Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

DONNERSTAG, 20. OKTOBER 2005 
blâII INLAND 
7 NACHRICHTEN Leistungskommission neu bestellt VADUZ - Die Regierung hat die Leistungs­ kommission für die Mandatsperiode 2005 bis 2009 wie folgt bestellt: Vorsitz: Kornelia Vallaster, Dr. LL.M., Amt für Volkswirtschaft, Abteilung Sozialversi­ cherung. | Liechtensteinische Ärztekammer: Andreas [ Nägele, Dr. med., Vaduz Marco Ospelt, Dr. ' j med., Triesen Rainer Wolfinger, Dr. med., Va- ! i duz Ersatzmitglieder: Jan Huys, Dr. med., | | Schaan Silvia Rheinberger, Dr. med, Vaduz. | j 
Liechtensteinischer Krankenkassenver­ band: Giuseppe Puopolo. Balzers, (Freiwilli­ ge Krankenkasse Balzers) Franz Schaller, Lu- zern 
(Concordia) Tarzis Zahner, St. Gallen ! (Intras) Ersatzmitglieder: Rudolf Keutscherg- 
 1 ger, Schaan (Concordia) Amanda Prevost, Balzers (Freiwillige Krankenkasse Balzers) Fabienne Hasler, Schaan, (Concordia) Moni­ ka Schneider, St. Gallen (Intras). Der Landes- physikus nimmt mit beratender Stimme Ein- sitz in die Leistungskommission. Folgende Vertreter weiterer Berufsgruppen wurden für vier Jahre bestellt: Liechtensteinisches Rotes Kreuz: Barbara Clinckemaillie, Dr. med., Triesen Odette Jeh- le, Dr. med., Schaan, Ersatzmitglied. Hebammen: Barbara Riedener-Büchei, Balzers, Helene Frick-Sele, Vaduz, Ersatzmit­ glied. Verband Liechtensteinischer Familienhil­ fen: Irene Ospelt. Vaduz, Maria Madl, Trie­ sen, Ersatzmitglied. Liechtensteinisches Landesspital: Walter Marxer. Vaduz. Physiotherapeuten-Verband Fürstentum Liechtenstein: Marc Ruhe, Vaduz, Christa Bicer-Bcck, Triesen, Ersatzmitglied. Apothekerverein des Fürstentums Liechten­ stein: Gerhard Eberle, Dipl. pharm., Schaan. Ernährungsberaterin: Sabine Gahr, Dipl. oec. troph., Schaanwald. Verband Liechtensteinischer Chiroprakto- ren: Christopher Mikus, Dr., Schaan, Claudia Kluchnik-Mikus, Dr., Schaan, Ersatzmitglied. Verein Labormedizinischer Diagnostiker: Lorenz Risch. Dr. med., Vaduz, Martin Risch, Dr. med., Vaduz, Ersatzmitglied. Gesellschaft Liechtensteinischer Zahnärz­ te: Markus Lingg, Dr. med. dent., Eschen, Hansjörg Marxer, Dr. med. dent., Schaan, Er­ satzmitglicd. Verband diplomierter Masseure des Fürs­ tentums Liechtenstein: Andrea Risch, Trie­ sen. Max Spitaler, Vaduz, Ersatzmitglied. Berufsverein der Psychologen und Psycho­ loginnen Liechtensteins: Walter Kranz, Dipl.- Psych. (psychol., nichtärztliche Psychothera­ peuten), Triesen, Bettina Eberle-Frommelt, lic.phil., Balzers, Ersatzmitglied. Nicole Keller-Hahn, Dipl.-Psych., Vaduz, Matthias Brüstle, Mag., Schaan, Ersatzmitglied. Die Leistungskommission beurteilt im Sin­ ne der Krankenpflegeversicherungsverord­ nung die Wirksamkeit, die Zweckmässigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen. Aufgabe der Leistungskommission ist es, der Regierung Empfehlungen abzugeben, ob be­ stimmte Leistungen in der obligatorischen Krankenpflege Versicherung 
zu übernehmen sind oder nicht. (pafl) Diplomfeier an der Hochschule Liechtenstein VADUZ - Am Freitag, 21. Oktober, findet um 18 Uhr die Diplomfeier der Hochschule Liechtenstein statt. 83 Absolventen der Stu­ diengänge Architektur, Betriebswirtschaft, Fi­ nanzdienstleistungen, Wirtschaftsinformatik und der Nachdiplom-Studiengänge Bauma­ nagement und International Management er- ' halten ihre Diplome bzw. Nach-Diplome. 14 j Absolventen kommen aus Liechtenstein. (PD) Jugendgottesdienst in Mauren MAUREN - Am Sonntag, 23. Oktober, I feiern wir um 19 Uhr in der Pfarrkirche Mau­ ren einen Jugendgottesdienst zum Thema «Nobody lives without love». Die Jugend- Rockband «PSY-KICK» und die Singgruppe j unter der Leitung von Patricia Lingg-Bieder- | mann werden den Gottesdienst musikalisch ! mitgestalten. Alle Jugendlichen und Jungge- ' bliebenen sind herzlich eingeladen. (PD) i » 
