Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

SAMSTAG, 10. SEPTEMBER 2005 VOLKS 10PQRT 18 SPORT IN KÜRZE Scharapowa wieder Nummer eins der Weltrangliste TENNIS - Maria Scharapowa wird nach den US Open auf den Tennisthron zurückkehren. Laut WTA- Angaben Ubernimmt die Russin auf Grund ihres Einzuges ins Halbfinale und der Viertelfinal-Niederlage der US-Amerika­ nerin Lindsay Davenport wieder die Spitze der Weltrangliste. Am 22. August 2005 hatte die 18-Jährige als 15. Spielerin der Geschieh- j te und erste Russin die Spitze erstmals Über­ nommen. Allerdings nur für eine Woche, denn danach hatte wieder Davenport Rang eins zurückgeholt. Auch die Französin Ame- lie Mauresmo hatte in New York die Chance auf Platz eins, verspielte diese jedoch mit der Niederlage im Viertelfinale gegen ihre Lands­ frau Mary Pierce. (id) Landesmeisterschaft In Vaduz DUATHLON - Morgen Samstag wird an­ lässlich des Gemeindesporttages in Vaduz die Duathlon LM in der Sprint-Distanz ausgetra­ gen. Zurückzulegen sind 3Km Laufen, 16Km ; Radfahren und 2Km Laufen, so dass die Ge- I samtdauer des Wettkampfes rund 40 Min. be- ; tragen wird. Der Start ist um 13:30 Uhr und Nachmeldungen werden noch bis 30 Min. vor dem Start entgegengenommen. Für den Start I braucht es keine Lizenz, so dass auch Leute, die einen Duathlon ausprobieren wollen, am Duathlon teilnehmen können. Favoriten für ; den Landesmeistertitel sind in Abwesenheit < von Marc Ruhe (X-Terra Titisee) der Schaa- ' ner Christian Frommelt und Nicole Klingler. Am Vormittag von 10-ca.l2 Uhr kann ein Plausch-Mini-Duathlon (50m Laufen - 200m Rad- 25m Laufen) absolviert werden. Dieser ; ist offen für alle Interessierte und für den Fa- I milienplausch. Alle Finisher erhalten ein Fi­ nisher-Diplom. (PD) Byrd verteidigt Titel BOXEN - Schwergewichtsweltmeister Chris Byrd wird seinen WM-Titel nach IBF-Ver- sion am 1. Oktober in Reno gegen seinen US- Landsmann DaVarryl Williamson verteidi­ gen. Byrd hat den Titel seit Dezember 2002 nach einem Sieg gegen Evander Holyfield (USA) inne. Seine bisher letzte Titelverteidi­ gung beendete er am 13. November des Vor­ jahres gegen Jammel McCline (USA) erfolg­ reich. Byrd hält bei 38 Siegen (20 K. o.) bei nur zwei Niederlagen. (id) RESULTATÜBERSICHT U. Etmut i Ifiin ITTt>ml I. Samuel Sandln (Sp) 4:03:40. 2. Ok« Pereiro (Sp) ft04 zwflcL 3. Maurfcfo AidUa (Kol) (MK. 4. OK« 
Sevilla (Sp). dekte Zeit. 5. Jörn Honach (Sp) 0:25.6. Pablo turnt (Sp) 0:31 .7. Dtvid LaUu (S cdRenSi Cnk» & 
i . p)Q;46.8. Mlmel/ ' (Sp)0:49. 
elAn- > (Sp) 0:47.9. C*io« OarcU Queuda ) ö.10. i Säure (Sp). II. Roberto Harn (Sp). 12. ftancieco Mau­ set» (Sp).. 13. Deoii Mattchow (RUM). 
14. Stntot Gonzalez (Sp), 
im ifekbe ZeiL 15. Raben Pia» (Sp) 0:51. 16. David Bnaco (Sp) 0:58. 17. Maro» Semoo (Sp) 1:06. 18. Pmcix» Lira (Sp) 19. Jüan Mifuel Mereado (Sp) 1:23. 
