Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Camptothecium — Brachythecium 
U Kufstein: auf Sumpfwiesen am Thiersee und Hintersteiner-See 
(Hfl. b. Jur. 9 p. 19). 
K Kitzbühel: auf Torfgründen am Sonnberg (Ung. 8 p. 266), Wiesen 
bei Kitzbühel 800 m (Nießl b. Mat. 2 pP. 195), am Horn 1990 m 
(Breidl.). 
M Moorgrund am Reschensee 1475 m (Breidl.); Meran: Wasser- 
leitung bei Dorf Tirol (Ziekendr. b. Warnst. 9 p- 18). 
P Ampezzo : Quellsumpf am Eingange zum Höhlensteinertal, zwischen 
Tofana und Crepa in manchen Sumpfstellen einen der Hauptbestand- 
teile der Vegetation bildend, 14—1700 m, bei den Bergstürzen zwischen 
Campo und Mortisa an tonigen Einbrüchen gegen den Costeanabach 
1620—1700 m (Mdo. 3 p. 418, 596, 597, 595); Buchenstein: Pordoijoch, 
zegen Arabba in Quellsümpfen 2110—2200 m, Alpe Incisa, Massen- 
vegetation in kleinen nassen Quellmoorstellen an der Nordostseite 
des Col di Lana, ca. 2100 m (Mdo. 2 p. 195, 99, 78). 
D Gemein, steril (Gand.); Tauern: auf dem Moore beim Klauswalde 
920 m nächst Windischmatrei in Menge (Ltz. & Mdo. 1 p. 106; 
Breidl.); Innichen: fruchtend in Sümpfen auf der „Burg“ (Gand.); 
Lienz: in Sümpfen sehr verbreitet, bis in die Voralpen, stellenweise 
fruchtend (Gand.; F. Saut. Hb.; Reyer). 
B Ritten: im Torfmoor des Wolfgrubensees bei Oberbozen, steril 
(Hsm. b. Hfl. 33 p. 317; b. Hfl. 37 p- 406); Joch Grimm, in Alpen- 
mooren (Vent. 7 p. 60), daselbst und auf den Runcaner-Wiesen bei 
Truden, steril (Vent. 22 p. 99). 
F Fleims: sumpfige Wiesen auf Bellamonte, steril (Vent. 22 p. 92). 
[T Portole (Montini b. Sacec. & Bizz. 1 P- 1305), nahe der Grenze.l 
Var. 7 involutum Limpr. — Limpr. III, p- 60. 
I Innsbruck: Höttinger-Alpe 1500 m unter Legföhren, steril, am 
27. Mai 1900 (Baer b. Mat. 2 p. 195). 
‚90 
134. Brachytheeium Br. eur. 
1. (570.) B. vineale Milde. — Limpr. III. pP. 65 Nr. 720. 
M Meran: auf einer Streeke von wenigen Fuß auf einem grasigen 
Rain unter Weingärten mit Eurhynchium praelongum in der Nähe 
der Kirche von Gratsch, und zwar ganz nahe der Schlucht mit 
Fissidens Mildeanus, in Spuren auch um die Villa Maurer [Martins- 
brunn]; früher um Meran vielleicht häufiger, aber durch die Cultur 
verdrängt, da solche Localitäten, wie sie diese Art liebt, äußerst 
selten vorkommen; 28, September 1863 mit reifen Kapseln (Milde 30 
p. 8; b. Limpr. 7 III. p. 66: Hb. F.' 
2. (571.) B. Mildeanum Schimp. (1862), Hypnum Mildeanum 
Schimp. (1860), B. salebrosum var. Mildeanum Vent. in Rev. bryol. VI. 
(570 pP. 60, B. salebrosum 7 palustre Schimp. — Limpr. IIL p- 66 
Nr. 7921. 
O Plenderle - Seen bei Kühetai (Stolz b. Mat. 6 P- 151). 
I Wiesen bei Kematen; Mühlbach bei Mutters (Stolz b. Mat, 6 
p-+ 151). 
M. In Sümpfen um die Drei Brunnen bei Trafoi (Milde 30 p. 4, 9; 
Meran: allgemein verbreitet auf feuchten Wiesen, auf Grasplätzen 
mit B. campestre, selbst auf Weinbergsmauern in Gratsch, St. Valentin
	        

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