kampf um einen Mittelfeldplatz. (rp) VBC Vwfag - VBC Aadorf 113:1 (25il4; 2S;I»;19:25; 25:9) 30 Zuschauer, Spielzeit: 1 Stunde 25 Minuten. VMac Petra Tschirky, Either Biedermann. Bettina Mühr, Clau­ dia Walter, Monika Marxer, Katrin Hailer, Sabrina Notaro, Ell©- ke van Wijk; Claudia Hasler, Krank: Julia Fehr Weitere Erw haiase 
um Ltechtonrtct a D2i . • VBC Schaan - VBC Wakutadt 0:3 (20:25,22:25,22:25) mc: • • VBc'oalina Schaan - 
VBC Oamprin 3:0(25:12,23:9,25:14) H3At VBC Vaduz-MTV Nlfels 3:0 (25:14,25:18.25:14) MBUt Buchs-VBC Oallna Schaan 3:1 (25:15,25Ä 24:26,25:17) VBC dalli» Schaan - Linth 1:3 (16:25.22:25,25:17,15:25) 
Frommelt in Topform Gold, Silber und Bronze für den Liechtensteiner in Buenos Aires BUENOS AIRES - Das zum drit­ tenmal ausgetragen« offene Weltranglistenturnier In Buenos Aires für Tischtennisspieler mit einer körperlichen Behinderung wurde für Peter Frommelt, den Athleten des Liechtensteiner Behindertenverbander (LBV), zu einem vollen Erfolg. Frommelt startete in den Wettbe­ werben Open, Herren Einzel und Team. Mit einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille gelang es ihm, das hervorragende Ergebnis des letzten Jahres zu bestätigen und gegen 900 Weltranglistenpunkte zu erringen. Der Liechtensteiner hatte in der ersten Runde des Opens ein Frei­ los. Dann besiegte er den Chilenen Manuel Sopulveda glatt mit 3:0. lan Kent aus Kanada, die Nummer 2 der Panamerikaspiele, war an­ schliessend ein sehr starker, unan­ genehmer Gegner, der taktisch klug spielte. Frommelt gelang es, sich mit 3:1 durchzusetzen und somit für das Halbfinale zu qualifizieren. Gegen den Deutschen Andreas Nau kämpfte der Liechtensteiner nun um den Einzug ins Finale. Nau, Spieler der Klasse 10, wo nur Spie­ ler mit minimalsten Behinderungen startberechtigt sind, galt als klarer Favorit. Die beiden schenkten sich nichts. Jeder Satz war hart um­ kämpft. Andreas Nau siegte mit etwas Glück 3:1. Im Spiel um Platz 3 besiegte Frommelt den starken Brasilianer Matias Pincheiro über­ raschend glätt mit 3:0 und sicherte sich damit die Bronzemedaille im Open. Silber im Herren Einzel Mit drei deutlichen Siegen gegen Gustavo Chamorro (Argentinien), Ruperto Morales (Chile) und David Soria (Argentinien) qualifizierte 
sich Frommelt problemlos fürs Einzel-Finale. Ebenso souverän hatte sich der Belgier Nico Verge- yelen, Paralympicsieger von Athen, durchgesetzt. Im Endspiel des 2. Satzes war Frommelt nahe dran, verlor hauchdünn in der Verlänge­ rung mit 13:15 und im 3. Satz ge­ lang es dann dem Belgier, das Spiel klar zu seinen Gunsten zu entschei­ den. Peter Frommelt belegte somit den 2. Rang und gewann Silber. Gold Im Team Andreas Nau und Peter Frommelt hatten schon eine Woche vor Tur­ nierbeginn beschlossen, in Buenos Aires als kombiniertes Team Deutschland/Liechtenstein ihr Glück zu versuchen. In der offenen Teamkategorie wurden Holland, Brasilien, Kanada, Chile und Deutschland/Liechtenstein in einer Fünfergruppe zusammengefasst, wo jede Mannschaft gegen jede zu spielen 
hatte. Holland, amtierender Paralympicsieger im Teambewerb, und Brasilien als frischgebackene Panamerikasieger galten als die kla­ re Favoriten für den Türniersieg. Die Formation Deutschland/ Liechtenstein siegte 3:0 gegen Chi­ le, dann 3:0 gegen Kanada. Im Spiel gegen Brasilien lagen Nau und Frommelt bereits mit 0:2 zurück, nachdem beide ihr erstes Einzel verloren hatten. Doch nach dem Doppel stand es 1:2. Andreas Nau gewann nun sein Einzel, was den 2:2-Ausgleich bedeutete. Peter Frommelt siegte gegen die Num­ mer 1 Brasiliens, wie schon im Open-Bewerb, mit-3:0 und machte somit den dritten alles entscheiden­ den Punkt. Der 2. Platz stand damit bereits fest und nun konnte das Team Deuschland/Liechtenstein gegen den grossen Favoriten Hol­ land locker aufspielen. Die 
