Volltext: Die Hexe vom Triesnerberg

Große Holzscheite legte der 5epp auf das Herdfeuer; 
schön warm sollte es in der Hütte sein. Dumm, daß 
der Aloys von dem Aualm, der aus dem niedrigen 
Aamin nicht gut abziehen konnte, immer wieder so bös 
den Husten bekam; da ärgerte er sich über sich selbst. 
Die Sennhütte, aus festem, trockenem Holz gebaut, 
mit einem weit überstehenden Dache, bestand aus drei 
Gelassen: dem eigentlichen Hauptraum, wo der Mfen 
stand und die Geräte und Geschirre, die zur Aäse- und 
Butterbereitung notwendig waren,—einer kleinern Neben 
kammer zum Aufbewahren von Butter und Aäse,— und 
einer Aammer, die außer Tisch und Bank auch das 
Bett, in das sich der Aloys mit dem 5epp teilte, barg. 
Der Boden bestand aus festgestampftem Lehm; kleine 
Fenster gaben Licht. 
Die niedrige Tür nach der 5chlafkammer stand weit 
offen, damit die Wärme des Herdfeuers darein ziehe. 
Besorgt eilte der Tepp immer von einem Raum in den 
andern, guckte jeden Augenblick nach dem Aranken, be 
sonders wenn der die Hustenanfälle bekam. Dann lief 
er auch wieder vor Angst hinaus in den Schnee und 
sah, die Augen mit der Hand beschattend, sehnsüchtig 
in die Richtung, die nach dem Taminatal und weiter 
nach dem Triesnerberg führte. Wenn doch einer käme! 
Merkwürdig still war der Aranke heute nachmittag; 
sprechen tat er gar nicht, stierte nur immer nach den 
Holzbalken über seinem Aopfe, die vom Rauch ganz
	        

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