20. JOKI» Beioki (Sp), fUche ZeiL PeratR 25. Tom DMfebon (USA) 1:33. 36. MkSde Seaqxni (It) 1:40. 43. Patrick Odcaxni (St) 1:48. SS. Sven Monttomery (Sz) 2:49. 67. Aitor Gonzalez (Sp) 2:59. 77. Paolo Bettini (Ii) 4:31. 9». Akomdro Peucchi (Ii) 6:09.100. Gilberto Simoni (Ii), gleiche ZeiL 113. Martin Elmigcr (Sz) 13:10. - 145 klanien. - Auf(C(sbea o.a. Manuel Beitran (Sp). Joe* Azevcdo (Por), Tom StecU (Be. Sturz). CmiHMiin«iH 1. Mentacbow 52:25:40. 2. Heras 0:47. 3. Manoebo 1:53.4. Saarn 1:57,5. Onicia Qucaada 3:31.6. Daniel- aon 5:47. 7. Plaza 6:00. 8. Meteado 6:19. 9. SwhM Ooezalez 6:47.10. Sevilla 6:51.11. Scaiponi 7:28.12. Blanco8A3.13. Ar­ dila 10:30. 14. Perdiguero 12:39. 15. Sand*! 14:30. 16. JOMX> Jnfie (Sp) 15:55. 17. Lara 16:51. 18. Uoai Ou (Sp) 17:26. 19. SylveÄer Snnyd(Pot) 18:56 20. Sarai» 19:16. Emm 22. Vk- tor Hugo pefta (Kol) 21:31.26. Aitor Gonzalez 26:40.36. Beioki 39:11.45. Pereto 44:52.46. Simon 45:29.52. BettM 49:16.67. CafcafBi 58:58.94. Petacchi 1:21:59.119. Etater 1:46:58.121. 1:47:50. msea IImHm New Vacft. US Opo. CnMa-te" •ijrOM Mk MMHart). Hin Plna»! Vlirtiln*' Roftr Meter (Sz/1)». David Natemfian (Am/11) 6:2,6:4,6:1. Utytoa Hewttt (Au/3) ». Jartko Nicotinen 03)2:6.6:1,3rt. 6:3, 6:1. - Mfc mBi w; Federer (I) - Hewitt (3): Oinepri - Afäaai(7). 1. -Zu« 2« (2:1,0.2,0.3) 6:3 (0:1,5:2,1:0) Ä«M41M»-Baael 6:0 (1:0,2:0.3:0) {•ritatm-Genf'Satvetle 0:4 (0:1,0:0.0:3) 10(Ml%r<l*-29CUona 4:3 (1:1,3:1,0:1) IMaMMklPta taken - Dave* beim Stand von 1:3 
afagetxo- <555(32.) 
Spaziergang ins Halbfinale Federer nach Dreisatzsieg gegen Nalbandian im Halbfinale gegen Hewitt NEW YORK - Roger Federer steigt einmal mehr als Favorit in dl« ScMussphase eines Ma|or- Turnlers. Oer Weltrangiiston- Ersta qualifizierte sich durch ein dtskusstonsloses 6:2, 6:4, 6:1 gegen David Naibandian für den US-Opan-HalMinal, In dem er auf Uayton Hewttt trifft. Spätestens nach dieser 100-minüti- gen Partie und dem Verkürzen im Head-to-Head auf 3:5 wird nie­ mand mehr Nalbandian als Angst­ gegner des Schweizers bezeichnen. Obwohl er in den ersten beiden Sät­ zen jeweils als Erster den Auf­ schlag abgeben musste, blieb er un­ gefährdet und machte die Punkte fast immer dann, wenn er musste. «Das war mein erster Sieg gegen ihn als Nummer 1», freute sich Fe­ deren Der dritte Sieg in Serie gegen den «Stier aus Cordoba» Hess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Federer totalisierte 91:58 Punkte und hatte sowohl bei den Gewinnschlägen (31:10) als auch bei den Fehlern (18:29) die Nase deutlich vorn. Nalbandian aner­ kannte neidlos: «Er war heute viel besser als ich.» Dieser Erfolg war für Federer auch die wichtige Be­ stätigung, auf dem richtigen Weg für das Wochenende zu sein. «Ich hatte in den letzten drei Partien den Rhythmus etwas verloren und bin nun froh, dass ich vor dem Halbfi­ nal so klar gewinnen konnte.» Der einzige Spieler, der Federer noch am Einzug in seinen sechsten Grand-Slam-Final hindern kann, ist 
Hewitt, der im Viertelfinal den überraschenden Finnen Jarkko Nie­ minen (ATP 57) nach 1:2-Satzrück- stand noch besiegte und damit sei­ ne Major-Bilanz gegen Linkshän­ der auf 14:0 ausbaute. Der Austra­ lier, einst ebenfalls ein Angstgegner von Federer, hat aber keinen gros­ sen Grund zu Optimismus: Der Schweizer hat gegen ihn die letzten acht Partien gewonnen und sich da­ bei ein phänomenales Satzverhält­ nis von 21:2 erspielt. Noch in leb­ hafter Erinnerung ist dabei der letztjährige Final in Flushing Mea- dows, als Federer den Vorzeige­ kämpfer aus Adelaide mit 6:0, 7:6, 6:0 richtiggehend deklassierte. He­ witt weiss, dass es erneut sehr schwierig wird: «Ich kenne keine Zauberformel, um ihn zu schla­ gen.» 11. September Im Hinterkopf Obwohl der Halbfinal Federers ganze Aufmerksamkeit erfordert, ist es nur normal, dass die Gedan­ ken etwas weiter gehen, zumal auf den «Super Saturday» unmittelbar ein Finaltag kommt, den man mit «Very Special Sunday» umschrei­ ben könnte. Das Männer-Endspiel, in dem mit Andre Agassi oder Rob- by Ginepri ein Amerikaner stehen wird, fällt auf den 11. September und damit auf den vierten Jahrestag der Flugzeugattacken auf das World Trade Center. «Hier den Fi­ nal gegen einen Amerikaner zu spielen, ist etwas Besonderes. Das Datum ist aber ohnehin speziell ge­ nug», so Federer. 
