Volltext: EINTRACHT (1996) (Ostern)

na E3H EINTRACHT OSTERN 
1996 KULTURTRÄGER Liechtenstein-Institut Das Liechtenstein-Institut nahm 1987 den Betrieb in Bendern auf. Bis dahin beschäftigte sich keine Hochschul institution systematisch, kontinuierlich und professionell mit Liechtenstein-Themen. 1992 erhieltmacht. 
Die Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit durch Publikationen sowie durch Vorle- sungen, Seminare und Kurse zu- gänglich gemacht. Forschungsprojekte Insgesamt konnten bisher 12 mehr- jährige Forschungsprojekte verge- ben werden. Die Arbeiten von Prof. Dr. Arno Waschkuhn über «Politi- •#•*%. Von links: Wolfgang Seeger (Vizepräsident), Guido Meier (Präsident), tva hasenbach (Ge- schäftsführerin), Paul Vogt (Stellvertr. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rates), Christine Glinski (Vorstandsmitglied), Gerard Batliner (Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rates), Pe- ter Rheinberger (Vorstandsmitglied), Hubert Büchel (Vorstandsmitglied). Seitens des Vorstan- des fehlt auf dem Bild Josef 
Braun. das Liechtenstein-Institut mit dem Inkrafttreten des Hochschulgesetzes den Status eines Hochschul-For- schungsinstitutes. Hochschul-Forschungsinstitut als privater gemeinnütziger 
Verein Der Rechtsform nach ist das Liech- tenstein-Institut ein privater ge- meinnütziger Verein, unabhängig und parteipolitisch ungebunden. Er wird durch Beiträge Privater, des Landes Liechtenstein, der Gemein- den und wissenschaftlicher Förde- rungsfonds finanziert. Das Liechtenstein-Institut hat sich die für Liechtenstein relevante For- schung in den Bereichen Rechts-, Geschichts-, Wirtschafts- und Poli- tikwissenschaft zur Aufgabe ge-sches 
System Liechtensteins: Konti- nuität und Wandel» und von Prof. Dr. Wolfram Höfling über «Die liechtensteinische Grundrechtsord- nung» konnten bereits der Öffent- lichkeit vorgestellt werden. In Kür- ze werden auch die Arbeiten von Dr. Ralph Kellenberger über die «Kulturelle Identität im Kleinstaat» und von Univ. Doz. Dr. Hans K. Wytrzens zum Thema «Der Boden- markt in Liechtenstein» publiziert vorliegen. In Bearbeitung sind noch folgende Projekte: «Geschichte Liechten- steins in den Dreissigerjahren und im Zweiten Weltkrieg» (Dr. Peter Geiger), «Geschichte des Fürsten- tums Liechtenstein vom Ersten Weltkrieg bis zur innenpolitischen Krise 1926» (Dr. Rupert Quaderer),«Liechtenstein 
und die Europäische Gemeinschaft» (Prof. Dr. Thomas Bruha), «Die Verwaltungsrechtsspre- chung im Fürstentum Liechtenstein» (PD Dr. Andreas Kley-Struller), «Ver- fassungsgerichtsbarkeit insbesondere Normenkontrolle» (Dr. Herbert Wil- le), «Öffentliche Aufgabenerfüllung im Kleinstaat - Eine institutionen- theoretische Analyse des öffentli- chen Sektors im Fürstentum Liech- tenstein» (Prof. Dr. Manfried Gant- ner), «Der öffentliche Haushalt des liechtensteinischen Staates. Analyse des Ausgabeverhaltens» (Dr. Franz J. Heeb) und «Analyse der liechten- steinischen Parteien» (Prof. Dr. Hel- ga Michalsky). Darüber hinaus wird derzeit eine Dissertation zu «Völker- rechtliche Regelungen im Bereich geistiger Eigentumsrechte und ihre Bedeutung für Liechtenstein» (Katja Gey Ritter) 
gefördert. Wertvolle Vorlesungen/Vorträge Parallel zur Forschungstätigkeit bie- tet das Liechtenstein-Institut regel- mässig Vorlesungsreihen zu Liech- tenstein-relevanten Themen an. Diese tragen offenbar einem breiten Bedürfnis Rechnung und stossen auf grosses Interesse. Daneben bildet das Liechtenstein- Institut auch ein Forum für thema- tisch vielfältige Vorträge. So wurde z.B. seit Inbetriebnahme des Insti- tuts im Andenken an den grossen liechtensteinischen Politiker, Histo- riker und Erzieher Peter Kaiser jähr- lich ein sog. Peter Kaiser-Vortrag abgehalten. Auch drei mehrtägige Tagungen mit bedeutender wissen- schaftlicher Beteiligung konnten bisher organisiert und durchgeführt werden. Zahlreiche Beiträge dieser Veran- staltungen liegen publiziert vor. Zudem haben die Forschungsbeauf- tragten auf Einladung anderer Insti- tutionen zahlreiche Vorträge zu Fragen aus ihrem Forschungsbe- reich gehalten und wissenschaftli- che Beiträge in Zeitschriften und Jahrbüchern publiziert. Eva Hasenbach (Geschäftsführerin)17
	        

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