Volltext: EINTRACHT (2009) (Advent)

DER FRÜHLING KOMMT BALDEINTRACHT 
ADVENT 
2009 Gedichte - Nahrung für die 
Seele Gedichte haben es schwer. Sie fin- den in der heutigen Zeit wenig Beachtung. Gefragt ist das Span- nende, das Nützliche. Wenn wiraber 
keinen Zugang mehr finden zur Poesie, verarmen wir. Darum, liebe Leser, möchten wir Ihnen sowohl Gedichte als auch schöne Bilder vermitteln und Ih- nen damit eine Freude 
bereiten.Schneeglöckchen 
's war doch wie ein leises Singen In dem Garten heute nacht, Wie wenn laue Lüfte gingen: «Süsse Glöcklein, nun erwacht, Denn die warme Zeit wir bringen, Eh's noch jemand hat gedacht.» 's war kein Singen, 's war ein Küssen, Rührt' die stillen Glöcklein sacht, Dass sie alle tönen müssen Von der künftgen bunten Pracht. Ach, sie konntens nicht erwarten, Aber weiss vom letzten Schnee War noch immer Feld und Garten, Und sie sanken um vor Weh. So schon manche Dichter streckten Sangesmüde sich hinab, Und der Frühling, den sie weckten, Rauschet über ihrem Grab. Joseph von 
Eichendorff Schneeglöckle Gloggablüemle gügglen scho bim Gartawägle ussa, no noch a paar schöni Tag, denn sind alli hussa. Stohnd im wiissa Hemple do, mit da fina Zäckle, früren mengmol noch a so, ohne Rock und Jäckle. Lüten mit dem fina Glut, der selig Früehlig i, wenns o noch kalti Mörga git, gad bös kas numma si. Gloggablüemle wiiss und zart, mit da grüena Tüpfle, tuescht dem Früehlig jeda Tag, doch a wackers LüpfleEdwin Nutt 10
	        

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