Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

FREITAG, 9. DEZEMBER 2005 
S3RI WIRTSCHAFT 10 IN KÜRZE CSG will Reingewinn bis 2008 um eine Milliarde steigern ZÜRICH - Die Credit Suisse Group (CSG) will ihren Reingewinn bis ins Jahr 2008 um eine Milliarde Franken steigern. Dieses Ziel nannte der zweitgrösste Schweizer Finanz­ konzern am Mittwoch im Vorfeld einer Inves­ torentagung in London. Der Gewinnsprung soll unter anderem dank Kostensenkungen in den Bereichen Informationstechnologie, Sup- ply Management sowie Immobilien und Dienstleistungen erzielt erzielt werden. Zur Versicherungstochter Winterthur bekräftigte die CSG, dass diese weiterhin als Finanzinves­ tition geführt werde. Die Winterthur soll ihre Rentabilität zur Vorbereitung einer möglichen Kapitaltransaktion erhöhen. Für die CSG gehe es darum, den Wert für ihre Aktionäre zu maximieren. (AP) Zahl der Arbeitslosen auf höchstem Stand seit 7 Monaten ; BERN - Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Schweiz im November auf den höchsten Stand seit sieben Monaten gestiegen. Ende Monat waren 146 762 Menschen als Arbeits­ lose registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch mitteilte. Das waren 2696 Arbeitslose mehr als im Oktober. Mehr Arbeitslose waren letztmals im vergan­ genen April verzeichnet worden. Die Arbeits­ losenquote verharrte aber auf dem im Ok­ tober erreichten Stand von 3,7 Prozent. Zuge­ nommen hat im Berichtsmonat auch die Zahl der Stellensuchenden, und zwar um 4325 auf 216 859. Bei den offenen Stellen kam es hin­ gegen zu einem weiteren Rückgang, nämlich um 281 auf noch 8593 Stellen. (AP) i Cafetiers sehen Nachholbedarf bei Cafe-creme-Preisen ZÜRICH - Der Cafd-creme-Preis dürfte in der Deutschschweiz demnächst steigen. Im laufenden Jahr sei der Durchschnittspreis für , eine Tasse Cafe creme in Cafes, Cafeterias, I Cafe-Bäckereien und Bistros gegenüber dem \ Vorjahr nur um 3 Rappen auf 3.57 Franken ! gestiegen, gab der Schweizer Cafetier-Ver- i band am Donnerstag bekannt. Zum dritten I aufeinander folgenden Mal habe im Schnitt  ; nur jeder vierte Betrieb eine Preiserhöhung vorgenommen. Bei den andern Betrieben, die die Teuerung nicht auf die Konsumenten überwälzten, bestehe ein kumulierter Nach­ holbedarf von 4,5 Prozent. Nächstes Jahr seien bei tendenziell sinkenden Umsätzen mit i einer Erhöhung der gastgewerblichen Mini­ mallöhne um 1 Prozent und ein Anstieg der Energie- und Transportkosten zu erwarten. Wegen unbefriedigender Produktivität schliesst der Verband einen Stellcnabbau ! nicht aus. (AP) 1 Zulassung für | digitales Signatursystem BERN - Die Swisscom-Firmcnkundentoch- ter Swisscom Solutions hat als erstes Unter­ nehmen in der Schweiz die Zulassung als An­ bieterin von elektronischen Unterschriften er- | halten. Dadurch können Verträge, die bisher > in der traditionellen schriftlichen Form vor­ liegen mussten, neu auf elektronischem Weg abgeschlossen werden, wie die Swisscom am I Mittwoch mitteilte. Das von der Swisscom angebotene System erfüllt die Bedingungen des seit Anfang Jahres geltenden Bundesgesetzes über die elektroni­ sche Signatur. Das Zertifikat wurde von der Prüfungsfirma KPMG ausgestellt, der einzi­ gen Anerkennungsstelle in der Schweiz. Die Dienstleistung richtet sich an Unternehmen, Behörden und Institutionen im Gesundheits­ wesen. (AP) BMW schon nach elf Monaten mit neuem Jahresabsatzrekord MÜNCHEN - Der BMW-Konzern hat be­ reits nach elf Monaten einen neuen Jahresab­ satzrekord erreicht. Bis Ende November stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeit- raum um 10,8 Prozent auf 1,21 Millionen ver­ kaufte Autos. Damit liegt der Autokonzern bereits jetzt knapp über dem Rekordwert des gesamten Voijahres. (AP) 
