Volltext: Die Farnpflanzen, Nadelhölzer und Spitzkeimer (Pteridophyta, Gymnospermae et Monocotyledoneae)

Koeleria 225 
Subvar. b) interrupta (Schur), K. interrupta Schur, K, ciliata 
var. interrupta Aschers. et Gr. — A, u. G. 1, c. p. 358; Domin 1. e, 
p. 256. 
Var. 7 pubescens Hsm., K. cristata var. (3) pubescens Hsm. in 
litt. ad Ausserd. (1865), b. Pacher in Jahrb. naturhist. Landesmus, 
Kärnthen XIV, (1880) p. 129, K. pubescens DT., Anleitg. Beob. 
Alpenpfl. (1882) p. 341 non Pal.-Beauv., K. ciliata var. pubescens 
Aschers. et Gr. — A. u.'G, 1. c. p. 358; Domin 1. c. p. 256. 
Var. 5 rigidiuseula Domin in Allg. bot. Zeitschr. IX. (1903) 
p- 24. — Domin 1. ce. p. 257, 
Da bisher mit‘ dieser Pflanze vielfach andere Arten, namentlich 
K. montana und K. gracilis confundiert worden sind, so können die 
nicht belegten Angaben nur mit entsprechender Reserve aufge- 
nommen werden und es muß die genaue Ermittlung der Verbreitungs- 
verhältnisse späterer Tätigkeit überlassen bleiben. 
An sonnigen Bergwiesen, Grasabhängen, Rainen, Hügeln, auf 
steinigen Triften, auch auf Bachkies, steinigen Halden, Erdabrissen, 
vorzüglich über Kalkboden, 
V Häufig bis in die Alpen (Rich. 2 p, 81); um Feldkirch und im 
Walgau häufig (Stocker b. Brühin 3 p. 53; Bruhin 4 p. 210, 216; 
Kemp 1-p. 125; Aichinger 1 p. 291; Hasler 1). — Die Angabe: 
„selten“ bei Saut. 11 p. 28 bezieht sich nicht, wie Höfle 1 p. 159 
annimmt, auf Bregenz, sondern auf den Standort St. Antonskapelle 
in der Schweiz, 
DO St. Anton am Arlberg (S.); häufig im Inntale von Landeck bis 
Nauders (K. 86; Mik 3 p. 74; S.), bei Ladis (V. Ebner in Hb. K.); bei 
Nassereit; Roppen und Telfs auf Kalk (S.). 
I Verbreitet im ganzen Gebiete der nördlichen Kalkalpen und an 
der linken Seite des Inntales; auf den Hügeln nördlich von Inns- 
bruck: Höttingerau, Spitzbühel, hier der „locus classieus“ dieser Art 
(K. Hb. u. b. Baenitz 1 Nr. 3684); rechts vom Inn bei Flaurling und 
häufig bei Innsbruck: Berg Isel (Hfl. Hb. F.), Sonnenburg (K. Hb.). 
[m Silltale bis vor Fulpmes (K. 86), Trins 1200 m (S. Hb. F.), 
Gsehnitz, Außernavis, Außerschmirn, Nösslach und Gries, meist auf 
kalkhaltigen Gesteinen (S.). Höchste beobachtete Standorte: Zirler- 
mähder 1600 m, Waldrast 1800 m (K. 86). Bei Innsbruck auch eine 
f. pumila (Schm. Hb. F.). 
U Sonnwendjoch (Längst b. H. 20), Rattenberg bei der Ruine (K. Hb.). 
M Sulden bei 1700 m, auf Kalk (S.); bei Laas, Vezzan und Latsch; 
Meran (Tpp..b. H. 1 p. 978; Hb. F.: Vezzan), Algund, Küchelberg 
(Entl. 1 IV. p. 29); Gallberg bei Lana (Lad.). 
E Um Sterzing, bis auf die Gehänge des Hühnerspiel. bei 1700 m 
(K. 86, Hb.), am Platzerberg 1650 m: 5 (Murr b. Domin 2 p. 257); 
Brixen (Bachl. 1 p. 85); Lüsen: unter Flitt (S.). 
P Bruneck (F. Nauss b. H. 1 p. 978); Welsberg: ß (Hell b, H. 14 
p- 978, Hb. F.); Prags (Wulf. 4 p. 108; S.), Plätzwiesen bis 1850 m 
(Artzt 2 p. 62); häufig im Höhlenstein-Ampezzanertal (Hut, 6 p. 57; 
S.), hier auf Dolomit mit Trisetum argenteum und Silene saxifraga: 5 
‚Murr b. Domin 2 p. 257). 
D Nördlich von Innichen (Stapf b. H. 1 p. 978, Hb. F.), Bad’Innichen 
(Diettr.), Innervillgraten: ß (Scheitz b. H. 1. c.); um Lienz (Rschf. 2 
p. 157; Scheitz 1. c.; Keil 8 p. 155; Weinl. 1 p. 62). 
Flora YI 
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