Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Bryum 
Gardasee-Niederung bis in die Hochalpen. Für N und G_ nicht 
angegeben. 
Höchste Standorte: O Schartlkopf bei Nauders 2800 m (Breidl.) ; 
Kuppe des Birkkogel bei Kühetai 2827 m auf kleinem Kohlhaufen 
mit Ceratodon (Kern. Hb.). Im Uebrigen liegen in Bezug auf die 
obere Grenze noch auffallend wenig Notizen vor. 
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Var. alpieolum Bertol., Fl. ital. erypt. I. (1858) p. 332 
B Bozen (Hsm. b. Bertol. 3 I. p. 3392). 
Var. rupestre Brid., Br. univ. I. (1826) p. S50. 
M Mauern des Klosters Karthaus in Schnals (Stotter & Hfl. 1 p. 126; 
Hfl. b. DT. 10 p. 243). 
N Saöntferner [„in Salernfirns“] an Felsen (Funck b. Brid. 2 I. p. 850). 
Var. subrotundum Hüb., Muscol. germ. (1833) p. 414; vergl. 
B. subrotundum Brid., Br. univ. I. (1826) p. 673. 
I Lisens in Sellrain, auf lehmhaltigem Sandboden (Pkt. b. DT. 10 
p. 243, Hb. F.; rev. Mat.). 
Var. hemisphaerieum Brid., Br. univ. I. (1826) p. 850. 
M, B Zwischen Meran und Bozen (Funck b. Brid. 2 IL p. 850). 
23, (418.) B. elegans Nees, B. capillare 8 cochlearifolium Brid, 
— Limpr. II. p. 387 Nr. 520. 
V Weg bei Krummbach im Bregenzerwald (Arn. b. Hfl. 51); Todten- 
alpe an der Scesaplana 22—2400 m; Zeinisjoch 2000 m (Breidl.). 
L Grenzkamm:: Kratzer, Mädelegabel. Kreuzeck 1680—2370 m (Mdo. 6 
P- 155). 
I In feuchten Felsspalten längs des Wasserfällchens im Voldertale, 
fruchtend (Leithe 2 p. 93); Gschnitztal: Padaster an feuchten Kalk- 
blöcken mit Barbula tortuosa und Fissidens ‚adiantoides 1740 m 
(Kern. Hb.). 
M Meran: Wasserfall in der Schlucht oberhalb Schloß Tirol, Schindel- 
dächer bei Schloß Tirol, aber überall kümmerlich (Ziekendr. b. 
Warnst, 9 p. 15). 
P Altprags (Gand.). 
D Auf Felsblöcken bei Innichen, im Fischeleintale, im Hollbrucker- 
tale bei Sillian (Gand.); Lienz: am Schloßberg 1580 m (Gand, b. 
Jur. 20 p. 284; F. Saut. Hb.). 
B Schlern: an einem von senkrechten Dolomitfelsen gebildeten 
Abhange bei der Schlernhütte (Milde 29 p. 12), Hauenstein (Hsm. 
b. Jur. 20 p. 284). 
T Paganella: auf Humus zwischen Alpenrosen- und Heidelbeer- 
gebüschen über jurassischem Kalk, fruchtend (Vent. 7 v. 57: 8 v. 24: 
22 p. 70: b. Limpr. 7 IL p. 389. 
„Var. ß Ferchelii (Funck), B. Ferchelii Funck b. Brid., B. ca- 
pillare = Ferchelii Br. eur., B. elegans var. Ferchelii Breidl. — 
Limpr. IL. p. 388. 
Tl Steinach, Vennatal 1500 m, Brenner 1900 m, in Felsspalten der 
Schieferalpen (F. Saut. 1 p. 192, Hb.).
	        

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