Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

MONTAG, 29. AUGUST 2005 BLATT 
I SPORT 15 SPORT IIM KÜRZE Spielerinnen gesucht HANDBALL - Alle am Handballsport inte­ ressierten Damen und weiblichen Jugend­ lichen können beim HC Unterland jederzeit und unverbindlich Schnuppertrainingseinhei- ten absolvieren. Die Unterländer Handballe­ rinnen trainieren derzeit jeden Montag von 20.30 - 22 Uhr im Schulzentrum Unterland in Eschen. Weitere Informationen unter info@handball.li oder +423 377 45 80. Schweiz für WM qualifiziert BEACHSOCCER - Dank einem 4. Schluss­ rang beim Europoliga-Final in Marseille hat sich das Schweizer Beachsoccer-Team für die WM 2006 in Brasilien qualifiziert. Nach den beiden Siegen über Österreich (8:7 n.V.) und Spanien (4:3) unterlagen die Schweizer Ita­ lien im Halbfinal mit 3:5. Das Spiel um den 3. Platz ging vor 4500 Zuschauem gegen den frenetisch angefeuerten Gastgeber Frankreich mit 2:6 verloren. Zweifacher Torschütze für den amtierenden Weltmeister war dabei der frühere ManU-Star Eric Cantona. (si) «Nur» Silber für Heuscher/Kobel BEACHVOLLEYBALL - Patrick Heu­ scher und Stefan Kobel haben an der EM in Moskau die Silbermedaille gewonnen. Im Fi­ nal unterlagen die Olympiadritten von Athen eher überraschend den Spaniern Pablo Herre- ra/Raul Mesa 21:17, 20:22, 12:15. Bei den Damen konnte Simone Kuhn ihren Titel, den sie im letzten Jahr mit Nicole Schnyder-Benoit gewonnen hatte, nicht ver­ teidigen. Mit ihrer neuen Partnerin Lea Schwer verlor Kuhn am Samstag zweimal und klassierte sich im undankbaren vierten Rang. Kuhn/Schwer unterlagen im Halbfinal den Holländerinnen Rebecca Kadijk/Merei Mooren und im Bronze-Spiel auch den Deut­ schen Stephanie Pohl/Okka Rau jeweils in zwei Sätzen. Gegen Pohl/Rau hatten die bei- djp^Schweizerinpenara Freitag noch einen z:0-Sieg feiern können;» < (si) 5T: Möllinger Vierter in Zakopane SKISPRINGEN - Der deutsch-schweizeri­ sche Doppelbürger Michacl Möllinger hat am Samstag beim Sommer-Grand-Prix den 4. Platz erreicht. Klarer Sieger mit 10,2 Punkten Vorsprung wurde dank der Tagesbestweite von 138 m im Final Jakub Janda (Tsch). Un­ mittelbar hinter Möllinger klassierte sich An­ dreas Küttel als Vierter. Doppel-Olympiasie- ger Simon Ammann rundete als Neunter die gute Bilanz der Schweizer ab. (si) Zukomme (Pol). Sommtr-Grmnd-Pri » GroaBchanzc: 1. Jakub Janda (Tsch) 2H3.9 (127.5/138). 2. Tho­ mas Morgenstern 
(ö) 273.7 (127.5/134). 3. Wolfgang Loitzl 
(ö) 266,9(127/131). 4. Michael Möllinger (Sz) 261.6 (127.5/129.5). 5. Andres KUltel (Sz) 260.9 (124.5/131). 6. Alexander Herr (De) 258.9 (125.5/130). 7. Georg Späth (De) 258,6 (124,5/130.5). 8. Michael Uhrmann (De) 254.3 (124/129,5). 9. Simon Ammann (Sz) 253.4 (124/129). 10. Jane) Damjan (Sin) 251,7 (123,5/128). - Ferner: 26. Adam Malysz (Pol) 226.8 (115,5123) - 50 Teil­ nehmer. Stand (4/1): 1. Morgenstern 2X5. 2. Loitzl 260. 3. Janda 226.4. Späth 151. 5. Robert Kranjec (Sin) 145. 6. Michael Neumayer (De) 124. - Ferner: 7. Möllinger 120. 8. Küttel 117. 15. Am­ mann 56. - 53 klassiert. FORMEL 1- Zdutaaseafc Moskowiter ha* Fonnel-l-Teams Renauhbeigewohnt Der spanische 
WM-Leader Fernando, Alonso be- scMenniglB 
seinen Soliden in etoemDanoB- stratioitsrennen mit »einem Teamkollegen Giancario Fisichell» (ft)aafeinem Kai ent­ lang dar «Moskwa» iKhedei Kieads lind des Rotten Platzes auf mehr al»2Ö0 tan/h. «Das war-eine Mega-Sbow, die Russknds würdig war», sagte dar Asturier. (si) 
Kunstflug aufs Podest Roland Matt holt an der Modellflug-WM in Saint Yan Bronze - Wolfgang Matt 10. SAINT YAN - Für Roland Matt war Saint Van alna Rais« wart. Mit nvai Medaillen Im 
fiepiefc ist dar Hachtawilalnar gastarn haJmgafcsfcrt Nach 
Bronn im Tfcambawarti (mit Weifgang Matt und Nick ScMMar) halte Matt auch im Biuatbawarto stn- satloneM Platz dnri. Wolfgang Matt flog auf dan 
zehnten Platz. Bis zur letzten Sekunde war für Ro­ land Matt Hochspannung angesagt. Die Jury wollte das Ergebnis par­ tout nicht vor der Siegerehrung preisgeben. So war die Freude im liechtensteinischen Team dafilr um­ so grösser, 
als bekannt wurde, dass Roland Matt Bronze gewonnen hat­ te. 
