Volltext: Skizzen zur Geschichte und Würdigung der St. Luzisteig

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Die Luzisteig zur Zeit des Krieges von 1798—1800, 
Schwere Heimsuchungen brachte dem rätischen Freistaat die 
[nvasion der Schweiz anno 1798 durch die Franzosen und die 
Errichtung der helvetischen Republik, welche durch französische 
Waffen gehalten werden musste; denn nun stand er vor der miss- 
lichen Alternative, sich für Frankreich oder für Oestreich zu ent- 
scheiden; allein und selbstsändig konnte er mitten zwischen diesen 
zwei mächtigen, sich bekriegenden Staaten wohl nicht bleiben. Mit 
Noth konnte noch einige Zeit dıe Neutralität aufrecht gehalten 
werden und ordnete der Kriegsrath die Aufstellung von 6000 Mann 
zur Deckung der Landesgrenzen an. Die französische und die 
östreichische Partei gingen bald so sehr auseinander, dass z. B. 
die helvetisch gesinnte Herrschaft Mayenfeld sich von Bünden 
zu trennen und auf eigene Faust an Helvetien anzuschliessen 
drohte. Als gegen Ende September bis Anfang Oktober 1798 sich 
im Sarganserland immer mehr französische Truppen ansammelten 
und solche auch bereits in Ursern, Bellinzona und Cleven ein- 
rückten und der französische Gesandte nicht mehr länger darauf 
warten wollte, bis die Bündner freiwillig die Franzosen in’s Land 
riefen oder wenigstens sich Helvetien anschlossen, da war es klar, 
dass sıe mit Gewalt sich dieses wichtigen Landes z'“ versichern 
entschlossen waren. Um sich dessen zu erwehren, schlossen nun 
am 17. Oktober 1798 Häupter und Kriegsrath mit General-Major
	        

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