Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

MONTAG. 22. AUQUST 2006 matt UNLAND 
7 TANGENTE Die Tangente startet in die zweite Jahreshälfte 2005 ESCHEN - Mit der Vernissage der Ausstel­ lung von Werner Marxer und Thomas Kranz am Mittwoch, 31. August, um 19 Uhr, eröff­ net die Tangente in Eschen nach der Sommer­ pause das Aktivitäten-Programm. Die beiden Künstler aus Liechtenstein zeigen bis zum 18. September ihre neuesten malerischen Ar­ beiten. Am Freitag, den 23. September, gastiert das Piano-Jazztrio Helbock-Dietrich-Vogel aus dem benachbarten Vorarlberg in der Tangen­ te. Es folgen Konzerte mit: The Fonda/Ste- vens Group, The Hidden Jewel, Pago Libre, Omri Hason Kadim und als Jahresabschluss präsentiert die Tangente Artemis und John Anthony McConkey mit Tapisserien und Fo­ tografien. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage  www.tangente.li .  (PD) TAG DER REBE «Zum Wohl» der Menschen SCHAAN - Der Weinbauverein Schaan lud am Samstag zum «Tag der Rebe» im Bardel­ lawingert. Ziel des Tages der Rebe war, die Arbeit und die Bedeutung des Schaaner Weinbaus vorzustellen und der Bevölkerung Einblick in die Schaaner Reblagen zu gewäh­ ren. Anhand eines beschilderten Wein-Par­ cours wurden die Schaaner Winzer und deren Produkte vorgestellt, wobei der edle Reben­ saft auch probiert werden konnte. Eine musi­ kalische Umrahmung schafft eine Begnungs- plattform, um in einer herrlichen Umgebung einen unbeschwerten und gemütlichen Nach­ mittag und Abend zu verbringen. (Red.) LESERMEINUIMG Apero 
auf der Schlosswiese Die Landeszeitungen haben genUsslich Uber die Schlacht beim Apöro auf der Schlosswie­ se berichtet. Um dieser Begebenheit wieder etwas Würde zu verleihen und den ursprüng­ lichen Sinn zurückzugeben, möchte ich der Fürstl. Familie als Gastgeber dieser Veran­ staltung folgenden Vorschlag machen: Anlässlich der hl. Messe bekommen die Teilnehmer auf dem Weg zur Kommunion ei­ nen Bon, der zum Zutritt zum darauffolgen­ den Apöro auf der Schlosswiese berechtigt (ohne Bon kein Zutritt). Der Anlass auf der Schlosswiese wird dann sehr gesittet und in einer familiären und entspannten Atmosphäre ablaufen. 
Es würde keine Balgerei um ein paar Bretzeln oder um ein Glas Bier geben und manch Einheimischer würde eher aufs Schloss gehen, wenn er weiss, dass er sich nicht auf Keilereien mit ausländischen Touristen vorbereiten müsste. Norbert Batliner, Nendeln 
Weltmeister in Berufsbildung Hans Huber Stiftung ehrt Berufaleute für ihren Einsatz zugunsten der Lehre HEEHBHUB - Uechtenst stner, östarretehar und Schwdnr sind WaHmaMtr in der  hnihM i- QMQcnsn Fraltantand in bcugg Nachdruck vertieften In seiner Begrüssung sagte Stif­ tungsrat Christian Fiechter, Ge­ schäftsführer der SFS services AG, dass die Bedeutung der dualen Be­ rufsausbildung gestärkt werden müsse. Er freute sich Uber das grosse Interesse am Engagement der Hans Huber Stiftung und an den initiativen Berufsleuten, die an diesem Abend geehrt werden konnten. Den besten Lehrabsol- ventinnen und -absolventen der Region überreichte er im Namen der SFS-Gruppe zudem den SFS- Lehrlingspreis. Kantere-ChancM «mtigiictit Die Hans Huber Stiftung ehrte zwei verdiente Berufsleute mit dem Hans-Huber-Anerkennungspreis: Ren6 Frei aus Widnau (CH) und Karl Spirig aus Oberegg (CH) wur­ den fUr ihr aussergewöhnliches En­ gagement für die Berufslehre, be­ ziehungsweise für die berufliche Weiterbildung geehrt. Kurt Bodenmann begründete die Verleihung des Hans-Huber- Anerkennungspreises an Renä Frei mit dessen grossem persön­ lichen Engagement und weil er in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsverantwortlichen den Jugendlichen eine Ausbildung vermittle, «die sowohl fachlich als auch menschlich höhe Qualitäts­ ansprüche erfüllt und damit beste Voraussetzungen für ihre persönli­ che und berufliche Weiterentwick­ lung bietet». Er habe die Migros Ostschweiz zu einem herausra­ genden Ausbildungsbetrieb ent­ wickelt, der junge Leute fördert und fordert, ihnen Vertrauen 
