Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

0 MITTWOCH, 7. SEPTEMBER 2005 SEITE 25 VERLOBUNG DES TAGES Wo die Verlobung zwi­ schen Lance Arm­ strong und Sheryl Crow stattfand. 
25 VOLKS BLATT 
NEWS VOLKS BLATT 
REKORD Mehrfach-Rekordler tritt ab FOOTBALL - Jerry Rice, einer der besten Ameri- can-Football-Spie- ler aller 
Zeiten, gab im Alter von 42 Jahren seinen Rücktritt bekannt. Der Wide Receiver wollte sich bei den Denver ßroncos nicht mit einer Rolle als Reservist begnügen. In 
20 Saisons stellte Rice 38 Rekorde auf, darunter 1549 gefangene Pässe, 22895 Yards Raumgewinn und 197 Touchdowns. Insge­ samt drei Mal gewann der Modellathlet mit seinem «Stammverein» San Francisco 49ers die Super Bowl. (si) 
PREMIERE DES TAGES Welcher Eishockeyspie­ ler als erster Schweizer in der höchsten Liga Finnlands spielt. £5 
EINSCHÄTZUNG DES TAGES Wie Luxemburgs Trai­ ner Guy Hellers die Chancen gegen Liech­ tenstein einschätzt. 27 
Aus DES TAGES Wie Patty Schnyder bei den US-Open den Viertelfinal-Einzug verpasste. 
26 Armstrong und Crow verlobt RAD - Rad-Champion Lance Armstrong und seine Lebenspartnerin, die Country-Rock-Sän- gerin Sheryl Crow, haben sich in Sun Valley im Bundesstaat Idaho verlobt. Der Hochzeitster­ min soll noch nicht feststehen. Der unter Do­ pingverdacht stehende Armstrong, der die Tour de France sieben Mal in Serie gewann und die­ sen Juli zurücktrat, hat aus erster Ehe drei Kin­ der; Sheryl Crow war noch nie verheiratet, (si) Laurent Müller nach Finnland EISHOCKEY - Laurent Müller, der mit drei verschiedenen Vereinen vier Mal Meister wur­ de (Bern, ZSC 
Lions und Davos), zieht als ers­ ter Schweizer in die höchste Liga Finnlands, j Der Flügel wechselt zu Jyväskylä, wo er der j zweite Ausländer neben Lucas Lawson (Ka) • sein wird. (si) j Disziplinarverfahren gegen SFV eröffnet FUSSBALL - Die Störaktion im Spiel gegen Israel"am letzten Samstag könnte den Schwei­ zer Fussballverband teuer zu stehen kommen. Die FIFA leitete am Montag ein Disziplinarver­ fahren 
gegen den SFV ein und bestätigte eine entsprechende Meldung von «Radio Zürisee». Fünf Demonstranten waren während der WM- Qualifikationspartie auf den Rasen des St.-Ja- kob-Parks gestürmt und hatten minutenlang un­ gehindert 
ihre politischen Parolen dem Publi­ kum präsentieren können. Erst der beherzte Einsatz einiger Schweizer Spieler brachte schliesslich die Ordnungskräfte im Stadion da­ zu, einzugreifen. Das Sicherheitskonzept, das in Basel nicht zum ersten Mal an Länderspielen nicht einwandfrei funktionierte, stand nach den Vorfällen in massiver Kritik. (si) Alonso «Prinz von Asturien» FORMEL 1 - Der aus Asturien stammende Formel-1-Fahrer Fernando Alonso (24) wird am 21. Oktober in seiner Geburtsstadt Oviedo mit dem renommierten Prinz-von-Asturien- Preis, der wichtigsten spanischen Auszeich­ nung in der Sparte Sport, ausgezeichnet. Alon­ so kann sich am kommenden Sonntag in Spa (Be) zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten küren. (si) 
Mit Leidenschaft zum Sieg Liechtenstein für das heutige WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg gerüstet SCHAAN - laufbareitschaft, LK- densdiaft, Kampfgeist und taiteh legantas Spiel tariert Nattonal- traimr Martin Andermatt heuta (19.30 Uhr, Rhafnpafk-Stadion) von SMwn «UIUUIIIIQM 
