Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

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Thuidium 
M Meran: sehr sparsam an einem grasigen Raine in der Nähe der 
Kirche von Gratsch, i. J. 1863 (Milde 30 p. 4,.9, 15; b. Jur. 12 p. 104; 
b. Schimp. 4 ed. 2 p. 854); zu dem Exemplare im Hb, F., von Milde 
bei Meran am 27. Oktober 1864 gesammelt, bemerkte Matouschek: 
„ist wohl Amblystegium Hausmanni, leider steril“ 
2. (548.) Th. tamariseinum (Hedw.) Br. eur., Hypnum tamaris- 
cinum Hedw. — Limpr. II. p. 828 Nr. 696. | 
V Bregenz: am Pfänder bei 900 m (Kern. 86), Berg Isel, Gebhards- 
berger Steinbruch, fruchtend, Rappenloch, Kennelbach (Blumr. b, 
Mat. 1 p. 244; 3 p. 85); Dornbirn; Ardetzenberg und Stein bei Feld- 
kirch, Göfiserwald, fruchtend (Schönach; Mat. 1 p. 244). 
I Wald an der Sellrainer Straße (Stolz b. Mat. 6 p. 144); Innsbruck 
(Schöpfer nach Hfl. 12 p. 180, aber nicht Schöpfer 1): daselbst 
fruchtend (Scherer b. Mat. 3 p. 85), bei der Höhlbrücke (Pkt. 4 
pP. 61), Geroldsbach (Sarnth. Hb. F.), Peterbrünnl (Baer b. Mat. 5 
p- 105), Hofgarten (Kern.), Gluirsch 740 m (Kern: b. Hfl. 51), Stefans- 
brücke (Wagner), Igls 920 m (Kern. b. Hfl. 51), häufig im 1glerwalde 
(Pkt. 4 p. 61), Iglerwald, auf Erlenstrünken in einem Waldbächlein, 
fruchtend (Pkt. b. DT. 10 p. 257, Hb. F.), Bestandteil des Moosfließes 
im Grunde des Föhrenbirkenwaldes ober dem Viller Moor (Kern. Hb.), 
Amraser Schloßpark (Benz Hb, F.), ober Sistrans ; Gnadenwald, Volder- 
wald, hier fruchtend (Stolz b. Mat. 6 p. 144); Steinach: an Planken, 
Rainen (F. Saut. 1 p. 199, Hb.). 
U In den Bergwäldern um Kufstein nicht selten, auch fruchtend 
Jur. 9 p. 19); Zillertal: Gerlos, auf feuchtem Waldgrunde (Ltz. 2 
pP 1316). 
K Gemein in allen Wäldern von der Ebene bis in die Alpen (Ung. 8 
p- 266, unter Anführung des Synonyms H. delicatulum); Geisstein 
22—2360 m (Mdo. 7 p. 229). 
M Meran, gemein (Bamb.): grasige Abhänge am Marlingerberge, 
steril (Milde 13 p. 453 bei Nr. 168), Fineleloch (Stolz b. Mat. 6 p. 144). 
P Ampezzo: fast in oder an allen Sumpfstellen zwischen der Tofana 
und Crepa 14—1690 m (Mdo. 3 p. 597); Buchenstein: Trümmerfelder 
am Padon 2240—2400 m (Mädo. 5 p. 201). 
D Tauern: gemein, noch über dem Schwarzen See unter der Möser- 
lingwahd 2470 m (Ltz. & Mdo. 1 p. 104); Lienz: unter Gebüsch ver- 
breitet, hie und. da fruchtend (F. Saut. Hb.). 
?N Rabbital: in Wäldern auf dem Erdboden selten (Vent. 2 p. 161} 
nicht mehr später; siehe Th. recognitum). 
B Ritten: Lengmoos beim Einsiedlbrünnl (Hsm. Hb.); auf Felsen 
um Ratzes und: der Seiseralpe gemein (Milde 29 p. 17); Bozen (Hsm. 
b. Bertol. 3 I. p. 427): Fagnerbach (Hsm. Hb.), Guntschna, Runkel- 
stein (F. Saut. Hb.), Kollern; Eppan (Krav. 1 p. 19), in der Gant 
(Hfl. 51). 
G In den Wäldern von Vall’ Ampola, nahe am Beginne des Val di 
Ledro (Vent. 22 p. 90). 
3. (549.) Th. pseudotamarisci Limpr., Th. Philiberti var. pseudo- 
tamarisci Warnst. in Verh.‘zool. bot. Ges. Wien L. (1900) p. 18. — 
Limpr. II. p. 831 Nr. 697. Sn 
D Sehr schön, aber steril in einem lichten Wäldchen zwischen 
Innichen und dem Südbahn-Hotel bei. Toblach: mit entdeckelten
	        

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