Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

DIENSTAG, 9. AUGUST 2006 
SlatI INLAND 6 Gefördert 
IN KÜRZE Schön, daheim zu sein! VADUZ - Gut zu wissen, dass es auch heute noch «Heinzelmännchen» gibt! Nein? Pro­ bieren Sie es aus, wenn Sie wieder einmal zu­ sehen müssen, wie der Rasen schnell Uber das zulässige Mass wächst, wenn die Blumen während Ihrer Ferien gegossen werden müs­ sen, wenn der Keller schon längst einmal auf­ geräumt und entrümpelt werden sollte oder etwas repariert wer­ den 
muss. Wenn für all diese Tätig­ keiten Ihre Kräfte nicht mehr ausreichen, können Sie in der Kontakt- und Beratungsstelle Alter Senioren anfordern, die kleinere Reparaturen und handwerkliche Arbeiten erledigen. Für einen erschwing­ lichen Preis erhalten Sie handwerkliche Hilfe im Haus und Garten. Auskunft: KBA, Becka- gässli 6, Vaduz, Tel. 237 65 65. (PD) 
durcn die Landesbank. Hauptsponsor. I.IK H HNslI IMS( Ht • t \M)I slUNK Nothilfekurs VADUZ - Möchten Sie in Kürze den Führer­ schein machen? Möchten Sie Ihre Kenntnisse in der Nothilfe auffrischen? Möchten Sie für eine Unfallsituation im Haushalt, in der Frei­ zeit, im Beruf etc. geschult sein? Kennen Sie das ABC-Schema und die Anwendungsmög­ lichkeiten? Wir laden Sie herzlich zur Teil­ nahme am Nothilfekurs in Vaduz ein. Kursdaten: 22. bis 31. August, Kurstage: Mo/Mi/Fr/Mo/Mi, Kurszeit: jeweils 19.30 bis 21.30 Uhr, Kursort: Samariterheim Vaduz (Oberhalb Feuerwehr Vaduz). Kursleitung: Angelika und Jürgen Schwarz, Samariterleh­ rer beim Samariterverein Vaduz. Anmeldung an: Angelika Schwarz, Eschner Strasse 9, Vaduz, Tel. 392 20 72, E-Mail: .sv.vaduz@a{l<g|$i, ' i,, v (PD) Aus Grosumrtters Schatzkiste der Heil- und Gewürzpflanzen NENDELN - Wildkräuter, Heil- und Ge­ würzpflanzen als Nahrungsergänzungsmittel. Wildkräuter, Heil- und Gewürzpflanzen stär­ ken unsere Abwehrkräfte und können als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wer­ den. Die Kursleiterin wird an diesem Abend einige in Vergessenheit geratene Heil- und Gewürzpflanzen und ihre Anwendungsmög­ lichkeit in Form eines Brotaufstrichs oder als Dipp zubereiten. Der Kurs 230 unter der Lei­ tung von Riki Ess findet am Freitag, 26. Au­ gust, 19 bis ca. 21 Uhr in der alten Schule in Nendeln statt. Anmeldung und Auskunft bei der Erwachsenenbildung Stein-Egerta in Schaan, Telefon 232 48 22 oder per E-Mail info@stein-egerta.li . (PD) Gratistelefonie übers Internet SCHAAN - Kommunizieren Sie mit Ihren Freunden - weltweit! Dieser Kurs richtet sich an Personen, die lernen möchten, kostenlos über das Internet zu telefonieren. Sie lernen die Installation und die Benutzung der Gratis- Software Skype mit ihren tollen Funktionen kennen. Sie können mit Skype Ihre Freunde und Bekannten auf der ganzen Welt gratis an­ rufen. 
