Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2005)

BLATT DIE SPORTNEWS FÜR LIECHTENSTEIN MITTWOCH, 27. JULI 2005 WECHSEL DES TAGES Für welches Team der Kasache Alexander Winokurow 2006 in die Pedale tritt. *| *| 
WELTREKORD DES TAGES Wie Roland Schoeman den Dellin-Weltrekord innert 24 Stunden zwei­ mal verbesserte. 
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PODESTPLATZ DES TAGES Wie Nadja Büchel beim Rollrodel-GP in Grin­ delwald aufs Siegespo­ dest raste. 
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GOLFTURNIER DES TAGES Was die vierte Ausga­ be des «Alpin Golf Cups» in Malbun zu bieten hat. 
13 BSTTINEWS LFV-Trainerqualffikation anerkannt FUSSBALL - Auf Empfehlung des Jira-Aus- schusses und der Kommission für technische Entwicklung bewilligte das Exekutivkomitee des europäischen Fussball-Verbandes (Uefa) die Aufnahme von Liechtenstein in die Kon­ vention über die gegenseitige Anerkennung der Trainerqualiükationen in Partnerschaft mit der Schweiz. Anerkannt werden die B-, A- und Pro-Lizenzen. (PD) Winokurow zu Liberty Seguros RAD - Alexander Winokurow, Gesamtfünfter der Tour de France, wird in den nächsten drei Jahren für den spanischen Rennstall Liberty Seguros fahren. Der 31-jährige Kasache trägt seit 2000 das Trikot von T-Mobile. «Ich will die Tour de France innert der nächsten zwei Jahre gewinnen», sagte Winokurow, der bei T- Mobile im Schatten von Jan Ullrich steht. Für Liberty Seguros entschied er sich, weil es das Team mit den besten Argumenten gewesen sei: grosse Erfahrung und gute Organisation. Bei Liberty Seguros wird Winokurow an der Frankreich-Rundfahrt der unumstrittene Chef S sein. «Ich habe die Zusicherung, dass ich mich | voll auf die Tour konzentrieren kann», erklär­ te der zweifache Etappensieger der diesjähri­ gen TdF. (si) Burgess nicht bei der LA-WM LEICHTATHLETIK - Der 6-m-Stabsprin- ger Paul Burgess (Au) muss wegen einer Wa­ denverletzung auf die Teilnahme an den WM in Helsinki (6. - 14. August) verzichten. Der 25-Jährige Ubersprang im Februar in Perth als elfter Athlet die 6-m-Marke im Freien. Mit 5,95 und 5|91 m hält er auch die zweit- und drittbeste Höhe dieses Jahres. (si) Judo-WM soll verlegt werden JUDO - Der Terroranschlag im ägyptischen Badeort Sharm al-Sheikh hat auch Auswirkun­ gen auf den Sport. Die für 8. bis 11. Septem­ ber in Kairo angesetzte Judo-WM, für die es im Vorfeld schon aus anderen Gründen Kritik hagelte, stehen vor einer Verlegung.Als erste Alternative für die ersten Judo-Welttitelkämp­ fe auf afrikanischem Boden ist derzeit die tu­ nesische Hauptstadt Tunis im Gespräch, (id) VOLKS. BLATT 
REKORD Vier Jahresweltbestleistungen LEICHTATHLETIK - Zwölf Tage vor Be­ ginn der Leichtathletik- WM in 
Helsinki hat das Grand-Prix-II-Meeting in der finnischen Hauptstadt vier Jahres­ weltbestleistungen ge­ bracht. Der Olympia­ zweite Mbulaeni Mu- laudzi (Bild) aus Südafrika triumphierte über 800 
m in 1:44,08 Minuten und die Kubane­ rin Osleidys Menedez warf den Speer auf 68,47 m. Die Herren-Sprintstaffel von Trini­ dad und Tobago Hess in 38,38 Sekunden zwei US-Teams hinter sich und eine US-Da- men-Staffel absolvierte die 4 x 100 m in der Saisonbestzeit von 42,65 Sekunden. (id) 
Gute Ausgangslage Heute reist der FC Vaduz zum Uefa-Cup-Rückspiel nach Chisinau VADUZ - Als das Los dl« Mann­ schaft aus Moldawiin zog, titel­ te das Volksblatt: «Ein« lösbare Aufgab«». Und das Hlnspiol, das dar FC Vaduz mit 2:0 gewann, bestätigte diese Einschätzung. Aber dsnnoch aufgspasst, noch Ist das Ding nicht gegessen. «BatafPtm H Nach dem Auswärtssieg in Winter- thur war am Montag trainingsfrei. Gestern dann Videoanalyse und Training am Vormittag und heute um 7.30 Uhr geht's los, wieder mal ein langer Reisetag. Zwischenlan­ dung in Frankfurt, rund drei Stun­ den Aufenthalt - Mittagessen - und dann der zweieinhalbstündige Flug direkt in die Hauptstadt Molda­ wiens. Ankunft um 18.30 Ortszeit, bei uns (MESZ) ist dann erst 17.30 Uhr. Eine Stadt mit 765 000 Ein­ wohnern, drei Fussballclubs in der höchsten Liga mit insgesamt acht Mannschaften. Und was uns in die­ ser Stadt erwartet, hat der