Volltext: Die Hexe vom Triesnerberg

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inúndete nach der anstrengenden Arbeit gar gut; der 
Sepp schnalzte mit der Zunge beim Essen und wars 
dabei wehmütige Blicke auf das Leibgericht, das unter 
dem fleißigen Zulangen der drei hungrigen kleiner und 
kleiner wurde. 
Dann rüstete der Jos zuin Ausbruch. 
„Der Abend ist fast vor der Tür und der Weg 
heimwärts weit. Und morgen schick' ich den Anecht, 
Aloys, wegen dem Stier; ist auch der Weg für einen 
Wagen schlecht, ist nichts dran zu ändern, muß sein. 
Der Anecht soll auch schaffen Helsen, daß der Stall 
wieder imstand ist." — 
„Aann ich schon leicht allein mit dem Sepp, Bauer." 
„Weiß schon, hab's ja gesehen; aber der Anecht 
soll doch helfen, daß du allein nicht all die Arbeit hast. 
Bist ja krank gewesen, Aloys." 
„Ist schon wieder gut, Bauer." 
„Wohl, wohl, freut mich." 
Er nickte dem Sepp kurz zu und stapfte durch die 
niedrige Tür; der Aloys gab ihm das Geleite bis an 
das Gatter. Noch einmal drehte sich der Jos um und 
sah mit durchdringenden Augen überall zum Rechten 
aus seinem Eigentum, das ihm ja so gut gehörte als 
dem Jakob Stoß. 
Am Gatter blieb er stehen, sah dem Aloys voll ins 
Gesicht, klopfte ihm vertraulich auf die Schulter und 
sagte mit seinem verschmitzten Lächeln:
	        

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