Mit einem SkypeOut-Guthaben kön­ nen Sie normale Telefone rund um die Welt anrufen - nicht kostenlos, aber spottbillig. Das Ganze funktioniert über jeden PC mit Internetanschluss. Der Kurs 424 beginnt am Donnerstag, 25. August, 18 Uhr im Inform College in Triesen. Anmeldung und Auskunft bei der Erwachsenenbildung Stein-Egerta in Schaan, Telefon 232 48 22 oder per E-Mail info@stein-egerta.li . (PD) Moderne Keilrahmenbilder gestatten TRIESENBERG - In diesem Kurs gestaltet jede Person zwei moderne Bilder. Der Kurs 142 unter der Leitung von Denise Nägele be­ ginnt am Samstag, 20. August, um 8.30 Uhr in der Schule Obergufer in Triesenberg. An­ meldung und Auskunft bei der Erwachsenen­ bildung Stein-Egerta Schaan, 
Tel. 232 48 22 oder per E-Mail  info@stein-egerta.li .  (PD) 
Jagdsegnung auf der Alpe Rauz GAMPRIN - Am Sonntag hat die Jagdgesellschaft Rauz zur Jagdseg­ nung 
eingeladen. Zirka hundert Personen sind der Einladung der Jagdherren gefolgt und haben trotz des schlechten Wetters einen erleb­ nisreichen und geselligen Tag auf der Gampriner Alpe erlebt. Zusam­ men mit Pfarrer Franz Brei (ehema­ liger Kaplan in Triesenberg) wurde ein eindrUcklicher Festgottesdienst gefeiert. Eine kleine Schar von Ein­ wohnern aus seiner neuen Pfarrge­ meinde Unterlamm in der Steier­ mark haben ihn begleitet. Dort wird zurzeit die Kirche saniert und jede Spende ist willkommen. Die Fest­ gemeinde hat aus diesem Grund er­ folgreich für eine neue Glocke ge­ sammelt. Die Freude bei Pfarrer Brei und dem ebenfalls anwesen­ den Vizebürgermeister war sehr gross. Ein herzliches Vergelt's Gott allen Spendern. (PD) Schulweg - den Kindern ein Vorbild sein! Durch ihr Vorbild bestimmen Er­ wachsene - und Eltern im Speziel­ len - das Verkehrsverhalten und so­ mit die Sicherheit der Kinder stark mit. Die Gefahren auf dem Schul­ weg machen vielen Eltern Angst. Gleichzeitig wissen die Eltern, dass ein selbstständiger Schulweg eine wesentliche Lebenserfahrung für Kinder darstellt und für ihre körperliche, geistige und soziale Entwicklung ausgesprochen wich­ tig ist. Bei den Eltern löst der Schulart* fang oft Ängste aus, da ihr Kind auf dem Schulweg mit den Gefahren des Strassenverkehrs konfrontiert wird. Gleichzeitig ist der Schulweg für das Kind eine Chance, sich mit seiner weiteren Umwelt vertraut zu machen. Auf 
seiner täglichen «Ent­ deckungsreise» zu Fuss schliesst es Freundschaften, trägt Konflikte aus, erlebt viel Neues. Diese Erleb­ nisse zwischen Elternhaus und Kindergarten/Schule sind wichtig für die Entwicklung, des Kindes. Eltern wissen auch, dass 
Bewe-FORUM 
Für IQndir ist dw Schulweg ain tolle« Erlebnis. gungsmangel bei Kindern der Grund vieler Probleme ist. Tipps für die Eltern > Das beim VCL erhältliche Falt­ blatt "«Eriebniswelt Schulweg» unterstützt Eltern und Kinder da­ bei, den Schulweg frühzeitig ge­ meinsam zu erforschen und einzu­ üben. Tipps für die Eltern: • wählen Sie nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg; • legen Sie den Schulweg zusam­ men mit dem Kind vor dem ersten Schultag mehrmals zurück; • achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend Zeit zur Verfügung hat; • kleiden Sie Ihr Kind so, dass es gut sichtbar ist. 