909*" Luxemburg. Dar erste Helmsieg hi einer WM-Quattflkatien seN Tataacha wardan. »FsMsCwb a «Die Spieler haben heute die Gele­ genheit, sich in die Annalen des Liechtensteiner Sports einzutragen. Wir streben den ersten Heimsieg in einer WM-Quali an», lanciert An­ dermatt die Herausforderung Rich­ tung Teamspieler. Klar ist aber, dass es kein Spaziergang wie im Hinspiel (4:0-Sieg in Luxemburg) geben wird. «Für ein positives Re­ sultat mUssen die Jungs eine leiden­ schaftliche Leistung abliefern», ist sich Andermatt bewusst, dass Lu­ xemburg auf Revanche brennt und nur darauf wartet, dass seine Jungs den Sieg schon zu sicher in der Ta­ sche wähnen. Geduld haban Obwohl die Favoritenrolle dies­ mal klar bei Liechtenstein liegt, warnt Andermatt vor zu grossen Er­ wartungen. Wann das Führungstor fällt, ist für ihn Nebensache - Hauptsache es fällt. «Luxemburg wird uns nichts schenken. Die Spieler mUssen Geduld haben, in­ telligent spielen, die Zweikämpfe annehmen und Laufbereitschaft zeigen.» . Bewährtes System Liechtenstein wird heute das be­ währte 4-4-2-System spielen. «Wir mUssen an unserer Entwicklung ar­ beiten. Unsere Laufwege definie­ ren. Nach Luxemburg ̂steht das Spiel gegen Portugal an. Es macht also keinen Sinn gegen Luxemburg ein anderes System einzuführen», gab Andermatt Einblick in seine taktischen Überlegungen. «Sicher wird es im Spiel Situationen geben, 
UedrtamMtts TaanHücktr (im Bild Rwtny Büchel) wehen heete ram entea wo wir kurzfristig sogar ein 2-4-4- System fahren können», ergänzte Andermatt. Auch in punkto Auf­ stellung dürften die Würfel fast ge­ fallen sein, denn mit den Absenzen von Daniel Hasler und Christof Rit­ ter (beide Defensivspieler sind ver­ letzt) hat Andermatt keine allzu grossen personellen Alternativen zur Verfügung. Im Tor wird Peter Jehle stehen. In der Defensive sind Martin Telser (rechts in der Viererkette), Martin Stocklasa (Innenverteidigung) und Michael Stocklasa (links in der Vie­ rerkette) gesetzt. Den zweiten Innenverteidiger-Posten wird Ma­ rio Wolfinger oder, wenn er ein­satzfähig 
ist, Fabio D'Elia einneh­ men. Beim gestrigen Nachmittags­ training sahs mit D'Elias Verlet­ zung (Prellung) schon besser aus. Im Mittelfeld sollen Roger Beck, Ronny Büchel, Martin Büchel und Franz Burgraeier für Impulse nach Vorne sorgen. Im Angriff sind Tho­ mas Beck und Mario Frick wiede­ rum gesetzt. Auch Luxemburg unter Druck Im heutigen Spiel steht nicht nur Liechtenstein unter Erfolgsdruck. Für FL-Cheftrainer Andermatt ist auch die Erwartungshaltung im La­ ger der Luxemburger sehr hoch. «Die werden ihre Haut so teuer wie 
möglich verkaufen und eine weite­ re hohe Niederlage wie im Hinspiel vermeiden wollen. Ich erwarte, dass auch Luxemburg seine Chan­ cen suchen wird.» Mehr auf Seite 27 .Fürdas heutige WM-Qualifika­ tionsspiel' Liechtenstein - Lu­ xemburg um 19.30- Uhr iffi Rhemparic-Sudion Vtigt sind die Abendkassen geöffnet Ju­ gendlich bis 16 Jahre zahlenden halben Eintritt (tob) In der WM-Qualifikations-Gnippe 3 stehen heute neben der Partie Liechtenstein - Luxemburg zwei weitere ganz heisse Duelle an. Ta­ bellenführer Portugal mups in Rusaland «treten. «Wir sehen in­ zwischen Licht am Ende des 1\m- aeh, haben aber noch einige Stei­ ne aus dem Weg zu räumen», sag­ te Portugals lYafamr 
Luiz Felipe Scolari vor dem Spiel in Russland, wo er ein Unentschieden anstrebt Und ein Remis wlbe schon che halbe WM^Miete.Die Portugiesen haben danach noch zwei ver- meintlicfa leichte Heimspiele ge­WM-QUALIFIKATIOISI, 
GRUPPE 3 gen Liechtenstein und.  f um <He Fahlkarte nach Deapch- land endgültig zu lösen. Die Rus­ sen wollen in Deutschland aber auch mitmischen und haben mit der Scolari-Truppe zudem noch eine offene Rechnung, in Portugal setzte eseine böse l J-Sehlappe. Um im WM-Rennen zu bleiben, muss die Slowakei IB 
Lettlaad punkten. Die Slowaken haben steh zwar mit dem 2:0 gegen Pcowcfa» land mdralfadfai aufgeotistet, doch der Gang nach Riga iat aehr schwer, zumal sich der letztmalige EM-Ititoehmer für das 1:2 bdm Nachharn Batland nehabiltieren will. (tob) 
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