Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

VOL 
K§ffl ETZ!ff <£2) ANZEIGB DIE TAGESZEITUNG FÜR LIECHTENSTEIN MIT AMTLICHEN PUBLIKATIONEN JUGENDGIPFEL Was Regierungsrätin Rita Kieber-Beck am Jugendgipfel erlebt hat und die Schlüsse die sie daraus zieht. 3 
00423 237 51 51 AZ 9494 SCHAAN 
MONTAG, 21. NOVEMBER 2005 INFORMATION Welches Abstimmungs­ verhalten zum Schutz des Lebens am FBP-In- foabend in Gamprin fa­ vorisiert wurde. 3 
EMPFEHLUNG Welche Abstimmungs­ empfehlung der Vor­ stand der Frauen in der FPB für das kommende Wochenende abgibt. 7 
DUMME FEHLER Weshalb das Vaduzer Trainerduo Mats Gren und Ignaz Good auch in Basel keinen Sieg bejubeln konnte. 3 BLOTIMIX Gas- mit Bremspedal verwechselt RORSCHACHERBERG - Eine 79-jährige Automobilistin hat am Samstagnachmittag in Rorschacherberg beim Einparkieren zuerst die «Drive»- und «Park»-Stellung ihrer Auto- matik-Schaltung verwechselt. Dann geriet sie auch yom Brems- aufs Gaspedal. Wie die Kantonspolizei am Sonntag mitteilte, durch­ brach ihr Wagen einen Gartenzaun und prall­ te in den Unterstand einer Bushaltestelle. Da­ bei entstand Schaden für mehrere tausend Franken. (sda) Drei Personen schwer verletzt WATTWIL - Bei einer Frontalkollision zwi­ schen zwei Personenwagen sind am Sonntag in Wattwil SG drei Personen verletzt worden. Ein 23-jähriger Automobilist fuhr Richtung Wattwil. In einer Rechtskurve im Gebiet Hummelwald/Blautöbeli geriet er mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden Personenwagen zusammcnsliess. Der junge Mann musste durch "die Feuerwehr aus seinem Aulo befreit werden. Er wurde mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der 55-jährige Lenker des zweiten Fahrzeuges und dessen 49-jährige Mitfahrerin wurden ebenfalls ver­ letzt. Sie wurden mit einem zweiten Rega- Helikopter und einer Ambulanz ins Spital ge­ bracht. Auf der Verbindungsstrasse Wattwil- Ricken kam es während rund zwei Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, (sda) BLATTIINHALT Wetter 
2 Sport 13-18 Uno 2 TV 
23 Inland 3—11 International 
24 www.volksblatt.li . 1 QQ.4.7 » 9"771812"601 Fr. 1.80 mJAHRSANfi, NR. 2B6 
Tal. +423/237 51 51 Verbund SQdostsdnmli 
• • Überwältigendes Interesse Über 1500 Besucher/-innen bei der ARA in Bendem - ein Vollerfolg 6AMPRIN-BENDERN - Der Ge­ meinschafts-Abwasserreini­ gungsanlage ARA Bendern wur­ de am vergangenen Samstag anlässlich des Tages der offe­ nen Tür überaus grosses Inte­ resse entgegengebracht. Die Bedeutung der qualitativ ein­ wandfreien Verarbeitung der Abwässer wurde damit hervor­ gehoben. Die Fahnenalice entlang der Zu­ fahrtsstrasse zum ARA-Areal hiess die vielen Gäste herzlich willkom­ men. Nach der offiziellen Eröff­ nungsfeier zum Abschluss der Be­ triebserweiterung der ARA Ben­ dern am Freitagnachmittag hatte am Samstag die gesamte Bevölke­ rung die Gelegenheit, die Abwas­ serreinigungsanlage der elf Ge­ meinden Liechtensteins von innen zu betrachten. Das Interesse war überwältigend. Besucheranzahl weit übertroffen Über 1500 Besucher/-innen strömten nach Bendern, wo die To­ re der modernsten Abwasserreini­ gungsanlage in der weiten Region für Jung und Alt offen standen. AZV-Präsident Herbert Beck und Geschäftsführer Hilmar Hasler zeigten sich denn auch hocherfreut, denn innerhalb von sechs Stunden 1500 Gäste auf der ARA zu emp­ fangen, übertraf sämtliche Erwar­ tungen. «Im Gespräch mit den Be­ suchern kam deutlich zum Vor­ schein», so Geschäftsführer Hilmar Hasler, «dass die zahlreichen Gäste diese Gelegenheit sehr schätzten. 
