Volltext: EINTRACHT (1999) (Ostern)

Hl Bü EINTRACHT OSTERN 
1999 13 liechtensteinische Blaskapellen In Liechtenstein wirken heute 13 Blaskapellen. Zusätzlich zu den Vereinen in den Gemeinden gibt es seit 1975 im Hilti-Konzern eine ei- gene Werksmusik. Deren 30 Mit- glieder geben sowohl klassische Blasmusik wie auch ein internatio- nales Repertoire bei konzern-inter- nen Anlässen zum Besten. Darüber hinaus sind mehrere Jugendforma- tionen im Einsatz. Die Jugendhar- monien von Eschen und Vaduz tre- ten im In- und Ausland mit grossem Erfolg selbstständig auf. Auch die heutigen Formationen der Harmo- niemusiken können stolz auf ihre Leistungen sein. Immer wieder bringen sie von zahlreichen Wer- tungsspielen hervorragende Bewer- tungen mit nach 
Hause.Der 
Liechtensteinische Musikverband Jungmusikantenausbildung Ein grosses Sorgenkind der einzel- nen Vereine ist sicherlich die Nach- wuchsfrage. Aufgrund des immer grösser werdenden Freizeitangebo- tes ist der Anreiz, einer Harmonie- musik beizutreten, nicht mehr sehr gross. In früheren Zeiten hingegen stellte die Musik meistens die einzi- ge Abwechslung im Dorfleben dar. Daher gilt ein grosses Augenmerk der Vereine der Jungmusikanten- ausbildung. Durch jährliche Jung- musikantenlager oder eigene Auf- tritte wird versucht, die Jugendli- chen für die traditionelle und mo- derne Blasmusik zu erwärmen. Der Stellenwert der Musik im gemein- schaftlichen Leben ist nicht hoch genug zu bewerten. Sie gehört zum kulturellen Erbe dieses Landes. Ein Dank gebührt allen, meist ehren- amtlich für die Musik Tätigen in Liechtenstein, die helfen, dieses Er- be zu bewahren, neu zu gestalten und in die Zukunft weiterzutragen.Der 
Vorstand und die Musikkommission des Liechtensteinischen Musikverbandes. V. I. n. r.: Paul Gassner, Christian Hemmerle, Tom Büchel, Kurt Bühler, Irene Schächle, Anton Gerner, Willi Büchel, Edwin 
Malin. Vorstand Präsident: Kurt Bühler Vizepräsident: Christian Hemmerle Kassier: Paul Gassner Sekretärin: Irene Schächle Beisitzer: Tom 
Büchel Musikkommission Willi Büchel, Anton Gerner, Edwin MalinLeistungsabzeichen» 
in Bronze, Sil- ber und Gold. 1994 wurde die CD «Blasmusik aus Liechtenstein» produziert. Darauf sind alle liechtensteinischen Blas- musikvereine mit ihren charakteri- stischsten Stücken vertreten. Im März 1926 wurde von den Mu- sikvereinen Mauren, Ruggell, Trie- senberg und Vaduz der liechtenstei- nische Musikverband als Dachorga- nisation der einheimischen Blasmu- siken ins Leben gerufen. Erst seit 1958 sind alle Musikkapellen - Schaan und der wiedereintretende Verein Triesenberg bildeten die Schlusslichter - dem Verband ange- schlossen. Seit 1952 wird jährlich ein Verbandsmusikfest durchge- führt, in dessen Rahmen die Jubila- re für ihre Vereinstreue (Frauen ab 10 Jahren, Männer ab 15 Jahren) ei- ne Auszeichnung erhalten. Seit 1975 werden im regelmässigen Tur- nus von fünf Jahren Wertungsspiele durchgeführt. Sie sollen die Leistun- gen der Vereine ebenso anheben, wie die Vergabe der «Jungmusiker-CD-Cover 
Nachfolgend werden die einzelnen Musikvereine des Landes in einem Kurzportrait vorgestellt.11
	        

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