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Fördern und Fordern Der Jugendtreff Pipoltr wird am Samstag 10 Jahre alt TRIESENBER6 - Peter Frlck und Lorena Beck führen den Jugend­ treff Pipoltr seit rund sieben Jahren gemeinsam. Sie sind stolz darauf, wie sich die Ju­ gendarbeit in der Gemeinde entwickelt hat. Jetzt Ist es Zeit zum Feiern. »Tamara Frömmel t Er ist flatterhaft, bunt, bewegt und verwandelt sich: Der Schmetter­ ling, oder «bärgerisch» Pipoltr, ein Symbol für die Jugend, die eben­ falls flatterhaft ist, ein Symbol für den . bunten Jugendtreff, der sich stets verwandelt. Von einer ehren­ amtlichen Aufgabe in einer 2-Zim- mer-Wohnung ist die Jugendarbeit in Triesenberg zu 140 Stellenpro­ zenten gewachsen. Der Jugendtreff befindet sich gegenüber der Pri­ marschule. In fünf grossen Räumen können die Jugendlichen tanzen, surfen, Billard spielen, fernsehen und Kaffee trinken. «Man wächst mit» Peter Frick ist ausgebildeter So­ zialpädagoge, seine Kollegin Lore­ na Beck, gelernte Jugendarbeiterin. Zurzeit absolviert sie einen Lehr­ gang, bei der ISB Dortmund, in Se­ xualpädagogik. Beide sind sehr aufgestellt und erzählen, wie span­ nend es ist, die fünf Jahre, während die Jugendlichen.in der Regel im Pipoltr verkehren, mitzuerleben. «Sie werden vom Kind zum jungen Erwachsenen, werden zum Ge­ sprächspartner, übernehmen auf einmal mehr Verantwortung und lernen ihr Handeln bewusster wahr­ zunehmen. Man wächst irgendwie mit», sagt Lorena Beck. Manchmal kommt es vor, dass beim Jugend­ treff schon «Entwachsene» auf 
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Freude dabei: Peter Frick und Lorena Beck In der Disco des Pipoltr: Die bunte Wand hat der Künstler Daniel Schädler zusammen mit Ihnen und den Jugendlichen gestaltet. nen Sprung vorbeikommen. «Man hat das Gefühl, sie sind schon rich­ tig alt, wenn sie von früher erzäh­ len. Und du bist immer noch Teil von ihnen.» Peter Frick fügt an: «Es ist ganz spannend, mitzuerle­ ben, wie es irgendwann im Alter von 15 einen <Ruck> gibt und die Jugendlichen sind einen Kopf grös­ ser als 
wir.» «Pipoltr-Tag» Eine Tradition im Pipoltr ist es, am Ende der Sommerferien, alle 12-J ährigen der Gemeinde einzula­ den, um den Jugendtreff kennen zu lernen - der «Pipoltr-Tag». Einige bleiben dann, andere nicht. Haupt­ sächlich seien es Triesenberger, die den Treff besuchen,, es kämen aber auch ab und zu Jugendliche aus Va­duz, 
Triesen oder Balzers. «Der Pi­ poltr ist sehr bubenlastig», sagt Pe­ ter Frick. Mädchen haben einfach einen anderen Bezug zur offenen Jugendarbeit, sie sind bei gezielten Aktionen und Projekten stärker vertreten als die Buben. Dennoch sollen auch sie sich im Treff wohl fühlen. Es ist geplant, einen Raum eigens für Mädchen zu schaffen. Das Ziel der Jugendarbeiter ist es, die Jugendlichen zu fördern und zu fordern, ihre Persönlichkeit zu stärken. Lorena Beck und Peter Frick sind immer für sie da, und na­ türlich haben sie auch für Eltern ein offenes Ohr. Der Jugendtreff ist für Peter Frick eine Alternative zu an­ deren Freizeitangeboten mit einer Komm- und Geh-Philosophie, mit Regeln, aber auch ein Raum, wo 
die Jugendlichen «so sein können, wie sie wollen, sich auch einmal austoben können.» Oer höchste Jugendtreff Im Land Die Jugendlichen sollen aber nicht nur «herumhängen». Es gibt ein Jahresprogramm mit Work­ shops, Ausflügen und mehr. Ein Highlight sei zum Beispiel das Pfingstlager im Tessin oder die Weihnachtsaktion, an der auch Jün­ gere teilnehmen dürfen. Ein ande­ res war laut Peter Frick der Fas- nachtsumzug, an dem der Jugend- treff im letzten Jahr zum ersten Mal mit einem Wagen teilgenommen hat. Ein Schwerpunkt im Jugendtreff ist die Berufswahl. So gab es zum Beispiel schon eine Führung im BzB Buchs und man unterstützt die Jugendlichen bei der Lehrstellensu­ che. Was den Pipoltr von den anderen Jugendtreffs im Land unterschei­ det, ist laut Lorena Beck und Peter Frick seine Lage in der Höhe. «Der Pipoltr war auch der erste Jugend­ treff im Land, der sich einen Leis- tungsauftrag auferlegt hat», so Pe­ ter Frick. «Er ist ein Instrument, um unsere Arbeit zu messen.» 