Grosses Interesse anUssifcli des Tages im offenen TUre bei dar AM In Bändern. einen Blick hinter die Kulissen der ARA werfen zu können. Für die Leute ist es ganz selbstverständ­ lich, dass die Abwässer vom Haus­ halt und den Gemeinden mittels Hauptsammeikanälen nach Ben­ dern in die ARA abgeführt werden. Was jedoch dort genau passiert, ist den allermeisten im Detail nicht be­ kannt. Die Gäste waren denn auch erstaunt, mit welcher Technik und Organisation das anfangs verun- reinte und verschmutzte Wasser letztlich wieder dem Rhein zuge­ führt wird.» Die Leute der ersten Stunde, wie der langjährige Abwas­ sermeister Egon Oehri aus Mauren, 
die heutigen AZV-Verantwort­ lichen und die Gemeinden unseres Landes dürfen denn auch auf dieses Gemeinschaftswerk sehr stolz sein. Kontakt mit der Bevölkerung auch in Zukunft wichtig Der Tag der offenen Tür wurde durch die AZV-Verantwortlichen hervorragend organisiert. Den Ein­ wohnerinnen und Einwohnern wur­ de eindrücklich vor Augen geführt, wohin das Abwasser fliesst und wie auf der ARA der Reinigungsprozess funktioniert. Manche Funktionen, die durch gewisse Gerüche begleitet wurden, oder beispielsweise der 
Rechen waren leichter nachvoll­ ziehbar, als andere Vorgänge, die hoch technisiert abgewickelt wer­ den und in Chromstahlhüllen einge­ packt sind. Wichtig ist, dass sich die Bevölkerung mit der ARA in Ben­ dern identifiziert und die Relevanz des sauberen Wassers als zentrale Grundlage jedes Lebens und der Entwicklung unseres Landes er­ kennt. Dieses Ziel wurde mit dem Tag der offenen Tür vollauf erreicht. Auch in Zukunft wird eine laufende Öffentlichkeitsarbeit sowie der Kontakt der ARA mit der Bevölke­ rung - mit Jung und Alt - sehr be­ deutungsvoll sein. (PD) 
Seite 7 Thron übernommen Monaco: Inthronisierung von Fürst Albert II. 20 % auf alle Tafel- und Trinkschoko- laden In der Adventszeit Profitieren Sie als -Abonnent von Vorzugspreisen 
MONACO - Das kleine Fürsten­ tum an der Cöte d'Azur feierte die offizielle Amtsübernahme von Albert II. und nahm endgül­ tig Abschied vom verstorbenen Rainler. Liechtenstein war durch Erbprinz Alois und Ehe­ frau Sophie vertreten. In der Kathedrale bat Erzbischof Barnard Barsi um den göttlichen Segen für Albert und seine Aufga­ be. Dem Fürsten stiegen die Tränen in die Augen, seine Schwestern Ca­ roline und Stephanie wischten sich die Augen. Die königlichen Gäste aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten waren später zu einem Gala­ abend in der Oper geladen. «Mit dem Aufstieg auf den Grimaldi- Thron findet Prinz Albert seinen Platz in der Kontinuität dieser Dy­ nastie», sagte Bischof Barsi. «Mit der Hilfe Gottes wird er das Schicksal des Fürstentums weiter­ tragen, das mehr als sieben Jahr­ hunderte zurückreicht.» «Es ist sehr bewegend», sagte Stephanie 
nach der Messe dem Fernsehsen­ der TF1. «Ich habe an meinen Bru­ der gedacht und daran, was das für ihn bedeutet und für unser Land. Es ist ein neuer Anfang für uns al­ le in der Familie.» Hunderte Mone­ gassen sahen auf einer riesigen Leinwand vor dem Palast, wie Al­ bert sichtlich gerührt vor dem Erz­ bischof niederkniete. (AP/haka) Wurde am Samstag Ip Monaco in­ thronisiert: Fürst Albert Ii. 
Unfälle nach Schnee Zahlreiche Unfälle in der Region ST. GALLEN - Der Schnee und Eisglätte haben In der Nacht zum Samstag in den Kantonen St. Gallen und Glarus zu zahlrei­ chen Verkehrsunfällen geführt. Schwer verletzt wurde nie­ mand. Bai den meisten Unfällen blieb es bei Blechschaden. Am spektakulärsten war gegen 21.30 Uhr eine Massenkollision auf der A1: Auf der schneebedeck­ ten Autobahn bei Meggenhus fuh­ ren elf Autos ineinander. Wie die St. Galler Kantonspoli­ zei mitteilte, waren sie zu schnell gefahren. Zudem waren die Autos nicht für den Winter ausgerüstet. Die Autobahn zwischen St. Gallen Neudorf und Rorschach war für rund vier Stunden gesperrt. Ebenfalls ohne Winterausrüstung und zu schnell unterwegs waren zahlreiche Automobilisten, die im Kanton Glarus verunfallten. Bei ei­ nem Schleuderunfall im Kerenzer- berg-Tunnel wurden ein Lieferwa- gcnlenker und ein mitfahrendes 
Der Wlnterelnbruch brachte bei um Idylle, aber keine Unfälle. 10-jähriges Kind verletzt. Der Wa­ gen mit Anhänger war im Tunnel­ eingang ins Schleudern gekommen und kollidierte mit der Wand. Wäh­ rend drei Stunden wurde der Ver­ kehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeschleust. Problemlos in Li ech te nsn Auch in Liechtenstein hat der Winter am Samstag Einzug gehal­ ten. Wie die Landespolizei auf An­ frage mitteilte, gab es jedoch keine Unfälle aufgrund des Winterein­ bruchs zu vermelden, (sda/haka) » 1 t
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.