Volltext: Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein

Persönlichkeitswahl Abb. 30: Anteil Kandidatinnen mit Doktortitel und Anteil mit erfolg­ reicher Kandidatur nach Gemeinden bei den Landtagswahlen 1945-1997 (in %) 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 
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< \ i i * —i K b=l i 1 4 E rt o vi «ü vi 4 r r -Anteil mit erfolgreicher Kandidatur -Anteil Kandidatinnen mit Doktonitel Kandidatinnen mit einem Doktortitel aus. Ein Ausnahme in negativer Hinsicht ist dabei die Gemeinde Schaan, eine Ausnahme in positiver Hinsicht die Gemeinde Triesenberg (Abb. 30). Der Zusammenhang mit dem Profil der Kandidatinnen ist eindeutig. In der bivariaten Assoziation ergibt die Kombination von Mandat und Doktortitel einen Wen von Cramer's V = 0.24 die Kombination von Mandat und Gemeinde einen fast gleich hohen Wert von Cramer's V = 0.20**. In der logistischen Regression verschwindet aber die Erklärungs­ kraft der Gemeinde vollständig (R = 0.00), während der Doktortitel einen Regressionskoeffizienten von R = 0.20 ** anzeigt. Die Erfolgsaus­ sichten der Kandidatinnen hängen daher nicht mit der Zugehörigkeit zu einer Gemeinde zusammen, sondern sind viel eher geprägt von den Per­ sönlichkeitsmerkmalen bzw. Bildungsmerkmalen der Kandidatinnen. Wahlchancen von bisherigen und neuen Kandidatinnen Wir haben einleitend in diesem Kapitel die Vermutung geäussert, dass bisherige Landtagsabgeordnete im Falle einer wiederholten Kandidatur bessere Wahlchancen haben als neue Kandidatinnen. In unsere Berech­ nung fliessen dabei alle Wahlgänge seit 1949 ein, womit alle Wiederho- 297
	        

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