Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

DONNERSTAG, 22. SEPTEMBER 2005 
•uvrfl INLAND 11 ALPENVEREIN Wanderung von Schaanwald zur Gafadurahiitte Der Alpenverein lädt am Sonntag, den 25. September zu einer leichten Wanderung mit Ziel Gafadurahütte ein. £>er Start ist bei der Post in Schaanwald. Von dort geht es Uber den Ruabsteg-PaulahUtte-Alpzinken zur HUtte und nach der Einkehr zurück nach Planken Schaan. Für die 970 Höhenmeter wird mit ei­ ner Gehzeit von ca. 3 Stunden gerechnet. Treffpunkt: Sonntag 25. September um 8.30 Uhr beim Postamt Schaanwald (Postauto ab Post Schaan 8.10 Uhr). Auskunft erteilt der Tourenleiter Arno Näscher am Samstagabend zwischen 18 und 19 Uhr unter der Telefon Nummer 232 30 46. Liechtensteiner Alpenverein NACHRICHTEN Fertigstellung des Historischen Lexikons verzögert sich VADUZ - Im Verlauf der Arbeiten am Histo­ rischen Lexikon für das Fürstentum Liechten­ stein hat es sich in den letzten Monaten ge­ zeigt, dass das Lexikon trotz verschiedener Massnahmen nur auf Kosten von Qualitäts- einbussen wie geplant auf den 31. Dezember 2006 fertig gestellt werden könnte. Aus Sicht der Regierung wäre die Qualitätsminderung nicht zu verantworten. Deshalb hat die Regie­ rung 
einen Antrag zuhanden des Landtags verabschiedet, die Laufzeit des bereits bewil­ ligten Kredites bis längstens 31. Dezember 2007 zu verlängern. Das «Historische Lexikon für das Fürsten­ tum Liechtenstein» ist das erste Lexikon des Landes, das nach lexikographischen Krite­ rien und wissenschaftlichen Standards erar­ beitet wird. Nach Fertigstellung und Publi­ kation wird das Nachschlagewerk umfang­ reiche/detaillierte und qualitativ hoch ste­ hende Informationen über das Gebiet des Fürstentums von der Urzeit bis in das 21. Jahrhundert bieten über Land, Leute, Fami­ lien, Orte und Landesherrschaften und die Kenntnisse über unser Staatswesen im In- und Ausland wesentlich fördern. Das Histo­ rische Lexikon ist ein Projekt mit nationaler Bedeutung und hat identitätsstiftenden Charakter. (pafl) Die Berufsberatungsstelle informiert SCHAAN - Am Dienstag, den 27. Septem­ ber um 17.30 Uhr findet bei der Berufsbera­ tungsstelle in Schaan, Postgebäude, Dachge- schoss / Mchrzweckraum Panorama, eine In- formationsveranstaltung über die Berufe Sa- nitärmonteur/-in und Heizungsmonteur/-in statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. (PD) 
«Es fiel mir sehr leicht» Schreibwettbewerb: Liechtenstein sucht das Märchen 'OB ESCHEN - SHka Swiwnl hat Mr iflircJiM für dan SdmNMtar- Wattfeawarb baralts abgtgt- bM. In VMksMatMRtenrimv vtrritt sia mritr antfaraai, vm- VOR Infi WSQNGH1I IMMMHa Volksblatt: Frau Bernard, ma­ chen Sie zum ersten Mal beim «Schreibstar-Wettbewerb» mit? Ja, aber ich hatte schon das letzte Mal daran gedacht, mitzumachen. Leider fehlte mir damals einfach die Intuition und Zeit dafür. Warum haben Sie am Wettbe­ werb mitgemacht? Das Thema liegt mir sehr nahe, da ich in Eschen eine Waldspiel­ gruppe leite. Elfen, Trolle, Wald­ zwerge, all diese mystischen Wesen sind 
für mich kein Fremdwort. Sic sind Bestandteil meiner Tätigkeit als Waldspielgruppenleiterin. Was fasziniert Sie am Schreiben? Das Schreiben war schon immer eine meiner Leidenschaften. Ein­ fach meine persönlichen Gedanken Meine Bedanken sind schneller als die Stifte und Einfälle niederzuschreiben, das gefällt mir. Meistens sind jedoch meine Gedanken schneller als die Stifte, die sie auf das Papier brin­ gen sollten. Wie oft schreiben Sie selbst Ge­ schichten? Viel zu selten. Um grössere Wer­ ke zu schreiben benötigt es viel übrige Zeit und Ruhe, die mir in diesem Masse leider nicht zur Ver­ fügung stehen. ZUR PERSON Name: Silke Bemaid Wohnort: Eschen Alter: 30 ftaaflfct Lebensgefährte Maitin Genier und Sohn Julian M. Ber- aafd 14,3 Mooateait Hobbys: Familie, Garten, Hans, Reisen, Ibnnis, Lesen, Schrei­ ben, meine tägliche Arbeit. 
