Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Hypnum 
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I Nördlich des Inn: St. Nikolaus bei Innsbruck (Baer b. Mat. 1 
p. 252), auf tonigem Boden am Rande des Buchenwaldes östlich vom 
Arzler Alpl, auf schattigem Boden entlang dem Hohlweg ober dem 
Puren- und Rechenhof (Kern. Hb.), Altenzoll bei Hall (Murr b. Mat. 1 
p- 252), St. Michael im Gnadenwald (Handel b. Mat. 4 p. 53); südlich 
des Inn: Inzing auf Waldboden (F. Saut. Hb.), in der Melach bei 
Praxmar 1600 m, Lisens (Stolz h, Mat. 6 p. 177), Innsbruck, Wiesen 
unter dem Berreiter- und Reselehof (Kern. Hb.), Berg Isel (Murr b. 
Mat. 1.p. 252), am schlammigen Ufer der Sill bei Sonnenburg, bei 
der Stefansbrücke (Wagner), feuchte, lehmige Wegbrüche zwischen 
Wilten und Vill (Kern. Hb.; Stolz h. Mat. 6 p. 177), Igls, gegen die 
Ellbögenstraße an vergrasten Waldrändern, Amras (Kern. Hb.), 
Patscherkofel 20—2200 m, am: In bei Egerdach, fruchtend (Stolz 
1. c.), Erlensumpf bei Tulfes an feuchten, grasigen Stellen (Kern. Hb.) ; 
Volderbad (Wagner); Gschnitztal: Massenvegetation am Pinnisserjoch 
2690—2780 m (Kern.), Gschnitz, im Bachsande, Steinach, an nassen, 
lehmigen Stellen (F. Saut. 1 p. 202, Hb., Hb. F.). 
U Achental: selten zwischen Scholastica und Buchau (Kern. Hb.); 
in den Umgebungen von Kufstein allgemein verbreitet, auf trockenen 
und sumpfigen Wiesen, grasigen Wegabhängen, lichten Waldplätzen, 
Gartenplanken, Kalkfelsen, Mauern, z. B. der Festung (Jur. 9 p. 292), 
Hinterbärenbad (Herzog); Zillertal: Gerlos, im vorderen Teile an 
trockenen steinigen Stellen und auf Holz (Mdo. 3 p. 382; Ltz. 2 
p. 1316), in der Zemm und Floite auf Kalk und Gneiß bis 1420 m 
(Jur. 9 p. 22), Schwarzenstein 19—2200 m (Wagner). 
K Windau: Filzenpaß auf Moorboden (Ltz. & Mdo. 1 p. 116): Kitz- 
büchler Horn 1580 m <(Reyer). 
M Am Reschensee 1475 m (Breidl.); hinteres Martelltal, in kleinen 
Versumpfungen (Liz. 3 p. 4); Meran: stets steril die gewöhnliche 
Form mit aufsteigendem Stengel überall zerstreut an grasigen Plätzen 
und auf Wiesen: eine Form dagegen, welche ausgedehnte, zusammen- 
hängende, ganz niederliegende Rasen bildet, ist sehr häufig auf 
der Mauer der Vinschgauer Straße (Milde 13 p. 453), Straßenmauer 
hinter Forst (Milde b. Rbh. 8 Nr. 476), an der Partschinser Wasser- 
leitung (Milde 30 p. 2), feuchte Stellen an der Straße, besonders in 
der Nähe der B-auerei zwischen Gras und auf Erde: var. pro cum- 
bens Milde in Bot. Zeitg. XX. (1862) p. 437 (Milde 13 p. 437), Meran, 
an sonnigen Mauern (Ltz. & Mdo. 1 p. 116). 
P Nicht selten im Pfunderer- und Mühlwaldertale, im Wind- und 
Silltale in Taufers an Quellrändern, besonders an schattigen, nassen 
Orten der Schiefergebirge bei 12—1600 m, äußerst selten fruchtend 
(Simmer), Bad Winkel bei Sand (Achtner, teste Mat.). im Bereiche 
des Reinbachfalles (Ltz. 2 p. 1329); Bruneck: Dietenheim auf Granit 
(Reyer): Stalleralpe in Antholz bis 2000 m (F. Saut. Hb.); Ampezzo: 
Cristallotal; ca. 1540—1640 m, an tonigen Einbrüchen gegen den 
Costeanabach 1620—1690 m (Mdo. 3 p. 438, 595); Buchenstein : 
Ornellatal in der Nähe der unteren Alpe, um Molinat, Nordostabhänge 
des Col di Lana am Boden, Sandstein 1750—1950 m (Mdo. 5 p. 199, 
194, 78), Col di Lana (Baer b. Mat. 5 p. 109). 
D Gemein; mit Früchten in Innervillgraten auf sumpfigen Wiesen 
hinter Neuhaus 27. Juni 1892 (Gand. Mser. u. b. Limpr. 7 Il. p. 500); 
Tauern: vom feuchten Sande der Isel bis zur alpinen Region ver- 
breitet, in den Zwergwaldgürteln der Möserlingwand, in einer kleinen 
Versumpfung vor der Moräne des Schlatenkeeses (Ltz. & Mdo. 1 
pP- 116, 66); Lienz: im Ufersande der Drau (F. Saut. Hb.).
	        

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