Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

DONNERSTAG, 11. AUGUST 2005 •LA¥?I 
INLAND 5 GESUNDHEIT Nordic Walking - Natur pur! VADUZ - Grundkurs für jedermann / jede- trau: Ob sportlich oder unsportlich, alt oder jung, dick oder dünn, fit oder unfit, für jeden ist Nordic Walking geeignet, denn jeder be­ stimmt seine Intensität selber - ein Versuch lohnt sich! Für den Grundkurs braucht es kei­ nerlei Vorkenntnisse. Beim Nordic Walking mit zwei Stöcken wird das Laufen effektiv auf vier Gliedmassen verteilt, denn Beine und Arme werden rhythmisch und gleichmässig beansprucht. Nordic Walking stärkt die Bein-, Arm- und Oberkörpermuskulatur sowie die Rücken- und Nackcnmuskulatur. Da Nordic Walking die Herztätigkeit verbessert, wirkt sich das positiv auf die aerobe Ausdauer aus und opti­ miert den Fettstoffwechsel in idealer Weise. Gelenke (vor allem Knie) werden entlastet und geschont, darum wird Nordic Walking in der Medizin als therapeutische Massnahme bei Menschen mit Rückenleiden und Gelenk­ schmerzen, aber auch bei Sportler zur Reha­ bilitation und als Trainingsalternative empfoh­ len. Nordic Walking ist selbstverständlich für intensivere Trainingsformen bestens geeig­ net. Kurzum, Nordic Walking bietet alle ge­ sundheitlichen Vorteile, die eine sanfte Aus- dauersportart mit sich bringt. . — Der nächste Nordic Walking Grundkurs be­ ginnt am Donnerstag, IS. August, um 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr in Schaan (Daten: Don­ nerstag 25. August, Freitag 26. August). Diensta^vormittag, 6. September um 8.30 Ufy^i Schaan 1)̂1 dauert bis 20. September). ÖCT Abendfctfi startet am Mittwoch, 7. September und findet bis 21. September je­ weils um 18.30 Uhr in Schaan statt. In Ruggcll beginnt ein Abendkurs am Frei­ tag, den 16. September (bis 30. September) um 18.30 Uhr. Alle oben genannten Kurse dauern dreimal zwei Stunden. Die Grundkurse kosten 90 Franken, wovon die Krankenkassen 50 Prozent der Kurskos­ ten übernehmen (Gesundheitsförderung). Weitere Grund-, Privat- und Firmenkurse werden laufend angeboten. Die Stekke wer­ den während des Kurses gratis zur Verfügung gestellt. Anmeldung bei der Kursleitung: Vera Siegfried, dipl Wellnesstrainerin II, Nordic Walking Instructor, Tel. 373 97 22, www.fit.li ,  vera@fit.li .  (PD) 
«Hotel, Bravo, Zero...» Holländische Funk-Amateure kontaktieren von Liechtenstein aus die Welt MALBUN - Das Bargrestaurant Sareis ist derzstt Umstadt mit ah nem Waid aus feinen Antennen. Bim 
Gruppe hollindisctier Funk­ amateur* hat Station bezogen und funkt zwei Wochen lang aus Liechtenstein rund um die Weit. • Martin RUdl «Nicht erschrecken, es sieht ziem­ lich wild aus», .warnt einem die Wirtin vom Bergrestaurant Sareis während des Hochsteigens in die Unterkünfte. Man glaubt einen geheimen, mi­ litärischen Kommandoposten zu er­ blicken. Überall verlaufen Kabel, es pif pst und rauscht. Fünf Männer sitzen vor Computern und anderen technischen Gerätschaften. «Hotel, Bravo, Zero, ... Hotel Bravo Zero. ....», spricht einer der Männer in ein Mikrophon. Gespannt wird ge­ lauscht. Rauschen. Noch einmal die scheinbar sinnlosen Worte: «Hotel. Bravo, Zero ...» Wieder rauscht es. Plötzlich ertönt eine Stimme aus dem Rauschen, unver­ ständlich. Der Mann am Mikro ant­ wortet, auch unverständlich. Da­ nach rauscht es wieder monoton. Politik ist ein Tabuthema Die kleine Dachkammer ist der­ zeit das Feriendomizil der holländi­ schen Männer aus Eindhoven. Be­ reits zum achten Mal sind sie hier oben auf gut 2000 Metern ü. d. M. und frönen ihrer Leidenschaft, dem Amateur-Funken. Ziel eines Amateur-Funkers ist es, möglichst wellweit und mög­ lichst viele Verbindungen aufzu­ bauen, wird einem erklärt. Kommt 
