Volltext: Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein

Kurzfristige Parteineigung Tab. 66: Mittelwert und häufigster Wert (Modus) in der Sympathiebe­ urteilung der Parteien auf der Skala von 0-10 nach den Landtagswah­ len 1997 (N = 769) Partei Mittelwert Modus VU 6.3 5.0 FBPL 5.3 5.0 FL 4.7 5.0 Tab. 67: Verteilung der höchsten Sympathiewerte an die Parteien (N = 769) Beste Bewertung Häufigkeit Prozent VU 330 42.9 FBPL 196 25.5 FL 102 13.3 VU/FBPL gemeinsam 27 3.5 VU/FL gemeinsam 21 2.7 FBPL/FL gemeinsam 21 2.7 VU/FBPL/FL gemeinsam 72 9.4 Total 769 100.0 renden Vermutung, dass die Wählerinnen der beiden Volksparteien auf­ grund historischer Rivalität grosse Mühe bekunden, zur anderen Volks­ partei zu wechseln und dass daher der Weg zur FL leichter zu beschrei­ ten ist. Die Frage nach der Sympathie der einzelnen Parteien auf einer Skala von 0-10 richtete sich an die gesamte Stichprobe. Die summarische Tabelle widerspiegelt daher die Beurteilung durch alle Wählerinnen, ungeachtet des individuellen Wahlentscheides. Die häufigste Nennung ist bei allen Parteien übereinstimmend der «neutrale» Wert auf der Skala, nämlich «5». In den Mittelwerten unterscheiden sich die Parteien jedoch deutlich (Tab. 66). Wie erwartet widerspiegeln die Mittelwerte das Wahl­ ergebnis. Die VU erreicht mit einem Mittelwert von 6,3 die sympa­ thischste Beurteilung, die FL mit einem Mittelwert von 4,7 die unsym­ pathischste. Die FBPL liegt mit einem Mittelwert von 5,3 dazwischen. Ebenfalls analog zum Wahlergebnis erhält die VU am häufigsten die beste Note, gefolgt von der FBPL und der FL (Tab. 67). 249
	        

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