Volltext: Die Hexe vom Triesnerberg

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befriedigt über die Einladung genickt; ihrem guten 
Kerzen tat es wohl, zu sehen, daß man das Gretli re 
spektierte. Aber was wollte er hier unter der lachenden, 
schwatzenden Achar? Morgen, wenn der Tag graute, 
ging es hinaus nach Malbun, in die Einsamkeit, wo 
er mit sich und seinen Gedanken allein war. 
Wenn es erst so weit wäre! 
Jos Rüdi stimmte mit dröhnendein Baß einen Trink 
gesang an; mit dem hochgehobenen Becher stand er da, 
in dem einen Arm die Weinkanne, das Gesicht gerötet 
vom feurigen Baduzer Wein. 
Fröhlichkeit in £?of und Haus; 
Mißmut treiben wir hinaus, 
Hoch beim wein wir leben! 
Schnell den Becher voll gefüllt, 
Schnell den Durft damit gestillt, 
Hoch beim wein wir leben! 
Burschen und die Mägdelein 
Laben sich am roten wein, 
Hoch beim wein wir leben! 
Und mit Haaren silberweiß 
Trinkt noch Roten selbst der Greis, 
Hoch beim wein wir leben! 
Schnell den Becher drum gefüllt, 
Schnell den Durst damit gestillt, 
Hoch beim wein wir leben! 
Fort mit aller Traurigkeit, 
Hoch nur alle lust'gen Leut, 
Hoch beim wein wir leben!
	        

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