Volltext: EINTRACHT (1997) (Advent)

SU EINTRACHT ADVENT 1997 Die Einführung der Wirtschaftlichen Mittelschule (1952) führte zu einem Anstieg der Schüler- zahlen und machte einen Neubau 
notwendig. 1.10 Schulhaus-Neubau und Ausbau des 
Internats Von Anfang an war beabsichtigt, die Schule als Internat zu führen, in den ersten Jahren aus verschiede- nen Gründen allerdings mit wenig Erfolg. Vorerst waren die Internen wie die Schule und die Wohnräum- lichkeiten der Fratres in der Villa Bianca untergebracht.MAus 
Platzgründen war aber bald die Zumietung zweier Stockwerke im sogenannten Batliner-Haus (heuti- ges Landesmuseum) nötig. Dieses Haus diente von 1939 bis 1953 als Internat und bot zusammen mit der Villa Bianca für maximal 24 Interne Platz. Der erfolgreiche neue Schultyp, ei- ne wachsende Zahl interner Schü- ler und der Beschluss des Landtags zur Gewährung einer jährlichen Subvention ermöglichten 1953 die Errichtung eines Neubaus in be- scheidenem Rahmen. Weiterhin fehlten aber verschiedene Fach- räume, nicht zu reden von einer Aula oder einer Turnhalle. Mit dem Neubau wurde die Villa Bianca als Internat frei (42 Plätze),das 
Batliner-Haus wurde abgege- ben. Durch in späteren Jahren reali- sierte bauliche Erweiterungen er- reichte das Internat zwischen 1964 und 1968 mit 56 Schülern die höchste Belegungszahl. Die Schüler stammten vor allem aus Deutsch- land und besuchten die Wirtschaft- liche Mittelschule. In den folgen- den Jahren jedoch sank die Zahl wieder. Ursache für die nachlas- sende Attraktivität waren der Aus- bau des Mittelschulbereichs in den Nachbarstaaten und die Aufhebung der Wirtschaftlichen Mittelschule im Jahre 1973. Aufgrund dieser Entwicklung musste das Internat schliesslich Ende des Schuljahres 1975/76 aufgrund der fehlenden Nachfrage ganz aufgelöst 
werden. 1.11 Wiedereinführung der Matura Schon bald nach Aufhebung der Matura wurde in verschiedenen Kreisen der Abbau des Obergymna- siums bedauert und der Wunsch nach einer Wiedereinführung mit den Jahren immer lauter. 1959 stell- te deshalb der Orden ein Gesuch an den Landtag, die Matura wieder einzuführen, die Schule vermehrt finanziell zu unterstützen und sich zusammen mit dem Orden um die Erreichung der Maturaanerkennung in der Schweiz zu bemühen. Der Landtag entsprach dem Ansuchen, und schon 1959 konnte erstmals wieder eine 6. Klasse geführt wer- den, die 1962 maturierte. Seither fanden an der Schule ununterbro- chen Maturaprüfungen statt, wobei bis heute ca. 1100 Maturantinnen und Maturanten ihr Maturazeugnis in Empfang nehmen konnten. Batliner Haus - heutiges Landesmuseum13
	        

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