Volltext: Die Hexe vom Triesnerberg

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(£s hatte ihn auch jetzt wieder hingezogen; aber er 
kam heute, um einen stillen Abschied zu nehmen. 
<£r war schwer erkrankt nach dem unheilvollen Tage, 
der ihm sein Liebstes geraubt hatte. 
Jakob Ztöß und sein Weib hatten voll heißer Zorge 
an seinein Lager gewacht. Zollten sie ihren Einzigen 
verlieren? 
Doch die frische Zuqendkraft siegte, der Bub genas. 
Aber nun sollten sie ihn dennoch verlieren. 
Der Aloys wollte bei den Vätern Aapuzinern in 
Feldkirch als demütiger, bescheidener Bruder eintreten; 
er sehnte sich nach dem Ort, den Vater Aurelius ihm 
gezeigt hatte. 
Es war alles in Ordnung, der entscheidende Zchritt 
reiflich überlegt und Pfarrer Ulath-ss von Triesen der 
treueste freund und Ratgeber gewesen. 
Jakob Ztöß hatte sich zuerst in wildem Zorn auf 
bäumen wollen, als er von Aloys' Vorhaben hörte. 
Es war doch sein Einziger, der Haus und Hof über 
nehmen sollt', für den er hart gearbeitet hatte sein 
Lebtag. 
Doch die Anna sprach ihm zu, obwohl auch ihr 
das Herz blutete bei dem Gedanken, ihren Einzigen 
für immer verlieren zu müssen. Aber sie war nicht 
umsonst durch die harte Bahn des Leidens gegangen, 
hatte nicht umsonst so viel Areuz in ihrer nächsten Um 
gebung gesehen.
	        

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