Frage der Glaubwürdigkeit WTO: In Hongkong stehen Glaubwürdigkeit von WTO und Lamy auf dem Spiel GENF - Belm Gipfel der Wett­ handelsorganisation (WTO) in der kommenden Woche in Hongkong stehen die Glaubwür­ digkeit der Organisation und ihres neuen Generaldirektors Pascal Lamy auf dem Spiel. Ein Scheitern wie bei der Minister­ konferenz im mexikanischen Can- cün im September 2003 wäre laut EU-Handelsexperten besonders für Entwicklungsländer' katastrophal. Vor allem ihnen soll die im Novem­ ber 2001 die in der Hauptstadt des Emirats Katar begonnene «Doha»- Entwicklungsrunde zu Gute kom­ men. Die Hauptaktcure des grossen Feilschens in Hongkong vom 13. bis 18. Dezember haben ihre Er­ wartungen erheblich zurückge­ schraubt. Der Franzose Lamy, der vor sei­ nem Amtsantritt in Genf EU-Han- dclskommissar in Brüssel war, er­ wartet keine konkreten Zahlen zur Kürzung von Zöllen für Agrar- und Industrieprodukte. Der Langstre­ ckenläufer hofft jedoch, in den 
Ma-«Es 
ist, wie wenn man Schiedsrichter, Copilot oder Hebamme wäre» schreibt Lamy seinen schwierigen Job als WTO-6eneraldirektor. rathonverhandlungcn einen Aus­ weg aus Blockaden und gegenseiti­ gen Vorwürfen zu finden. «Schuld­ zuweisungen sind gefährlich», lau­ tet sein Motto. Machtworte kann er im riesigen Konferenz- und Aus-stellungszentrum 
der früheren briti­ schen Kronkolonie nicht sprechen. Dazu reichen seine Kompetenzen nicht aus. «Es ist, wie wenn man Schiedsrichter, Copilot oder He­ bamme wäre», beschreibt Lamy 
seinen schwierigen Job. Zankapfel in der WTO, die inklu­ sive des Neulings Saudi-Arabien bald 149 Mitglieder haben wird, bleibt die Landwirtschaft. Es gibt einen enormen Druck auf die EU und die USA, aber auch auf Agra- rimporteure wie die Schweiz, ihre Landwirtschaftsmärkte mit Zoll- und Subventionssenkungen stärker zu öffnen. EU-Handelskommissar Peter Mandelson, der streitbare Brite, är­ gert sich über die ständigen Agrar- vorwürfe: «Es handelt sich um eine Handelsrunde für die Entwicklung, nicht für die Agrarexporteure.» Auf der anderen Seite wollen die EU und die USA Schwellenländer wie Brasilien oder Indien dazu bringen, Zölle für Industriegüter zu senken und Dienstleistungsmärkte zu öffnen. Die ganz armen Länder in Afrika und in der Pazifikregion klagen darüber, dass ihre Handels­ interessen vernachlässigt werden - und somit der Entwicklungsaspekt viel zu kurz kommt. (sda) LAFV-GASTBEITRAG Hohe Flexibilität mit Anlageinstrumenten Gastbeitrag von Ralph L. Wart, Aquila Investment AG, Zürich In Jüngster Zeit ist die Nachfra­ ge von Vermöoensverwaltern nach eigenen ronds merklich gestiegen. Betrachtet man die zahlreichen Vorteile dieser An­ lageinstrumente, verwundert der wachsende Bedarf nicht. VermögensverwaJterfonds bieten die Möglichkeit der professionel­ len, aber zugleich einfachen, effi­ zienten und kostengünstigen Kon­ solidierung und Verwaltung von Kundengeldern in unterschied­ lichen Anlageklassen. So steht dem Vermögensverwal­ ter die gesamte Bandbreite an Geldmarktinstrumenten, Obligatio­ nen, Aktien, Investitionen in Fonds (limitiert auch Hedge-Funds) und derivativen Instrumenten zur Verfü­ gung. Der Freiheitsgrad ist jedoch nicht auf die Auswahl der Finanzin­ strumente beschränkt, sondern be­ steht auch in der Asset Allocation. Hier kann der Fondsmanager - je nach eigener Einschätzung der ma­ kroökonomischen Entwicklung - in den Anlageklassen Cash, Obliga­ tionen und Aktien Positionen zwi­ schen null und hundert Prozent hal­ ten. Um diese Freiheiten im Inte­ resse des Kunden zu nutzen, bewirt­ schaftet ein Vermögensverwalter seinen Fonds entweder selbst oder beauftragt einen externen Manager. Selekttonsprozess aktiver und passiver Anlageinstnimente Bei der Auswahl geeigneter Anla­ gen erachtet die Aquila Investment AG eine Mischung aus aktiv und passiv verwalteten Anlagen als sinnvoll, um unterschiedlichen Märkten, Bedürfnissen und politi­ schen, technologischen oder ökono­ mischen Gegebenheiten gerecht zu werden. Die aktiven Anlagen de­ cken vorab Sektoren und Länder ab, in denen ein klarer Mehrwert gene­ riert werden kann. Entsprechende Opportunitäten finden wir in wenig effizienten Märkten und in Anlage­ themen, in denen es keine «sinnvol­ len» passiven Anlagen gibt. Unser Auswahlprozess für Anlagen gestattet sich wie folgt: Das wichtigste Selektionskrite­ rium ist die Abdeckung des Anlage­ bedürfnisses. Dieses drückt sich in 