Hetaridi 
Scott schenkt, rasch Verantwortung Uberträgt und damit beste Karrie­ re-Chancen bietet. Hochwertige DenifiBuibBdung Wie unterschiedlich herausra­ gende Verdienste zur Förderung der dualen Berufsbildung sein kön­ nen, wurde in der zweiten Laudatio von Kurt Bodenmann für Karl Spi­ rig deutlich. Er würdigte den Schreinermeister für sein ausserge­ wöhnliches, 
persönliches Engage­ ment im eigenen Unternehmen, in dem er rund 30 Jugendlichen eine zeitgemässe und qualitativ hoch­ wertige Berufsausbildung ver­ mittelte, wobei er dank seiner Per­ sönlichkeit immer auch innere Werte berücksichtigt habe. Als Chefexperte fUr die Lehrabschlus­ sprüfungen im Schreinerberuf für die beiden Kantone Appenzell Ausser- und Innerrhoden habe er während 30 Jahren erfolgreich Prü­ fungen durchgeführt, an denen Leistung gefordert wurde, die aber TODESANZEIGE Gott, du begleitest uns, auch wenn wir nicht fassen können, was geschieht. Was als harmloses Fieber anfing, entwickelte sich zu einer heimtücki­ schen Lungenerkrankung, die Julian und uns alle Uberrollte. Dies ist für uns unfassbar und macht uns sehr traurig. Wir müssen nun Ab­ schied nehmen von unserem geliebten Julian Henny-Lachenmeier Dr. phil. 6. Februar 1938 -18. August 2005 Wir werden ihn mit seiner liebenswürdigen, hilfsbereiten und gütigen Art sehr vermissen. Wir sind ihm unendlich dankbar und in unseren Herzen wird er weiterleben. Elisabeth Henny-Lachenmeier Christian Henny und Sabine Jung Matthias Henny und Cornelia Weiss Patrick und Seraina Henny-Husi Oskar Henny, Marianne Henny Alois und HeitU Henny-Brönnlrrumn und Familie Die "IYauerfeier findet am Dienstag, 23. August 2005 um 10 Uhr in der katholi­ schen Kirche in Therwil statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schule für Jugendliche aus armen Ver­ hältnissen in Bolivien «Colegio Juan XXIII»: Missionsprokur der Schweizer Je­ suiten, Hirschengraben 74, SOOrZürich, Konto: 80-22076-4 Vermerk: Colegio Juan XXIII, Bolivien, odet-efaer Ihnen nahe stehenden Organisation. Itaueradresse: Elisabeth Henny-Lachenmeier, Schliefweg 7,4106 Therwil 
immer auch sein Wohlwollen gegenüber den jungen Berufsleu­ ten widerspiegelt hätten. Zun Erfolg beigetragen Der St. Galler Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, der im Stif­ tungsrat Einsitz hat, ehrte Überdies sieben Trainer von Medaillenge­ winnern an der Berufsweltmeister- schaft 2005 mit dem Hans-Huber- Förderpreis, nämlich Wolfram Bal­ dauf, Lochau (A), Stefan Kauf­ mann, Wittenbach, Peter Lageder, Triesen, Thomas Meier, Stein AR, Patrik Reichmuth, Müselbach, Heinrich Senti, Mauren, sowie Thomas Vogler, Reute. Er dankte ihnen für den grossen Einsatz, mit dem sie viel zum Erfolg ihrer Landsleute in Helsinki beigetragen hätten, und hob ihre Vorbildfunk­ tion hervor. Ursula Renold, Direktorin a.i. des Bundesamtes für Berufsbil­ dung und Technologie (BBT), be­ zeichnete in ihrer Festrede Persön­ lichkeiten, die sich für den Nach­ wuchs einsetzen «als eine der wich­ tigsten Tragsäulen in der Berufsbil­ dung». 
