Volltext: EINTRACHT (2001) (Ostern)

KULTURTRÄGER Die Liechtensteinische Kunstschule Im Jahr 1993 war die Eröffnung der Liechtensteinischen Kunstschule. Sie versteht sich als Pendant zur Liech- tensteinischen Musikschule. Wie die- se im musikalischen Bereich, will die Kunstschule das Lehrangebot der all- gemeinbildenden Schulen im bildne- rischen Bereich ergänzen und erwei- tern. Sie will bildnerisch begabten Kindern, Jugendlichen und Erwachse- nen die Möglichkeit geben, ihre krea- tiven Anlagen, wie Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkei- ten, zu entwickeln und zu fördern. Besonders auch durch die neuen Me- dien sind wir mehr denn je einem Ansturm von visuellen Eindrücken ausgesetzt. Damit Kinder und auch Erwachsene nicht zu passiven, kritik- losen Konsumenten werden, sieht die Kunstschule es auch als ihre Aufgabe, über die Mechanismen solcher Phä- nomene aufzuklären. Wer seine Kreativität leben kann, ist in der Lage, kritisch zu sein, Dinge aktiv anzu- packen und damit seinem Leben ei- nen besonderen Sinn zu geben. An der Liechtensteinischen Kunst- schule werden Kinder ab 5 Jahren spielerisch in die Welt der Farben, Formen und Strukturen eingeführt, und zwar unter besonderer Berück- sichtigung der individuellen Fähigkei- ten des Einzelnen. Jugendliche, die ihre gestalterischen Fähigkeiten in ihrem späteren Beruf anwenden möchten, werden speziell gefördert. Dadurch haben sie bessere Chancen,an 
Schulen für Gestaltung und Kunst oder an Akademien aufgenommen zu werden. Aber auch viele Erwachsene finden eine tiefgehende Befriedigung in der Beschäftigung mit Kunst, besonders indem sie ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und erproben. Viele besu- chen die Liechtensteinische Kunst- schule zum Ausgleich, aber für manch einen war es schon der Im- puls, um sein Leben entscheidend in Richtung Kunstschaffen zu verändern. Nebst dem normalen Kunstschulun- terricht, in welchem das bildnerische Schaffen im weitesten Sinn gefördert wird, werden auch Spezialkurse an-geboten. 
Zur Zeit sind dies Schwarz- Wei ss-Fotografie, neue Medien, Kunstgeschichte und Aktzeichnen. Leiter der Kunstschule ist Bruno Kauf- mann, zusätzlich unterrichten noch weitere vier Lehrpersonen plus die Unterrichtenden der Spezialkurse. Die Anzahl der teilnehmenden Kin- der für das Sommersemester 2001 beträgt 88, die der Erwachsenen 68. Der Hauptsitz der Liechtensteini- schen Kunstschule ist in Eschen. Wei- tere Informationen bezüglich Kursen etc. bekommen Sie im Sekretariat un- ter Telefon 373 90 82 oder im Inter- net unter http://www.lol.li/kunstschu- le.Dorothea Goop-Jehle 25
	        

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