Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

MONTAG, 12. SEPTEMBER 2005 BLATT 
UNLAND 
5 FOTOBUCHWETTBEWERB So sahen wir Liechtenstein VADUZ - An Stelle des traditionellen «Web Awards» (Homepagewettbewerb) und in Anlehnung an das Jubiläum «200 Jahre Souveränität Fürstentum Liechtenstein 1806-2006» sucht die Arbeitsstelle Schulin­ formatik (assi) die besten selbst erstellten Fo- tobiicher über Liechtenstein. Dank der Unter­ stützung durch die Sponsoren, der Liechten­ steinischen Landesbank, «gmg harlekin» und dem OK 200 Jahre Souveränität erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Aner­ kennung ihren persönlich erstellten Wettbe­ werbsbeitrag als gedrucktes Fotobuch ge­ schenkt. Zudem werden noch zusätzliche Preisgelder ausbezahlt. Wat tbewe i bsaufgahe In 2er- oder 3er-Gruppen oder (neu) inner­ halb einer Familie mit (mindestens einem schulpflichtigen Kind) muss der Inhalt (Text und Bilder) für ein Buch mit 24 Seiten reali­ siert werden. Thema: Verbindlicher Titel und Inhalt des Fotobuchs: Liechtenstein - aus un­ serem Blickwinkel oder: So sehen wir Liech­ tenstein. Am Wettbewerb teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler mit Wohn- oder Schulort in Liechtenstein. Kategorie A: 4. bis 5. Schuljahr der Pri­ marschule; Kategorie B: 6. bis 7. Schuljahr der Weiterführenden Schulen; Kategorie C: 8. bis 9. Schuljahr; Kategorie D: 10. Schul­ jahr bis zum abgeschlossenen 19. Lebens­ jahr; Kategorie E: Familien mit mindestens einem schulpflichtigen Kind (pro Familie kann nur ein Wettbewerbsbeitrag eingereicht werden. Pro Familie wird nur ein Buch abge­ geben). Arbeitsumgebung/Arbeitsplattform: Die Gruppe bedient sich verpflichtend der kosten­ losen Desktop-Publishing-Software (Foto­ buch Design-Center V6) von www.photo- book.com  (kostenloser download) und erstellt , mit dieser Software ein Buch von 24 Seiten I (Typ Classic - Breit: 20.5 / Hoch: 27.5). | Umsetzung: Die Gruppe versucht Liech- 
j tenstein auf eine eigene, ernste oder witzige, | kreative, schräge und persönliche Art darzu- j stellen. Erlaubt sind ausschliesslich eigene j Digitalbilder, eigene Texte, eigene Foto- 
j montagen, eigene digitalisierte Zeichnun­ gen, etc. Abgabebedingungen/Kalender: Das erstell- ! te Buch muss in digitaler Form (nur Datei - kein Ausdruck; kein Buch) bis spätestens am ; 27. März 2006 in der Arbeitsstelle Schulin­ formatik, Andreas Oesch, Vermerk: Foto­ buchwettbewerb, Pflugstrasse 30, 9490 Va­ duz, auf einer CD eingereicht werden. Wichtige Daten i m Überblick Anmeldefrist: 31. Januar 2006 (Mail an as- si@schulen.li );  Abgabefrist Fotobuch-Datei: 27. März 2006; Preisverleihung: April 2006 (Datum und Ort werden später bekannt gege­ ben). Weitere Infos und Anmeldung unter: http://www.web-award.li .  (PD) 
Gelebtes Kulturerbe 650 Jahre Walser am Triesenberg - Walser-Festspiel ERWACHSENENBILDUNG Praktische Lerntipps für Kinder van 9 bis 12 Jahren ESCHEN - Untersuchungen zeigen, dass mehr als 50 Prozent der Lernschwierigkeiten massgeblich darauf zurückzuführen sind, dass Schüler/-innen die notwendigen Metho­ den und Techniken zur Planung und Steue­ rung ihres eigenen Lernens fehlen. In diesem Workshop lernen Schüler Methoden kennen, die sie befähigen, ihre individuellen Lernprobleme zu lösen. Um sich seiner eige­ nen Fähigkeiten sicher zu sein, sich selbst zu vertrauen, muss man Dinge ausprobieren. In diesem Kurs geschieht dies in einer spieleri­ schen, entspannten Atmosphäre. Spielen schafft den Freiraum, neugierig die eigenen Möglichkeiten und Talente zu erfahren und kreativ weiterzuentwickeln. Der Kurs 161 unter der Leitung von Elisa­ beth Gassner beginnt am Mittwoch, den 14. September 2005, um 15 Uhr im Mehrzweck­ gebäude in Eschen. Anmeldung und Auskunft bei der Erwach­ senenbildung Stein-Egerta in Schaan, Telefon 232 48 22 oder per E-Mail info@stein- egerta.li. (PD) 
TRIISINBEH6 - 1355 wurden erstmals besondere Rechte dar kundüch erwähnt. 650 Jahn «H üter stellt das  MHHuiH iittir bi dar Walssqpmeinde war al- lern M ftMCMn ooi 
