Volltext: Die Farnpflanzen, Nadelhölzer und Spitzkeimer (Pteridophyta, Gymnospermae et Monocotyledoneae)

Def) Asplenium 
B Bozen, auf Porphyr nicht selten : bei Runkelstein mit vorherrschend 
gabelspaltigen und doppelt gabelspaltigen Wedeln (H. 20; b. Bertol, 3 
I. p. 68; b. Luerss, 1 p. 191). 
> 3. (14.) A. Hauchecornei Aschers. et Gr., Syn. I. (1896) p. 80, 
A. trichomanes X ruta muraria, 
3 Bozen: nur in einem Stocke in der Ruine Rafenstein, Sept. 1891 
von Geh. Oberbergrat Dr. Wilh. Hauchecorne gefunden (Aschers. 22 
p-. XLVI; Aschers. & Gr. 1 I. p. SO), 
4, (15.) A. Halleri Spreng., A. fontanum (L.) Bernh. var. Halleri 
Mett. — ıuerss. 1. c. p. 199; A. u. G. 1. c. p. 62; Hfl. 1..c. p. 345. 
V Nur ein Exemplar bei Feldkirch, auch mit dichotomem Wedel 
(Rich. 2 p. 86, von Luerssen bestätigt: Rich, in litt.) Nach Stocker 
b. Bruhin 1 p. 34 auf den Drei Schwestern. 
[© Windachtal bei Sölden (Hilsenberg 1 p. 634), eine Angabe, welche 
schon von Stotter & Hfl. 1 p. 128 in Zweifel gezogen wurde.] 
{E Die Angabe: Jaufen (Murr 115 p. 72) ist nach Hut. in litt. irrig.] 
{P Die Angabe: Ahrntal in Taufers (Murr 115 p. 72) ist nach Murr 
in litt. zu streichen.] 
[D Leitersteig bei Heiligenblut (Sieber b. Hfl, 23 p. 345; Milde 31 
p- 24) — sehr nahe der Grenze.] 
[R Die Angabe von Aspidium Halleri „Ai Lavaci“ und „al pian della 
Cenere“ am tirolischen Baldo bei Poll. 1 p.-113 gehört nach Poll. 3 
III. p. 283 zu Cystopteris fragilis. Hieranf sind auch die übrigen 
Angaben in der Litteratur zurückzuführen.|] 
5. (16.) A. septentrionale (L.) Hoffm., Acrostichum septen- 
trionale L. — Luerss. 1. c. p. 209; A. u.G. 1. c. p. 63; Hfl. 1. c. p. 344. 
An sonnigen Felsen und Mauern aus Silikatgesteinen, sehr 
selten auf Kalk. 
V An Mauern bei Hintertobel im Laternsertal (Bruhin 4 p. 217); 
im Kleinen Walsertal (Bercht. 1 p. 17; b. Rich. 1 p. 82); Feldkirch: 
Göfiser Wald, leg. Boetzkes 1866, dürfte dort jetzt nicht mehr zu 
finden sein (Bruhin 3 p-431); Bürserberg bei Bludenz (Rich. 1 p. 82; 
2 p. 86); im Montafon von Schruns an häufig, bis ins Silbertal, 
Gaschurn und ins Gargellental (Bruhin 1 p. 36; 3 p. 55; 13 p. 754; 
Kemp 1 p. 156; Rich. 1 p. 82; 2 p. 86: Bornm. 1 p. 42). 
L Elbigenalp (B. Moll). 
O Paznaun: Zeinisjoch neben dem See (Lenz 2 p. 331); Fließ (Hellw.); 
häufig im Oetztale vom Eingange bis Zwieselstein 1460 m (Harg. 1 
p- 439; K. 86; 5S.). 
I Auf Schiefergestein verbreitet. Flaurlingertal; Sellrain: Rothen- 
brunn (S.), Kraspestal [über 1500 m] (Scholz); Stubai: von Medratz 
bis Ranalt (S. 4 p. 390), Oberiß 1600 m (K. 86); am südöstlichen Mittel- 
gebirge bei Innsbruck: Paschberg 700 m (Prantn. Hb. F.; Pkt. b. H. 1 
p- 1048), Lanserköpfe (Hfl. 51; K. 86 ete.), Tulfes (K. 86; DT.), Mühl- 
tal (S.), Ellbögen (Schpf. 1 p. 367) ; unter der Waldrast (K. 86), Salvaun 
(S.), Steinach (F. Saut.), Trins bis 1500 m (K. 86; F. Kern. b. K. 782 
Nr. 2310, 78° VI. p. 111; S.); Weerberg (S.). 
U Zillertal: verbreitet, bis vor Zell 570 m herab (S.); Rattenberg: 
am Wege nach Alpach (Längst b. H. 20).
	        

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