Volltext: Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein

Empirische Analysen Tab. 22: Assoziationswerte von Variablen bei Wahlabstinenten (N = 46) Variable X Variable Y Cramer's V Gamma Interesse 
Verhinderung 0.43 " - 0.72 Interesse 
Bekanntheit der Kandidatinnen 0.50 0.83 ** Tab. 23: Zufriedenheit der Wählerinnen und NichtWählerinnen mit dem Funktionieren der Demokratie (in %) Demokratiezufriedenheit Wählerinnen NichtWählerinnen N sehr zufrieden 25.6 34.8 201 eher zufrieden 63.3 52.2 482 eher unzufrieden 10.5 
10.9 81 sehr unzufrieden 0.6 
2.2 5 Häufigkeit 
723 46 769 Cramer's V = 0.07 n.s Assoziation zwischen den Variablen «Interesse» und «Bekanntheit» der Kandidatinnen (kein Interesse und man kennt die Kandidatinnen sowie­ so nicht). Es zeigt sich selbst bei diesen geringen Fallzahlen ein starker, hochsig­ nifikanter Zusammenhang zwischen den Variablen in der Richtung, wie wir es erwartet haben (Tab. 22). Wir können daher den Schluss ziehen, dass die NichtWählerinnen in zwei Gruppen eingeteilt werden können. - Ein Hauptgrund für das Nichtwählen ist die objektive Verhinderung durch Krankheit, Unfall, kurzfristige Abwesenheit u.ä. - Der zweite Hauptgrund für das Nichtwählen ist die Interesselosigkeit und die schwache politische Integration, die sich darin äussert, dass die Kandidatinnen wenig bekannt sind. Sind NichtWählerinnen systemverdrossen? Einleitend wurde in diesem Kapitel die Frage diskutiert, ob eine sinken­ de Wahlbeteiligung ein Krisensymptom darstellt. Bei einer Wahlbeteili­ gung von rund 86 Prozent bei den Landtagswahlen 1997 kann man be­ stimmt nicht von einer Krise sprechen. Trotzdem kann man die Frage 198
	        

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