«Wir sind ausgeflippt vor Freu­ de». schildert Teambewerb-Bron- zemedaillengewinner Nick Schäd- ler den Moment als alle Dämme brachen. Vor zwei Jahren hatte Matt, Europameister 2004, das Po­ dest an den Weltmeisterschaften in Polen als Fünfter noch knapp ver- passt, jetzt holte er das Versäumte im französischen Saint Yan nach. Es ist dies selbstredend die beste WM-Klassierung seiner Karriere. Vier anspruchsvolle Flüge galt es im Finale des Einzelbewerbs zu ab-Oas 
WM-Padest (v.l.n.r.]: Tstsao Onda (SHber), Christoph« Paysaat-ia Hau (field) aad   Il alad Matt (Rraazs.) solvieren, zwei davon hatten die Fi­ nalisten eigens ausgeklügelt und mussten im Wettkampf bewältigt werden ohne dass die Piloten zuvor die Möglichkeit gehabt hätten, 'die­ se in ihr Training einzubauen. «Die­ se unbekannten Flüge haben Wolf­ gang sehr wahrscheinlich die Me­ daille gebracht», vermutet Schädler. 
In einem WM-Finale mit von der Partie war einmal mehr auch Wolf­ gang Matt. Seit über 30 Jahren hat er sich an den Welttitelkämpfen im­ mer fUr den Endkampf qualifiziert - angesichts dieser Konstanz eine atemberaubende Bilanz. Platz 10 stand am Ende für den FL-Routi- nier zu Buche. «Das ist ein super spätere La nd es me ist r Jürgen Timü rd y i 
Itap haa Hlttsr, Gerd Bshtlal, dar 
Krone wechselt die Besitzer Marina Novak und Jürgen Tömördy neue Landesmeister VADUZ - Dia Aidaga das TCVh- duz war Schauplatz dar diasjäh- rlgan Landesmeisterschaften In dar Katagorla Opan. Dabal «rar mafehta steh bal dan Daman mit dar 14-jMhrlgan Marina Novak alna naua Spielerin in die Usta dar Slagarinnan einzutragen. Bai dan Harren holte sich dar an Nummer 4 gesetzte Jürgen Tö­ mördy nach 2001 und 2003 zum 3. Mal den Ittel. Die diesjährigen Titelkämpfe Hes­ sen vor allem bei den Herren span­ nende Titelkämpfe erwarten. Ne­ ben den vier Gesetzten besassen auch eine Handvoll anderer Spieler die Chance bei der Vergabe des Ti­ tels ein Wörtchen mitzureden. Bis zu den Viertelfinalpartien verlief denn auch alles programmgemäss und die Favoriten vermochten sich stets durchzusetzen. Überraschender Gerd BabrM In den Viertelfinalpartien setzte es die erste grössere Überraschung, indem der ungesetzte Gerd Gabriel gegen den an Nummer 3 gesetzten David Göldi in zwei Sätzen ge­ wann. Ebenfalls in zwei Sätzen siegten der topgesetzte Stephan Ritter gegen Julian Risch der an Nummer 2 gesetzte Florian Glaus gegen Sepp Weikl und der an Num­ mer 4 gesetzte Jürgen Tömördy ge­ gen Daniel Kieber. Im den Halbfi- nalpartien kam es zu den Duellen zwischen Gerd Gabriel - Stephan Ritter, Jürgen Tömördy - Florian Glaus. Die Partie zwischen Tömör­ dy und Glaus verlief lange recht einseitig, erst gegen Ende der Be­ gegnung drehte Glaus auf. Doch Tömördy machte in dieser Phase die entscheidenden Punkte und brachte das Match über die Run­ den. Die zweite Halbfinalpartie zeigte zu Beginn Tennis vom Feinsten. Einige wenige Punkte entschieden den ersten Durchgang zugunsten von Ritter mit 6:4. Im 2. Satz übernahm Gabriel die Initia­tive 
