Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Hypnum 
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53. (704.) H. palustre Huds., Limnobium palustre Br. eur. — 
Limpr. III. p. 513 Nr. 883. 
Von den Tälern bis in die Voralpenregion allgemein verbreitet 
‚Breid].). 
V Häufig um Bregenz (Blumr. b. Mat. 1 p. 253; 3 p. 89; 4 p. 53, 54; 
5 p- 110): 
L Lechtal: Kalkfelsen vor Steeg (Baer b. Mat. 3 p. 89); Reutte: 
Klausenwald (Götz). " 
O Nauders, in Wiesengräben 1500 m (Breidl.). 
E Seefeld, an benetzten Steinen gegen Wildmoos; Zirlerberg, an 
Kalkwänden neben der Straße; Kranebitter Klamm, an zeitweilig 
benetzten Blöcken mit Rhynchostegium murale, benetzte Blöcke 
unter der Höttinger Alpe und im Höttinger Graben (Kern. Hb.), 
Brunnenröhren bei Hötting (Hfl.), ober der Weiherburg (Sarnth. 
Hb. F.), Wasserleitung bei der Arzler Alpe, Sandsteinblöcke bei der 
Wurmbachquelle (Kern. Hb.), kleines Moor am Breitbühel (Kern. 86) ; 
südlich des. Inn: im Sande der Melach unter Praxmar (Kern. Hhb.), 
Kemater Wasserfall, Mühlbach bei Mutters (Stolz b.. Mat. 6 p. 178), 
Sillkanal mit Cinclidotus (Kern. Hb.; Wagner b. Mat. 4 p. 53), Sillfall 
auf Sand (Hfl.), Sillschlucht (Scherer, Stolz b. Mat. 5 p. 110; 6 p. 178), 
Villerweg und Amras an Schieferfelsen (Kern. Hb.), Fürstenweg 
{Murr b. Mat, 1 p. 253), Mühlbach bei Vill und Igls (Pkt. b. Hfi. 37 
p. 476; b. DT. 10 p. 254, Hb. F.), Igls, auf morschem Holz (Pkt. 4 
p. 56) und nackter Erde (Kern. Hb.), am Inn unterhalb Egerdach 
Kern.), am Rande eines Baches bei Judenstein, Voldertal; auf Steinen 
im Bache (Wagner); Stubai: überflutete Felsen zwischen Bärenbad 
und Stöcklen (Kern. Hb.); Gschnitztal: Mühlbach bei Trins 1300 m 
(Kern. 78% Nr. 1515, 78° IV. p. 93), daselbst mit Cinelidotus (Stolz b.. 
Mat. 6 p. 178), Finetz an Steinen (Sarntb. b. Mat. 5 p. 109), Trinser 
Padaster (F. Saut. Hb.; Kern, bot. Mus. Wien), Schieferblöcke an 
der Mündung des Trunatales (Kern. b. Mat. 1 p. 253). am Wege von 
Trins nach Gschnitz und auf den Pinnisser Kalkwänden (Baer b. 
Mat. 4 p. 53); Steinach, in der Sill; Schmirn (F. Saut. Hb.); Vennatal 
(F. Saut. Hb.; Stolz b. Mat, 6 p. 178), Griesberg bis 1900 m (F. Saut. 
Hb.); Schwaz: auf Schiefer oberhalb Schwader 1400 m (Handel b. 
Mat. 4 p. 53), an einem Kalkfelsblocke am Schlierbache zwischen 
Niederleithen und Troi 1000 m (Handel, teste Mat.). Nicht selten 
fruchtend. 
U Achental: Schranbachalpl an bespritzten Kalkfelsen (Kern. Hb.); 
gemein um Kufstein auf den Mauern der Festung‘ und auf dem 
Steinplattenpflaster im Kirchhofe (Jur. 9 p. 22), Hinterbärenbad; 
Zillertal: Märzengrund (Herzog), Gerlos, auf Kalkschichten (Ltz. ® 
p. 1317). 
K Am Ufer des Pillersees (Ung. 8 p. 268); Kitzbühel (Nießl b. Mat. 3 
p. 89), am Horn 1950 m (Breidl.). 
M Am Rieglerbache in Langtaufers 2000 m (Breidl.); Madatschjoch 
am Ortler 2000 m, fruchtend (Freyn b. Mat. 1 p. 253); Meran: 
häufig auf Steinen der Voralpen (Bamb. b. Hfl. 37 p. 476). eines der 
gemeinsten Moose in den engen Wasserleitungen des Tales. die es 
neben Amblystegium irriguum, dem es habituell oft täuschend ähnlich 
sieht und neben Rhynchostegium ruseiforme oft ganz überzieht; am 
Ufer der Etsch entwickelt diese Art einen außerordentlichen Reichtum 
an Formen, von den feinsten. an trockenen Felsen haftenden bis zu 
den kräftigsten, im reißendsten Wasser flutenden; nur die außer-
	        

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