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' r* < Fiel es Ihnen leicht, ein Märchen zu erfinden? Meine «Schreiberei» möchte ich lieber als Geschichten als nach Märchen betiteln. Märchen beinhal­ ten für mich meist einen brutalen Teil. Meine Geschichten haben kei­ nen brutalen Inhalt. Um jedoch auf Ihre Frage zurückzukommen. Ja, es fiel mir sehr leicht. Der Anfang ist das Schwierigste, aber kaum habe ich den ersten Satz, ist wie schon er­ wähnt, mein Stift viel zu 
langsam. * 
 1 "? Wovon handelt, ganz kurz, ihre Geschichte? Meine Geschichte handelt von Elfenkindem, die in Schwierigkei­ ten sind. Eigentlich dürfen sie den Elfenschwur nicht brechen, doch um ihren König zu retten, bleibt ih­ nen nichts anderes übrig. Eine Mit­ teilung und Aufforderung an die Le­ ser versteckt sich zusätzlich darin. Was ist das für eine Aufforde­ rung? Die Aufforderung an den Leser, sich etwas bewusst zu machen. Wenn ich das jetzt auch noch verra­ te, ist schon fast die ganze Ge­ schichte erzählt. Was für 
eine Beziehung haben 
Sie zu Märchen? ich kann mich an ein Märchen­ buch aus meiner Kindheit erinnern. Es war in grossen Buchstaben ge­ schrieben und hatte ganze Seiten voll von Zeichnungen zu diesem Mär­ chen. In diesem las ich sehr gerne. Gibt es ein Märchen, das Sie be­ sonders mögen? Warum? Der Froschkönig. Als junges Mädchen erträumt man sich doch immer, dass man selbst einmal so einen Frosch trifft - oder ist es nicht Selbst einmal so einen Frosch treffen so? Das ist auch das einzige Mär­ chen, worin ich keine allzu extreme Brutalität 
lese. Man bedenke, dass . Märchen meist schon sehr kleinen Kindem erzählt werden, ohne ge­ nau auf den Inhalt zu achten. Zugeben muss ich, dass ich viel zu wenig Märchen kenne. Wie ich weiss, gibt es alleine von Grimms- Märchen 200 Erzählungen. Wie rechnen Sie sich Ihre Chan­ cen aus, am Wettbewerb zu ge­ winnen? 
Ich würde mich nicht trauen, zu urteilen. Die anderen Einsendun­ gen sind bestimmt ganz toll und spannend. Trotzdem wünsche ich mir den Hauptpreis, den ich sehr gut ge­ brauchen könnte. Natürlich wäre es für mich auch schon eine Ehre, wenn meine Geschichten in einem Buch gebunden und im Verkauf an­ geboten werden würden. Frau Bernard, wir wünschen Ih­ nen viel Glttafc! . WETTBEWERB Was flSh Baien ftbr eine mär­ chenhafte Geschichte ein? Schreibe» Sie einfiKh drauflos uodbringenSie Uwe Ideen zu Papier. Achten Sie «fa far h dar­ auf, dasi Ihr Mlucten nicht mĥ r ab 2500  H"" 
1 . Das itiungeflhr eine A4- Senden Sie Ehre Kurzge- sefakfatepee E-Mail «fe schrdb- itar®volksblatt.li. Binsende- schhiss ist dar 29. Oktober. Auf den Gewinaorwutet ein Gut­ schein im Weit von 2000 Fran­ ken ffr Bücher oder Computer. AN/iKil AWA.motJithorn.li
	        

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