Volltext: EINTRACHT (1999) (Staatsfeiertag)

0^ EINTRACHT STAATSFEIERTAG 
1999 KULTURTRÄGER Liechtensteinische Kunstgesellschaft (LKG) Die Liechtensteinische Kunstgesell- schaft wurde am 13. Dezember 1975 als gemeinnütziger Verein ge- gründet. Als Cründungspräsident fungierte Dr. Heinz Meier, Schaan. Im Vordergrund der damaligen Ver- einsaktivitäten stand der Bau eines Kunsthauses, welches ca. 200 Bil- der aus den Fürstlichen Sammlun- gen aufnehmen sollte. Leider kam es trotz eines positiven Volksent- scheides nicht zu dessen Realisie- rung. Die Bestrebungen für den Bau eines Kunsthauses wurden fortge- setzt. Dr. Gert Risch übernahm 1992 das Präsidium. Mit der Realisierung eines Kunst- museums in Liechtenstein durch Private erledigt sich ein Haupt- zweck der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft. Damit treten die übrigen Zielset- zungen der Kunstgesellschaft in den Vordergrund, die in den Statuten unter Art. 6 folgendermassen for- muliert sind: «Zweck der Gesellschaft ist: a) das Kunstverständnis zu verbreitern; b) die Sammlungen der Bildenden Kunst in Liechtenstein zu fördern; den Bau, Unterhalt und Betrieb eines liechtensteinischen Kunsthauses in Vaduz zu unterstützen; c) die wissenschaftliche Bearbeitung von Werken der Bildenden Kunst zu fördern.» All diesen Tätigkeiten ist man in den vergangenen 23 Jahren rege nachgekommen. Heute liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit der Liechtensteinischen Kunstgesell- schaft in der Organisation von Aus- stellungsbesuchen im In- und Aus- land sowie von Reisen und Weiter- bildungskursen. Im weiteren wer- den Ausstellungen, Studien und dieDer 
derzeitige Vorstand der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft - v.l.n.r.: Hans (aquemar, Adolf Real, Dr. Friedemann Maisch (Berater), Roswitha Meier, Dr. Gert Risch, Dr. Grazieila Marok-Wachter, Dr. Hannes von 
Toggenburg Herausgabe von Kunstbüchern und Katalogen gefördert sowie Begeg- nungen mit Künstlern organisiert. Man kann davon ausgehen, dass monatlich mindestens eine Veran- staltung für Mitglieder und Freunde unseres Vereins stattfindet. Im Hinblick auf die Eröffnung eines Kunstmuseums im Jahre 2000 lau- fen Diskussionen um zukünftige Strukturen und Aufteilung der Auf- gabenbereiche im Bereich der Bil- denden Kunst. Die Kunstgesell- schaft sieht eine ihrer Aufgaben als zukünftige private «geistige Träger- schaft für das Kunstmuseum». Die Kunstgesellschaft möchte stark verankert sein in der gesamten Be- völkerung. Anfangs Mai 1999 zähl- te sie 511 Mitglieder, die sich wie folgt zusammensetzen: Einzelmitglieder 338 Familienmitglieder 137 Kollektivmitglieder 60 Studenten, Studentinnen 6Es 
wäre erfreulich, wenn noch mehr Kunstinteressierte, vor allem auch Jugendliche, der Kunstgesell- schaft beitreten 
würden. Zotow-Stiftung Die Kunstgesellschaft hat sich schon sehr früh um den künstleri- schen Nachlass von Prof. Eugen Zotow/Ivan Miassojedoff bemüht und Ausstellungen und Forschungs- arbeiten finanziell unterstützt. Unter seinem Namen wurde eine heute unabhängige Stiftung mit Sitz in Vaduz gegründet. Kunstschule Langjährige Bemühungen um eine Kunstschule konnten 1992/1993 er- folgreich abgeschlossen werden. Der Schulbetrieb hat sich als eigene Körperschaft verselbständigt und darf auf eine mehrjährige, erfolgrei- che Tätigkeit zurückblicken. Dr. Gert Risch 31
	        

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