Die Berufsbildung stelle für die Volkswirtschaft eines der zentralen Elemente im 
Bildungssystem dar. Eine Preisver- leihung wie diejenige der Hans Hu­ ber Stiftung biete Anlass, sich die spannenden Facetten dieser wert­ vollen Perle vor Augen zu führen. Wer einmal persönlich an Berufs­ welt- oder Landesmeisterschaften teilgenommen habe, spüre die Be­ geisterung, die dank hervorragen­ der Teamarbeit verschiedenster Be­ teiligter noch verstärkt werde: Wie Vorbilder im Sport könnten auch die Berufsweltmeister andere Men­ schen 
anspornen: «Spitzenleistun­ gen entstehen im Vergleich von Leistungen.» Berufsweltmeister aekngr#is»caßaspe* Idole in ih­ rem Beruf. Renold würdigte des­ halb die Leistungen der Trainer und Medaillengewinner aus Liechten­ stein, Österreich und der Schweiz und wünschte sich, dass die Schweizer ihren Nationentitel an den Berufsweltmeisterschaft 2007 in Japan verteidigen können. Dazu brauche es erneut das Engagement aller Verbundpartner in der Berufs­ bildung, die sie sogar als Export­ schlager bezeichnete: «Trotz all der Unkenrufe in der Schweiz, die das Ende des dualen Berufsbildungs­ systems beschwören, bin ich über­ zeugt, dass durch solches Engage­ ment die Zukunft des Benifsnach- wuchses gesichert ist.» (PD) HARMONIE UND GEISTIGE KRAFT AlMdo-ilnfOhrungskurs für Erwachssns GRABS - Vom 31. August 2005 bis zum 9. November 2005 findet jeweils am Mittwoch von 19.30 Uhr bis 21 Uhr in Grabs, Lukas­ haus, im Trainingssaal ein EinfUh- rungskurs unter der Leitung von Döris Hassler, 1. Dan, statt. Geübt wird auf Matten, barfuss und in leichter Kleidung. Eine Anmel­ dung ist nicht notwendig. Aikido ist ein Weg zur Entwick­ lung von Körper und Geist auf der Grundlage der Uberlieferten japa­ nischen Kampfkünste. Gemeinsam mit vielen Schulungswegen gilt im Aikido: das Streben nach der rich­ tigen Haltung; die Koordinierung von Atmung und Energie; die Su­ che nach der Mitte und beharrli­ ches und geduldiges Üben. Die Natürlichkeit der Bewegung ist im Aikido eine wesentliche Voraussetzung auf dem Weg, die Harmonie zwischen Körper und Geist zu suchen und zu finden. Das Ziel ist nicht die Bezwingung des Gegners, sondern die Entwicklung einer Geisteshaltung, die frei ist von Agression und Angst. Der we­ sentliche Unterschied zwischen 
dem Aikido und der gängigen Vor­ stellung von «Kampfsport» und «Selbstverteidigung» ist der, dass es im Aikido keinen Kampf gibt, keinen Wettbewerb und kein Kräf­ temessen. Siege können im Aikido nur Uber sich selbst, über die eige­ nen Schwächen und Unzulänglich­ keiten errungen werden. Ziel des Aikido ist es unter ande­ rem, in Harmonie (AI) mit der geistigen Kraft (KI) zu gelangen, damit sie entwickelt und sinnvoll genutzt werden kann. Entspre­ chend dem Wesen des Weges (DO) ist dies nur Uber die körperliche Übung möglich. (PD) ANZEIGE PanAlpina Sicav Alpin« V Pretaa vom 
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