Tit*lv«rt»i<ligir Reger Federar hat das Halbfinale dar IIS Open erreicht Samuel Sanchez Sieger im Sprint 13. Etappe der Spanien-Rundfahrt - Phonak verpasst ersten Tagessieg knapp AMPUERO - Oscar Perairo hat den ersten Tagessieg für das Team Phonak in der laufenden Spanien-Rundfahrt knapp ver­ passt Im Spurt eines IHos war nur sein Landsmann Samuel Sanchez schneller. Mauricio Ar­ dila Jubelte zu früh. Als sich Pereiro und Sanchez im Schlussaufstieg der 13. Etappe zum Kloster Bien Aparecida zusammen mit Ardila entscheidend absetzen konnten, schien der Kolumbianer als stärkster Sprinter die besten Karten in den Händen zu halten. Ardila überquerte die Linie tatsäch­ lich vor seinen Konkurrenten - allerdings die falsche. Er hatte die Bergpreiswertung mit dem Ziel verwechselt und die Arme hundert Meter zu früh in die Höhe gestreckt. Sanchez nutzte die Verdutztheit von 
Samuel Sanchez helte sich 
eaf der Vueita-13. Etappe. 
Ardila und feierte vier Sekunden vor Pereiro den ersten grossen Sieg seiner Karriere. Der 27-Jährige fahrt seit seinem Wechsel ins Profi­ lager vor fünf Jahren für Euskaltcl und ist im Gesamtklassment als 15. bester Vertreter des baskischen Te­ ams. Heras bleibt dran Leader Denis Mentschow und seine ersten vier Verfolger erreich­ ten das Ziel mit 49 Sekunden Rück­ stand auf den Rängen 9 bis 13. Ro­ berto Heras handelte sich also trotz der Sturzfolgen keinen zusätz­ lichen Rückstand auf Mentschow ein. Ob das mit 15 Stichen genähte Knie den Belastungen auch in den beiden schweren Bergelappen des Wochenendes standhalten wird, steht auf einem anderen Blatt ge­ schrieben. (si) Radsportverband will Klarheit UCI gibt in der Affäre Armstrong Stellungnahme ab und fordert Aufklärung PARIS - In einer längst fälligen ersten Stellungnahme auf die Jüngsten Doping-Vorwürfe ge­ gen Lance Armstrong fordert der Internationale Radsport- Verband IIGI von der Wett-AntJ- Doping-Agentur WADA und dem Pariser Labor Aufklärung. Der Verband schickte den beiden Institutionen einen Katalog mit sechs Fragen. «Wir haben keine of­ fiziellen Mitteilungen oder Doku­ mente der Anti-Doping-Behörden oder des Anti-Doping-Labors über positive Analysen erhalten», hiess es am Freitag von Seiten der UCI. 
Die UCI kündigte an, weiter nach der undichten. Stelle zu suchen, aus der Informationen an die Öffent­ lichkeit gelangt seien. Ausserdem griff die UCI WADA- Präsident Richard Pound an, weil er Armstrong öffentlich schuldig gesprochen habe. «Wir bedauern, dass Pound öffentliche Statements über die Schuld eines Athleten auf der Basis eines Zeitungsartikels ab­ gegeben 
hat», hiess es in der Stel­ lungnahme. Die französische Sportzeitung «L'liquipe» hatte am 23. August unter Berufung auf Tests des Anti-Doping-Labors in Chatenay-Malabry berichtet, dass 
nachträglich untersuchte, anonyme Urinproben aus dem Jahr 1999 po­ sitiv getestet wurden und Arm­ strong zuzurechnen seien. Derweil hat UCI-Präsident Hein Verbruggen in der französischen Tageszeitung «Le Figaro» bestä­ tigt, dass nicht mit Sanktionen ge­ gen den siebenfachen Tour-de- France-Sieger zu rechnen sei. Der Holländer sagte, es könnten nur Sanktionen ergriffen werden, die v6n der WADA vorgesehen seien. Es sei nicht klug, jemanden zu ver­ urteilen, der nie in einem ordent­ lichen Verfahren positiv getestet worden sei. (si) 
Unter Verdacht Armstrong. t
	        

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