10 JAHRE PIPOLTR TRIESENBERG- Am kom­ menden Samstag, den 22. Okto­ ber lädt der Pipoltr alle Interes­ sierten zur Jubiläumsfeier ein. Beginn ist um 10 Uhr mit einem Brunch. Ab 14 bis ca. 17 Uhr kann man sich in der Disco ver­ gnügen, Billard spielen oder «tschüttela». Eine Fotoausstel­ lung zeigt Bilder aus den ver­ gangenen 10 Jahren im Pipoltr. Bildbearbeitung mit Photoshop Neuer Kurs an der Kunstschule Liechtenstein NENDELN- Neben den Kunst- und Kreativkursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bietet die Kunstschule Liechten­ stein 
auch Kurse für Gestatten am Computer an. Am Donnerstag, 3. November be­ ginnt wieder ein Kurs für Bildbear­ beitung mit Photoshop unter der Kursleitung von Manuela Gritsch. Die Kursteilnehmer/-innen kennen nach dem Photoshop-Grundkurs die Funktionen und Möglichkeiten des Programms. Sie sind in der La­ ge, Vorlagen zu beurteilen, Bildda­ ten zu übernehmen, wichtige Grundkorrekturen vorzunehmen und Bilder zu optimieren. Sie wis­ sen, wie Bildfehler retuschiert, Bildpartien partiell verändert, Filter korrekt angewendet, Ebenen einge­ setzt und Daten optimal aufbereitet werden. 
Voraussetzung für einen Kursbesuch sind sichere Anwen­ derkenntnisse auf dem Computer. Der Kurs findet acht Mal donners­ tags von 19 bis 21.30 Uhr statt; Kursbegijin ist am Donnerstag, 3. November 2005. Photoshop-Kursinhalt Nachdem man erfahren hat, wel­ che Voraussetzungen ein Computer für Photoshop bieten muss, lernt man den Umfang des Programms kennen mit den ganzen Menüs, Protokollen, Ebenen und Vorein­ stellungen. Tipps zur Bildübernah­ me von Scannern und Kameras werden genauso gegeben wie das Arbeiten mit gerasterten oder 
strukturierten Vorlagen geübt, die verschiedenen Bildformate und de­ ren Unterschiede werden aufge­ zeigt. Man lernt Fehler in den Bil­ dern zu korrigieren und Retuschen mit den zu Verfügung stehenden Werkzeugen zu machen. Färb- und Tonwertkorrekturen, Gradation, Helligkeit, Kontrast, Sättigung sind für die Kursteilnehmer/innen eben­ so keine Fremdworte mehr wie Scharf- oder Weichzeichnen, Ab- wedler, Nachbelichter oder der Schwamm. Es wird auf Bildtrans­ formation, Skalieren und Beschnei­ den, Bildgrössen 
und Arbeitsfläche eingegangen. Richtiges Freistellen 
und Ausschneiden mit den Werk­ zeugen Lasso, Zauberstab oder Pfa­ de sind in Zukunft kein Problem mehr, das Arbeiten mit Ebenen und Einfügen von Texten und der Um­ gang mit verschiedenen Filtern und Effekten wird selbstverständlich. Die Bildautbereitung für verschie­ dene Ausgabegeräte und Program­ me wird erklärt und auf Auflösung, Gradation, Licht/Tiefe, Farbum- fang, Dateiformat, Datenexport eingegangen. Und wie alles richtig abgespeichert wird, ist ebenso ein Kursinhalt. Wer sich für den Medienkurs 1 «Bildbearbeitung mit Photoshop» 
interessiert, kann sich direkt im Internet unter  www.kunstschule.li   (bei Bildung/Kurse) anmelden. Weitere Informationen sind im Se­ kretariat der Kunstschule Liechten­ stein (8.30 bis 11.30 Uhr) unter der Telefonnummer 375 05 05 zu er­ fahren. • (PD) ANZHKil: KUNSTSCHULE LIECHTENSTEIN *C Meinungsfreiheit für alle www.llv.li 15 Hinuten Ihrer Zeit... * ... helfen uns welter, um unser Verwaltungsportal gemeinsam mit Ihnen gezielt weiterzuentwickeln. Sind Sie dabei? Dankeschön. Daher unsere Bitte: ... besuchen Sie  www.lly.li , ... starten Sie dort unsere Portalumfrage und ... beantworten Sie einfach die Fragen. Offen für Neue«, offen für Sic .  www.liy.ti
	        

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