VKUMMT halt mit dem MMsartum. Im Mlttalpufikt der Uber das Jahr verteilten Jubiläumsaktfvttlten stand die BamalndeMar «650 Mira Walser am IHesanbsrg» mit dar Uraufführung des Walser Festspiels «Dan andern naa Was ist es, das die besondere Faszi­ nation für das Walsertum ausmacht. Ist es die Sprache, das unverwech­ selbare Erbe aus der Walliser Ur­ heimat? Ist es die besondere Kul­ tur? Sind es die bis heute bestehen­ den, engen Bande der verschiede­ nen Walser Gemeinden Uber kanto­ nale und nationale Grenzen hin­ weg? Die Fragen sind wohl nicht auf die Schnelle zu beantworten. Wer am Wochenende an den Feier­ lichkeiten teilnahm, konnte jedoch miterleben, welch einzigartiges Kulturerbe in der Walsergemeinde «am Bärg» auch 650 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung gelebt wird. Nachkommen tollen stolz auf ihr Elte sein Mit feierlichen Klängen wurde der Festabend durch die Harmonie­ musik Triesenberg, Leitung Reto Nussio, eröffnet. Josef Eberle, Prä­ sident der Kulturkommission Trie­ senberg freute sich, die Gäste aus dem In- und Ausland - unter ihnen Regierungschef Otmar Hasler, Re­ gierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher, Landtagsabgeordnete, Gemeindevorsteher, Vertreter der Geistlichkeit sowie Mitglieder der Internationalen Vereinigung für das Walsertum - begriissen zu dürfen. In seiner Festansprache zog Ge­ meindevorsteher Hubert Sele inte­ ressante Parallelen zwischen einst und heute und forderte auf, zum wertvollen Walsererbe Sorge zu tragen, sich in Umweltfragen zu engagieren und dafür einzusetzen, dass auch die Nachkommen der­ einst stolz auf ihre Heimat, ihre Sprache sein können. Grussworte der Regierung Uberbrachte Regie­ rungschef Otmar Hasler. Mit Freu­ de und Engagement wurde der Abend vom Männergesangverein, dem Frauengesangverein und der Trachtengruppe Triesenberg mitge­ staltet. «Dan andara naa...» Dumpfe Trommelklänge beglei­ ten den Einzug der Walliser. In Schattenbildern, mit besonderer Aussagekraft, führen Bild und Ton das Publikum in vergangene Zei-LMesasar. 
des tidi dem Willen des ten. Der Chor bringt Aufruhr in die Szene. Wortformationen werden von den Sängerinnen und Sängern schon fast dramatisch in Szene ge­ setzt, Wortfetzen, die anschlies­ send im Saal zu Diskussionen füh­ ren werden. Doch man scheint sich im Publikum einig zu sein: Das Festspiel begeistert. Schnörkellos, präzis und auf den Punkt gebracht ist die Fantasiegeschichte von ei­ nem Liebespaar, das sich dem Willen de$ Landammans beugt. Bravourös gespielt von Laien­ schauspielern, die in ihren Rollen Uberzeugen und zum Ausdruck bringen, was einstmals bewegte. Absolut fantastisch ist die musika­ lische Inszenierung, die Stimmun­ gen festhält, Übergänge schafft und ausdrückt, was mit Worten nicht zu sagen ist. Kern des Festspieles ist die Triesenberger Urkunde aus dem Jahre 1355. Für die Geschichte und die Regie steht Ingrid Kunz, musi­ kalisch umgesetzt wurde diese von Marco Schädler - er schrieb die Musik für das Instrumentalensem­ ble und den Chor - die musikali­ sche Leitung hatte Michael Ber- donner. 
Ii bereits früher als Lehen erworben worden. In der durch Josef Eberle gestalteten Sonderausstellung im Walser Heimatmuseum kann bis auf weiteres der geschichtliche Werdegang der Gemeinde Triesen­berg 
verfolgt werden. In einer inte­ ressanten Information konnte auch Uber die diversen JubiläStnsaktio- nen der Kulturkommission Triesen­ berg im laufenden Jahr berichtet werden. Im Über die Urkunde aus dem Jahre 1355 - das Original ging verloren und die Kopie wurde unter dem Schlossfelsen im Stieg gefunden - wusste Kulturkommissionspräsir dent Josef Eberle zu erzählen. Er wies darauf hin, dass, wenn es sich auch urkundlich nicht belegen las­ se, Malbun und Bergle nicht die ersten Lehensalpen der Triesenber­ ger waren. Mit grosser Wahrschein­ lichkeit seien Bargälla und Garsäl- miiirkeinmltieaiprisldest
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.