Volltext: Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein

Partizipation und Abstinenz Tab. 15: Abweichung in der Wahlteilnahme vom Sample nach ausge­ suchten soziodemografischen Variablen (in Prozentpunkten) Höhere Wahlbeteiligung (+) oder tiefere Wahlbeteiligung (-) Merkmal N als Sample Alter 20-29 Jahre 
131 
-7.0 30-39 Jahre 
234 
0.0 40-49 Jahre 
152 
+ 2.1 50-59 Jahre 
126 
+ 5.2 60 + Jahre 
126 
-0.3 Bildung Obligatorische 
109 
-4.1 Berufslehre 
427 
+ 1.8 höhere Bildung 
232 
- 1.3 ursprüngliche Staatsbürgerschaft Liechtenstein 
610 
+ 1.4 Ausland 
159 
-5.3 Kirchgangshäufigkeit wöchentlich bis mehrmals pro Jahr 
472 
+ 1.5 höchstens einmal pro Jahr 
282 
-2.5 Wohnverhältnisse Eigentum 
562 
+ 2.8 Miete 
204 
-7.7 Dennoch ist das Teilnahmeverhalten des liechtensteinischen Elektorates in groben Zügen mit den Ergebnissen der internationalen Wahlfor­ schung vergleichbar. Aufgrund der generell sehr hohen Wahlbeteiligung fallen zwar die Assoziationen relativ schwach aus. Die Richtung ist aber die gleiche. Die Wahlbeteiligung steigt mit dem Alter. Tiefe Bildung ist mit unterdurchschnittlicher Wahlteilnahme assoziiert. Und auch der ge­ sellschaftliche Integrationsgrad - in unserem Falle manifestiert er sich an der ursprünglichen Staatsbürgerschaft, der Kirchgangshäufigkeit und den Wohnverhältnissen - ist mit dem Partizipationsverhalten assoziiert. Die Richtung der Assoziation geht aus Tabelle 15 hervor. Selbst der parabolische Kurvenverlauf bezüglich der Wahlteilnahme verschiedener Altersklassen deckt sich mit den Ergebnissen aus der 187
	        

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