und auch die Führung. Ritter schien kräftemässig ein wenig ab­ zubauen und musste den 2. Durch­ gang klar abgeben. Im Entschei­ dungssatz machte Gabriel weiter­ hin den filteren Eindruck, doch ge­ lang es Ritter zunächst die ent­ scheidenenden Punkte für sich zu 
Resultat», freut sich Nick Schädler. Die WM-Bilanz der FL-Piloten kann sich mehr als sehen lassen. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das kleine Liechtenstein im Mo­ dellflug eine ganz grosse Nummer ist. Nick Schädler bringt es auf den Punkt: «Wir haben alle Erwartun­ gen übertroffen.» HANDBALL landa imoli tart : Marina 
verbuchen. Gabriel setzte sich schliesslich knapp mit 7:5 durch. mm 
«m « • TJLmUML. ionpraonwiiror lomoniy Aufgrund des Verlaufes der Halb- finalpartien war Jürgen Tömördy im Finale natürlich zu favorisieren. Doch zunächst schien die kräfiterau- bende Halbfinalpartie Gabriel nichts anzuhaben. Demgegenüber unterliefen TOmördy viele Eigen- fehler, weshalb der 1. Durchgang klar mit 6:2 an Gabriel ging. Zu Be­ ginn des 2. Satzes fand Tömördy besser ins Match, während Gabriel seinerseits abzubauen begann. Tö­ mördy glich zum Satzgleichstand aus und liess auch im Entschei- dungssatz nichts mehr anbrennen - sein dritter Landesmeistertitel. ' |k •••• —» " •- UMmgmt MMIM WW Bereits aufgrund ihrer Klassiemng (R 1) war Marina Novak im zahlen­ mäßig dürftigen Teilnchmerfeld zu favorisieren. Sie gewann die im Rah­ men einer 
Round Robin ausgetrage­ nen Titelkämpfe souverän und muss­ te auf ihrem Weg zum Titelgewinn keinen Satz abgeben. Den 2. Rang belegte Jannine Niedhart. (PD) 
Mitzwei TVauHftgwrpielen (Ar­ teten die Dana» des Handball­ clubs Unterland in dfc Saison- voitereitunj. im 
ersten Trai- ningsapiei gegen deaifC Haben­ emi konnten die UnterJInderin- nen personell aus dem Vollen schöpfen. Mit dem Gegner wur­ de vereinbart, in drei Qrittcln zu je 20 Minuten zu spielen, anstatt wie im Hadtfiwll üblich in zwei Halbzeiten. Das ante Drittel vertief überbau]# Hiebt nach Wunsch des Trainei®espann* Hummel/Walser, was data aber folgte, war dm laffltiwderiicbe Steigern^. Mh dem Endergeb­ nis von 20:5 wurde klar aufge­ zeigt, dass sich dfe Unlerttnder- innen in der kommeadenS&ison nicht zu Unrecht die QföWBka» tton flir^.Fhudntnd^iiiin Ziel Die Bedingungen zoriweiten Stattkutbestimniiing gegen den HCGlarus waren massiv er­ schwert. Da frisüg anberaumt ww^-waic» viele -SftetnfoflMtf ~. Vp^mdest; Jedoch woUte n)ainau|F alle Fal­ le den GlarnerinneU die Mög­ lichkeit biete», das Rablings ̂ canp in FifghtmiPftT* zu gestehen. Spielerinnen 
traten die Umarllbi- derinnen an, diesmal unter 25 Minuten). Zu Beginn knäpf- ten die Damen an dieLeistung «us dem ersten Test^M SS). 
Re­ lativ «dwell machten sieb je­ doch  %* wl: hi n bemerkbar. Am ßade läett es licht tmüttimpSfoi Äe Da- men des HC Unterland. (PD) si»
	        

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