Volltext: Die nationale Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie

Die nationale Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie 
Sorgfaltspflichtverordnung (SPV) 952.11 
  
c) die Dokumentation über allfällige Abklärungen nach Art. 9 des Gesetzes 
sowie alle in diesem Zusammenhang beigezogenen Dokumente, Unter- 
lagen und Belege; 
d) Unterlagen, aus welchen sich Transaktionen und gegebenenfalls Vermö- 
gensstand ergeben; und 
e) allfällige Mitteilungen an die Stabsstelle FIU nach Art. 17 Abs. 1 des 
Gesetzes. 
2) Bei den Dokumenten und Unterlagen nach Abs. 1 Bst. a und b handelt 
es sich um kundenbezogene, bei denen nach Abs. 1 Bst. c bis e um trans- 
aktionsbezogene Unterlagen und Belege im Sinne von Art. 20 Abs. 1 des 
Gesetzes. 
Art. 28 
Erstellung, Aufbewahrung und Zugang 
1) Die Sorgfaltspflichtakten müssen so erstellt und aufbewahrt werden, 
dass: 
a) die gebotenen Sorgfaltspflichten jederzeit wahrgenommen werden 
können; 
b) sie fachkundigen Dritten ein zuverlässiges Urteil über die Einhaltung der 
Bestimmungen des Gesetzes und dieser Verordnung ermöglichen; und 
c) Begehren von zuständigen inländischen Behörden und Gerichten, Wirt- 
schaftsprüfern, Revisions- und Kontrollstellen innerhalb angemessener 
Frist vollständig nachgekommen werden kann. 
2) Die Sorgfaltspflichtakten können schriftlich, elektronisch oder in ver- 
gleichbarer Weise aufbewahrt werden, wenn: 
a) dadurch die Übereinstimmung mit den zugrunde liegenden Unterlagen 
gewährleistet ist; 
b) sie jederzeit verfügbar sind; und 
c) sie jederzeit lesbar gemacht werden können. 
3) Die aufbewahrten Bild- und Datenträger im Sinne von Abs. 2 sind 
regelmässig auf ihre Integrität und Lesbarkeit zu prüfen. 
4) Die Prüfung der Aufzeichnungen darf nicht schwieriger sein oder 
mehr Zeit beanspruchen als die Prüfung dcr zugrundc liegenden Unter- 
lagen. 
5) Die Aufbewahrung der Sorgfaltspflichtakten hat an einem jederzeit 
zugänglichen Ort ım Inland zu erfolgen. 
Fassung: 25.03.2016 21
	        

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