Aussen-Peter 
Frommen zeigte auch In Buenos Alm eine überzeugende Leistung. seiter siegten relativ klar mit 3:1 und Andreas Nau und Peter From­ melt durften die Goldmedaille des offenen Teambewerbes in Empfang nehmen. Turnier in Mexiko abgesagt Nach dem Argentinien Open sollte es nach einigen Tagen Pause nach Mexiko City weiter gehen, um am Mexiko Open teilzunehmen. Leider wurde dieses Turnier kurz­ fristig abgesagt. Für Peter From­ melt ist dieser Ausfall ein herber Schlag, weil er keinen einzigen der fast 1000 Weltranglistenpunkte, die Verheissungsvoller Auftakt Tischtennis: Messina-Cup inTriesen der Kategorie der lizenzierten Spie­ ler zeigt jedoch auf, dass in dieser Sportart der Geschlechtsunter­ schied nicht zum Tragen kommt. Spannende Spiele In der Kategorie der nichtlizen- zierten Spieler wurden die Teilneh­ mer und Teilnehmerinnen in zwei Kategorien eingeteilt (Mädchen und Knaben). In diesen Bewerben wurde um jeden Punkt gekämpft und natürlich war auch relativ klar ersichtlich, wer sich schon vermehrt mit Tischtennis beschäftigt hat. Dennoch gab es einige spannende Partien zu sehen. Bei den Mädchen setzte sich schliesslich Kim Danner durch. Sie verwies Roberta Barget- ze und Franziska Strasser auf die Ehrenplätze. Tobias Kiing dar King Elf Teilnehmer umfasste das Teilnehmerfeld in der Kategorie der Knaben. Entsprechend hoch war der Konkurrenzkampf um die begehrten Punkte für die Gesamt­ wertung. Nach einem langen Tür- niertag konnte sich schliesslich To­ bias Küng als Sieger feiern lassen. Silber holte sich Thomas Hobi vor Bronzegewinner Manuel Vogt. Messina-Cup In IMesen; Rangliste: Lizenzierte Spieler: 1. Anja Stricker. 2. Josip Sunko. 3. Jona­ than Gnaiuselvam. 4. Sinh Nguyen Thai. 5. Mario Schädlcr. 6. Roy Kurath. 7. uimar Schidler. Nicht lizenzierte Spieler Knaben: 1. Tobias Küng. 2. Thomas Hobi. 3. Manuel Vogt. 4. Arnold Zechner. 5. Adrian Moser - 11 Teilnehmer klassiert Mäd­ chen: 1. Kim Daner. 2. Robpta Bärget». 3. Fran­ ziska Strasser. 4. Bianca Bargetze. 5. Rebecca Neyer. 6. Paola Bargetze. 
er letztes Jahr bei diesem Turnier erspielt hat, verteidigen kann. Wie sich dieser Verlust auf seine Posi­ tion in der Weltrangliste auswirken wird, bleibt abzuwarten. JahresabscMuss In Las Vegas Frommelt beendet das Jahr 2005 mit der Teilnahme am US Open in Las Vegas, das vom 12. - 18. De­ zember dauert. Dieses Turnier ist sehr stark besetzt, weil es für viele Spieler die letzte Chance bedeutet, sich mit einem Superresultat noch für die WM 2006 in Montreux zu qualifizieren. (PD) VOLLEYBALL Anja Stricker (Bildmitte) holte sich den Ttimlersleg in Wesen vor Joslp Sunko (links) und Jonathan Gnanasehram. TRIESEN- Der Messlna-Cup 2005/06 Ist lanciert. Der erste Ikirniertag hatte es in sich. Die Tagessieger heissen Anja Stricker, Kim Danner und Toblas Kiing. »Fahl« Cott a Natürlich war man zum einen ge­ spannt darauf, wer sich in der Kate­ gorie der lizenzierten Spieler durchsetzen würde. Zum andern hiess es in den Kategorien der nicht lizenzierten Spieler die Gegner zu beobachten. Die neuen Messina- Cup-Teilnehmer sind für ihre Geg­ ner noch ein unbeschriebenes Blatt und 
daher schwer einzuschätzen. 
Doch dies änderte sich mit zuneh­ mender Turnierdauer. Die Positio­ nen in Triesen waren schnell bezo­ gen - auch wenn in den kommen­ den Turniere nun die Revanche winkt. Anja Stricker top In der Kategorie der lizenzierten Spieler setzte sich nicht ganz Uber­ raschend Anja Stricker durch. Sie verwies die männliche Konkurrenz Sunko Josip und Jonathan Gnana- selvam auf die Ehrenplätze. In den kommenden Türnieren muss sich Anja Stricker aber warm anziehen, denn 
nun brennen die beiden Kontrahenten natürlich auf Revan­ che. Der Sieg von Anja Stricker in
	        

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