Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Orthothecium 
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wasserfall (Nießl b. Mat. 3 p. 86), am Horn 1900 m (Breidl.) ; Fieber- 
brunn, fruchtend (Lechner, teste Mat.). 
M An Kalkblöcken im Fichtenwalde bei Trafoi (Milde 30 p. 4), an 
tropfenden Kalkwänden ober den Drei Brunnen 1700 m (Kern. 86} 
und an der Tabaretta bei 2050 m (Kern. Hb.), Franzenshöhe (Röll 1 
p. 664); Passeier, an feuchten Felswänden zwischen Platt und 
St. Leonhard (Bamb.; Hfl. 37 p. 401). 
E Brenner: Valsun 1900 m (Kern. in Hb. Seitenstetten), Brennerbad, 
fruchtend (Röll 1 p. 664); Gilfenklamm (Pfaff b. Mat. 3 p. 86). 
P Ahrntal (Huter in Hb. Hsm.), spärlich an feuchten, etwas weiter 
vom Reinbachfalle entfernteren Felsen (Ltz. 2 p. 1329); Burgergraben 
bei Ehrenburg (Simmer); Ampezzo: Cristallotal, am Fuße über- 
hängender Wände in der Traufe 16--1660 m, Sasso di Formin, in 
feuchten Vertiefungen unter den Blöcken mit drei anderen Ortho- 
thecien 2080—2130 m, Laste di Formin 2470 m im Trümmerwerk der 
Kare, fruchtend, an der Nordseite der Crepa, Bergstürze zwischen 
Campo und Mortisa 1230—1500 m an nässenden Felsen, steril in 
Menge in der Waldregion am Nordfuße des Sorapiss (Mdo. 3 _p. 438, 
598, 599, 597, 594, 434); Buchenstein: auf Kalkfelsen bei Andraz an 
Wasserfällen, Cordevoleschlucht auf Kalk (Mdo. 5 p. 100, 546). 
D Innervillgraten (Gand.); Tauern: selten, fast seltener als 0. chryseum,. 
Steinerkeesgehänge bis 2340 m, Teischnitz 2270—2600 m (Ltz. & 
Mdo. 1 p. 105), Steineralpe (Stolz b. Mat. 6 p. 148), Defereggen 
(Simmer); um Innichen, hier fruchtend um Drauursprung (Gand.); 
Lienz: an nassen Kalkfelsen und Kalktuff von Leisach bis Lavant, 
hie und da fruchtend (F. Saut. Hb.), so hinter dem Rauchkofel 
(Gand. Mser. u. b. Limpr. 7 III. p. 17) und im Aufstieg zur Kersch- 
baumeralpe (Pokorny b. Hfl. 37 p. 401). 
B Gröden: in Kalkhöhlen am Fuße des Langkofel in drei sterilen 
Formen: einer kleineren, wenig ästigen, gedrängtblätterigen, habituell 
dem O0. chryseum sich nähernden, einer größeren, lockeren, länger 
beblätterten, rötlich - schimmernden Form, endlich noch einer 
schmächtigen, hellgrünlichgelben Form, deren Blätter fast einseits- 
wendig sind und die sich hiedurch dem O. intricatum nähert (Arn. 4 
XXVIIIL. p. 117), an feuchten Dolomit- und Kalkfelsen von Ratzes 
zur Seiseralpe und Schlernplateau, sehr verbreitet, Früchte nur 
sparsam (Milde 29 p. 17), Schlernklamm (Hsm. in ‘Hb. Murr); 
Bozen: Gries, an kalksinternden Felsen (F. Saut. Hb.); auf Kalk- 
felsen im oberen Höllenbachtale bei Tramin, fruchtend (Sabransky. 
teste Mat.). 
F Fassa: Val Contrin, Trümmerwerk an der Ostflanke des Colatsch 
auf Schlerndolomit (Mdo. 5 p. 564), Val Contrin, in einer schön 
smaragdgrünen Form (Vent. 22 p. 91). 
G Val Vestino (Porta b. Mat. 1 p. 245). 
T Trient: an der Fersina an feuchten Felsen (Vent. 22 p. 91). 
R Feuchte Felsen am rechten Ufer des Lago di Ledro, fruchtend 
(Vent. 22 p. 90); Arco: zwischen anderen Moosen auf Kalk 180 m, 
selten (Diettr. b. Warnst. 9 p. 18); Vallarsa (Porta b. Hfl. 37 p. 401); 
Monte Baldo; Ronchital, an feuchten Felsen (Vent. 22 p. 90). 
2, (557.) 0. intrieatum (Hartm.) Br. eur., Leskea intricata 
Hartm. (1849), Pylaisia intricata Vent. et Bott., Leskea irrorata Sendtn. 
sine deser. (1848), Hypnum irroratum K. Müll., Pylaisia sericea De Not. 
— Limpr. III. p. 17 Nr. 706.
	        

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