Volltext: Abgeänderte Statuten über die Verteilung und Benutzung des Gemeindebodens in der Genossengemeinde Schaan

8:19. 
Der Nußgenuß vom Gemeindegut (Kopf- und Familien- 
teil) eines bezugsberechtigten Bürgers hat zur Voraus- 
sezung, daß der betreffende Bürger in dem dem Ziehungs- 
oder Losungstaoe vorangehenden Jahre sich mindestens drei 
Monate in der Heimatgemeinde oder im Jnlande ohne Unter- 
brechung aufgehalten hat ; der Ziehungs- oder Losungstag 
wird jedes Jahr auf den 1. März festgestellt. 
Ein Bürger, der infolge obiger Bestimmungen das Ge- 
meindegut verloren hat, kann dasselbe nur bei Einhaltung 
der Bestimmungen des 8 16 wieder erlangen. 
5:20. 
Sowohl die Kopf- als die Familienteile bleiben im 
Eigentum der Gemeinde und es steht den einzelnen Bürgern 
nur das Recht der Benutzung des ihnen zugeteilten Bo- 
dens zu. 
Die Bürger können ihre Gemeindegüter weder ver- 
kaufen noch verpfänden, noch können sie lettwillig darüber 
verfügen. Sie sind verpflichtet, die darauf entfallenden 
Staats- und Gemeindesteuern zu bestreiten. Bei Verpacht- 
ungen haftet in erster Linie der Berpächter, in zweiter der 
Pächter der Gemeinde gegenüber für die Steuern und Lasten. 
Das Gemeindegut (Kopf- und Familienteil» kann in Kon- 
kursfällen in die Masse nicht einbezogen werden. 
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Der zeitweise Austausch sowohl der Familienteile als 
der Kopfteile, jedoch mit Ausschluß des Torfbodens, ist mit 
Wissen und Zustimmung der Gemeindevertretung gestattet. 
Stirbt aber der Besizer eines ausgetauschten: Gemeinde- 
teiles, oder wird ein ausgetauschter Teil nach den Bestimm
	        

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