Bringen Sie ihr Kind wirklich nur in Ausnahmefällen mit dem Auto zum Kindergarten oder zur Schule! Auch ihr Kind braucht den selbstständigen, erlebnisreichen Schulweg als wesentliches Ele­ ment der gesunden motorischen und sozialen Entwicklung. Zudem können sich «bewegte» Kinder viel besser konzentrieren. Auch gefähr­ det der 
Autoverkehr von Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen/ab­ holen, die zu Fuss gehenden und Rad fahrenden Kinder. Bn gutes VortUd S8ln Kinder beobachten und ahmen nach - Taten gelten mehr als Wor­ te. Verhalten Sie sich deshalb vor­bildlich 
im Verkehr. Dazu zählen: • nie bei Rot die Strasse überque­ ren; • halt machen an jedem Fussgän­ gerstreifen; • gefährliche Situationen bewusst meiden; • partnerschaftliches Verhalten gegenüber anderen Vcrkehrsteil- nehmenden; • bei Stausituationen mit dem Fahrzeug nie den Fussgängerstrei­ fen blockieren; • bei am Fussgängerstreifen war­ tenden Kindern immer vollständig anhalten. Der Verkehrs-Club Liechtenstein VCL nimmt am. EU Interreg HIB Projekt ViaNoVtfc«Fit und gesund durch Bewegung im Alltag» teil. Neben den Radsicherheitskursen «Sicher im Sattel» für Schulkinder und Eltern führt der VCL in diesem Rahmen auch den Zeichenwettbe­ werb «Schulweg» in Zusammenar­ beit mit den Balzner Kindergärten, dar Primarschule sowie der Eltern- vereinigüng durch - damit noch mehr Kinder ihren Schulweg selbst­ ständig und sicher erleben dürfen. Georg Sele, Präsident VCL Liechtenstein und die Deutschlehrenden Tagung der Deutschlehrer/-innen Erfolg für das Länderfenster Liechtenstein VADUZ - Vom 1. bis 6. August fand in Graz die XIII. Internatio­ nale Tagung dar Deutschlehre­ rinnen und Deutschlehrer (IDT) statt. Gut 2000 Deutschlehrerin­ nen und Deutschlehrer aus 99 Ländern trafen sich zu den ver­ schiedenen Vorträgen, zum Fachprogramm mit den jeweili­ gen Sektionsthemen und zum Kultur und Rahmenprogramm, an denen Deutsch sozusagen ausprobiert und mit allen Sin­ nen erlebt werden konnte. Das Thema der IDT 2005: «Begeg­ nungssprache Deutsch Motivation Herausforderung Perspektiven». Im Auftrag des Internationalen Deutschlehrerverbands (IDV) und seiner Mitgliedsverbände bereitete ein lokales Komitee die Tagung vor. In diesem Komitee arbeiteten neben den österreichischen Vertre­ terinnen und Vertreter aus den Ver­ bänden, der Institute, der Ministe­ rien, der Universitäten und Lehrer­ bildungsinstitutionen auch Vertre­ terinnen und Vertreter aus der Schweiz, Deutschland und Liech­ tenstein mit. Liechtenstein war durch Lorenz Jehle im Vorberei­ tungskomitee vertreten. 
- ?! (7 f f f, V w & c f P 3 I I " t t Lorenz Jahle (Hnks) und Tagungsprksktart Hansjürgen Krumm anlissllch dar Tagung in Graz. Liechtenstein hat während der Vorbereitungszeit und bei der Ta­ gung wesentliche Beiträge geleis­ tet. Die IDT arbeitet ähnlich einer Non-Profit-Organisation. Die IDT ist nicht auf Gewinn ausgerichtet, zu erwartende Gewinne werden in Stipendien investiert. Das Schaufenster Liechtenstein befand sich im Hauptgebäude der 
Universität im ersten Stock. Auf nur wenigen Quadratmetern stellte sich Liechtenstein den Teilnehme­ rinnen und Teilnehmern vor. Das Fürstentum Liechtenstein trat mit der Theke von Liechtenstein Tou­ rismus auf und zeigte die Vielfalt Liechtensteins anhand der Informa­ tionsmaterialien der Stiftung Image Liechtenstein: Das Fürstentum 
Liechtenstein als wcltoffener, ver- netzter Kleinstaat mit folgenden Themengebieten: Wirtschaft, Bil­ dung, Staatsform, Politik und Be­ völkerung, Aussenbeziehungen, Geografie und Landschaft. So wur­ de Liechtenstein zum täglichen Treffpunkt. Im Gästebuch schreibt eine schwedische Universitätsleh­ rerin, dass sie nächstens mit der ganzen Familie nach Liechtenstein kommen werde; dabei werde sie auch untersuchen, ob das, was sie in einem von ihr übersetzten Text zu Liechtenstein auch stimmt. Die Besucherinnen und Besucher freu­ ten sich, dass sie die vielfältigen In­ formationsmaterialien kostenlos mitnehmen durften; gerne hätten einige den hervorragenden Film auch noch mitgenommen. Das Pu­ blikum war geradezu ideal und übertraf dennoch die kühnsten Er­ wartungen. Die Deutschlchrenden stellten fest, dass die Vorstellung Liechtensteins ein wichtiger Schritt in 
Richtung Vernetzung des deutschsprachigen Raumes ist und daher Folgeveranstaltungen mögli­ cherweise auch in Liechtenstein sinnvoll sind. Die XIV. IDT wird 2009 in Weimar und Jena, Deutsch­ land, stattfinden. (pafl) 1 
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