Presse­ chef im Hinspiel geschildert: viel Lärm, viele Autos, Chaos. Lassen wir uns überraschen. Der FC Vaduz reist übrigens nicht das erste Mal in diese Richtung. Beim ersten Uefa- Cup-Einsatz 1992 ging's nach Odessa ans Schwarze Meer und 2003 nach Dnjepropetrovsk, eben­ falls in die Ukraine (siehe Karte). VW« gewünscht zu Null Trainer Mats Gren und die Vadu­ zer werden sich auf den Fussball konzentrieren. Die Ausgangslage ist gut, auch wenn im Hinspiel in der Schlussphase noch das eine oder andere Tor möglich gewesen wäre. Wichtig ist vor allem das zu Null, das hat Gren im Vorfeld im­ mer wieder betont, denn im Uefa- Cup zählen die Auswärtstore be­ kanntlich doppelt. Gelingt dem FCV ein Auswärtstor, dann 
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Japaiau, hier im Zweikampf mit Martin Stocklasa, war Im Hinspiel der auffilHgsta Akteur van CMstaau. ten die Moldawier also immerhin viermal treffen, um weiterzukom­ men. Und einen so furchterregen­ den Eindruck hinterliessen die Gäs­ te im Rheinpark-Stadion nicht. Zum andern müssen sie zuhause mehr für die Offensive tun und das könnte auf der anderen Seite den Vaduzern Konterchancen eröffnen. Im Stadion der Republik Geleitet wird die Partie von ei­ nem Dänen. Und die Nerven? Der FC Dacia, erst im Jahre 2000 ge­ gründet, steht erstmals im Uefa- Cup, für die Vaduzer ist das aber schon die elfte Teilnahme. Und da gibt es noch einen, wohl wichtige­ ren Unterschied. Der FCV hat nun bereits zwei Meisterschaftspartien 
in den Beinen, die Moldawier be­ ginnen mit der Meisterschaft erst am 14. August. Und Dacia kann morgen nicht im eigenen Stadion antreten, weil der­ zeit renoviert wird und der Neben­ platz von der Uefa nicht akzeptiert wurde. Sie müssen für dieses Spiel ins mehr als fünfzig Jahre alte Sta­ dion der Republik zUgeln, gemäss dem Pressesprecher Asmakov ein hässliches und dreckiges Ding. Er­ wartet werden bestenfalls 2000 Fans. Für den FCV genügts, wenn der Rasen passt. Und da wissen wir heute Abend mehr. Nach der An­ kunft geht's gleich ins Stadion zum Abschlusstraining. Nicht dabei vom aktuellen Kader sind Beni Fi­ scher, Rivera und Tormann Meier. 
(bleu) 
Pa jepr pe trvifc CMataau (rat). Schumacher platzt der Kragen Harte Kritik des Ferrari-Piloten an Reifenhersteller Bridgestone HOCKENHEIM - Michael Schu­ macher hat im Kampf um seine Titelverteidigung In der Formel 1 resigniert und erstmals offen Bridgestone als Hauptschuldi­ gen für das ständige Hlnterher- fahren angeprangert. «Sicherlich ist unser Hauptproblem im Reifenbereich zu suchen», war der siebenfache Weltmeister nach dem Heim-Grand-Prix auf dem Hockenheimring, bei dem nur Platz flinf herausschaute, stocksauer. Te­ amchef Jean Todt drückte sich et­ was diplomatischer aus: «Wir müs­ sen versuchen, uns aus dieser Lage zu befreien, indem wir mit unseren Freunden von Bridgestone zu­sammenarbeiten.» 
Todt sprach an­ gesichts der Aussichtslosigkeit ge­ gen die dominierenden Teams von McLaren-Mercedes und Renault von der schwierigsten Periode für die «Scuderia» seit langem. Geduld Ist zu Ende Selbst in den grössten Krisen hatte Schumacher die Schuldigen früher mit Kritik verschont und stets den Teamgedanken hervorge­ hoben. Nun platzte ihm jedoch der Kragen. «Wir sind schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Das liegt nicht am Topspeed - man muss das Auto auch schnell genug um die Ist Kurven kriegen», verwies der Fer­ rari-Star auf den unzureichenden 
Grip seiner Reifen. Ohne ausrei­ chende Haftung konnte er das Tem­ po des Spitzenduos Kimi Räikkö- nen und Fernando Alonso nicht mitgehen und später die Attacken seiner Verfolger nicht abwehren. Selbst die italienische Presse, die sonst gern gegen Schumacher schiesst, nahm den bemitleidens­ werten Deutschen in Schutz. «Schumi ist noch immer der echte - aber der Ferrari nicht», urteilte «La Gazzetta dello Sport». Läuft für Alonso weiterhin alles so perfekt, könnte er sich schon nach der Sommerpause bei der Türkei-Premiere am 21. August zum jüngsten Champion 4er For­ mel-1-Geschichte krönen. (id)
	        

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