einem Land, Sektor, Anlagestil oder im Wunsch nach Absicherung aus. Anschliessend wird die Um- setzbarkeit, also die Möglichkeit der reibungslosen Transaktion und Investition, geprüft. Auch die mit der Transaktion verbundenen Kos­ ten werden sichtbar gemacht und kritisch hinterfragt. Der dritte und vierte Schritt bein­ haltet die klassische quantitative und qualitative Analyse eines An­ lageinstruments. Schliesslich sollte* die Anlage der Referenzwährung des Vermögensverwalterfbnds ent­ sprechen oder zumindest in einer Währung notieren, die einfach und effizient gegen die Referenzwäh­ rung abgesichert werden kann. Um die Konsistenz des Auswahlprozes­ ses sicherzustellen, bedarf es der kumulativen Erfüllung sämtlicher Kriterien. Umsetzung im Vermögensverwalterfonds Die hohe Flexibilität in der Um­setzung 
der eigenen Anlagepolitik ist nur einer der vielen Vorteile von Vermögensverwalterfonds. Bei Wertpapiertransaktionen pro­ fitieren diese nicht nur von weitaus geringeren Kosten als bei indivi­ duellen Käufen und Verkäufen, sie sind zudem von der Stempelsteuer befreit. So kommen auch Kunden mit kleineren Portefeuilles kosten­ günstig in den Genuss eines verbes­ serten Diversifikationsgrades. Dar­ über hinaus kann in Anlageklassen investiert werden, welche in einem kleinen Dircktmandat aufgrund von Risikoüberlegungen nicht oder nur in beschränktem Mass möglich,wä­ ren (Small Caps, High Yield, Emer- ging Markets). Schliesslich ist der mit dem Fondsmanagement ver­ bundene administrative Aufwand erheblich geringer, als wenn der Vermögensverwalter individuelle Transaktionen von Einzelkunden auf deren Richtigkeit überprüfen und abrechnen muss. Diese Überlegungen führten En- ANZHKil ^UPERFUriD *9^ am ZUKUNFT DBR QBU3ANLAOB Letzte verfügbare Kurse per 30/11/2005 Fonds Quadriga Superfund B EUR Quadriga Superfund A USD Qu«i(̂»eop«fundBU50 Quadriga Superfund C USD 
Valor-Nr, Wfthrung Kur*" Mindeetbetrag 1093774 ' CUR BM,1707ö 5000 1963777 EUR 776,19628 
10 000 1963783 CUR 7t2,9972t 
U*0CM)QQ 1963771 USD 914 26223 
5 000 .1*3778 U90 as4.23sa 
10.000 1963781 USD 624.34683 
100 000 Garantie Produkte vWMiWlirSpwfcndOwrtt«. VolksbanH Superfund Garant II* 
mm 2037236 
SUR EUR 
•MI 99,18 
ATP0QO4WW AT0000486675 * 0«tcMo»Mn. tan« Neu<nv«tlrtionen mOghcfc ** ptui Kommissionen &up*ffuftd Aaset Management GmbH, Zweigstelle Schaan Feidfclrcher Streeee 4, Fl-1494 Schaan T* •42i236W00.FM *423 236 85 01 i*cManifetr>(}»upertiind com, www superfund b 
Zahieteile in Liechtenstein: Vöflubtnfc AQ. 
Ftkftlrcher Strsese 2, FL-MM Schaan Tel *423 ?3Ö 0420 - www volfcibink l > 
de Juli 2005 zur Lancierung des Aquila Trend Invest (Valor 2.091.556), der als Vermögensver­ walterfonds gemäss dem vorher be­ schriebenen Selektionsprozess gleichgewichtet in die zehn attrak­ tivsten Länder und Sektoren inves­ tiert. Bei der Umsetzung fokussiert sich der Fonds auf die Auswahl diversifizierter, aktiver und passiver Anlagen wie Fonds, ETF und strukturierte Produkte. Gute Performance Dank tieferen Kosten und der sinnvollen Nutzung des Spielraums in der Asset Allocation sowie der Auswahl der Finanzinstrumente er­ bringen Vermögensverwalterfonds in der Regel eine bessere Perfor­ mance als von grossen Fondsge­ sellschaften lancierte Anlageinstru­ mente. Untermauert wird dies durch mehrere kürzlich in aner­ kannten Fach- und Tageszeitungen publizierten Rendite-Ranglisten von Fonds, in denen Vermögens­ verwalterfonds brillierten. Wir erachten Vermögensverwal­ terfonds durch ihre Kosteneffizienz sowie der hohen Flexibilität in der Umsetzung als ein ideales Instru­ ment für das professionelle und be­ dürfnisorientierte Management von Kundengeldern. Die steigende Nachfrage spricht für sich. Verfasser: Ralph L. Warth, Aquila Investment AG, Zürich Die alleinige inhaltliche Verant­ wortung für diesen Beitrag liegt beim Verfasser. ANZI Kit PanAlpina Sicav Alpina V Preise vom 8. Dezember 2005 Kategorie A (thesaurlerend) Ausgabepreis: € 66.00 Rücknahmepreis: € 65.17 Kategorie B (ausschüttend) Ausgabepreis: € 64.30 Rücknahmepreis: € 63.46 Zahlstelle In Liechtenstein: Swissfirst Bank (Liechtenstein) AG Austrasse 61, Postfach, FL-9490 Vaduz t.
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.