Eine mobile Funkantenne, Marko Eigenbau, auf Sa reis. Kontaktaufnahma mit Wellen: Sie horchan ununterbrochen in den Äther. ein Kontakt zustandfi, wird somit in der Regel nicht lange gequasselt und schon gar nicht über Politik, das sei ein absolutes Tabuthema. Bisher hat die holländische Gruppe rund 2600 Kontakte herge­ stellt. Diese werden über modern­ ste Elektronik protokolliert. Ein Protokoll, in Funkersprachc «Sig- nal-Rapport» genannt, ist nötig, da­ mit das Zustandekommen einer Verbindung auch verifizierbar ist. Bis in einer Woche wollen die 
Männer auf Sareis rund 10 000 Ver­ bindungen schaffen. «HB0» für Liechtenstein «Hotel, Bravo, Zero ...», und wieder gespanntes Lauschen. Die Wortfolge steht für das Länder­ kennzeichen der internationalen Funkabsprache. Die Erkennungs­ buchstaben für Liechtenstein sind HBO. Insgesamt haben 335 Länder der Erde eine solche Funkkennung. Wer von Liechtensteiner Boden aus 
funkt, benützt die HBO-Kennung. Die Amateur-Funker aus Holland mussten für ihre Funkstation auf dem Sareis eine Bewilligung beim Land einholen, die das Amt für Kommunikation für drei Monate erteilt hat. Wer will, erreicht die Wellenreiter bis nächsten Mittwoch unter HB0/BA6TUE. 
Die drei letz­ ten Buchstaben stehen für techni­ sche Universität Eindhoven, wo ei­ nige der «Wellenreitcr» ihr Hobby erlernt haben. Das Tor zur Weit steht morgen besonders weit offen Nach Liechtenstein und auf Sareis kam die hollähdische Gruppe erst­ mals 
1994, weil hier ideale Funkbe­ dingungen herrschen: Die hohe La­ ge und ein Land, in dem nicht sehr viele Funker aktiv sind. Weil, wie gesagt, jeder Amateur-Funker mög­ lichst viele Verbindungen in ver­ schiedenen Ländern generieren will, ist man ein begehrtes Objekt, wenn man von Liechtenstein heraus funkt. Liechtenstein wird mit den hol­ ländischen Funkern für die zwei Wochen ihrer Anwesenheit das Tor zum Reich der Funker weit geöffnet und somit zur Welt. Funkkontakte bis nach Neuseeland sind möglich. Ganz besonders weit offen steht das Tor zur Welt in der morgigen Nacht, vom 
12. auf den 
13 August. Dann reflektieren Teile des Meteorsturms der Perseiden, ein Sternschnup- penschwarm, die Funkwellen und wirken wie ein Verstärker. Nicht zu­ letzt wegen dieses Phänomes und auch wegen des Staatsfeiertages kommen die Funkfanatiker aus Hol­ land seit Jahren immer wieder zur selben Zeit nach Liechtenstein. Zweirad-Geknatter aus der Ost-Steiermark VADUZ - Gestern Vormittag ha­ ben 18 alte Töffs der Marke Puch vor dem Kunstmuseum Halt ge­ macht. Der Motorrad-Club Feld­ bach aus der Ost-Steiermark war vom Oldtimer-Club Liechtenstein zu einem Apero eingeladen. Auf seiner einwöchigen Tour kam der Zweirad-Tross gestern von Graz her, wo früher die alten Puch-Modelle mit Baujahr 1950 bis i960 produziert wurden. Nach dem Drink im Kunstmuseum ging gestern die Fahrt mit Geknatter 
über die Flaniermeile von Vaduz weiter Richtung Ischgl. Dass die Männer mit ihren toll­ kühnen Kisten gerade nach Liech­ tenstein kurvten, ist laut Auskunft des Feldbacher Club-Präsidenten durch die Vermittlung der fürst­ lichen Familie von Liechtenstein zustande gekommen. In der Nähe von Feldbach steht die Riegcrsburg beim gleichnamigen Ort in der Oststeiermark. Die Burg befindet sich seit 1822 im Privatbesitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Der dortige Burgherr hatte die Tofffahrer auf die Fahrtroute mit Halt in Vaduz gebracht. (mr) 
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