Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

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Dieranum 
U Achensee (Röll 2 p. 261): in Kufstein zu Fensterkissen verwendet 
(Mdo. b. Ltz. & Mdo. 1 p. 87). 
K Kitzbühel: in schönen, fruchtenden Rasen beim Schwarzsee (Nieß| 
b. Mat. 2 p. 190), Jochbergwald am Paß Thurn (Breidl. b. Limpr. 71 
p- 350; Wagner). 
M Meran: Vellauertal auf Erde zwischen Baumwurzeln sehr selten 
(Milde 13 p. 437), ebendort steril an Felsen (Milde 13 p. 446). 
E Schattige Wälder am Brenner 1580 m, steril (F. Saut. ‘1 p. 187) 
NB. Wird in Hfl. 12 p. 191 für Nordtirol nach Heufler und 
für Südtirol nach Sendtner angegeben, ohne daß uns die zu Grunde 
liegenden Standorte bekannt geworden wären. 
10. (99.) D. scoparium (L.) Hedw., Bryum scoparium L. - 
Limpr. I. p. 351 Nr. 118, III. p. 658. 
Im ganzen Gebiete gemein von den Niederungen der Haupt: 
täler (Innsbruck, Kufstein, Bozen, Rovereto) bis in die Hochalpen- 
region auf modernden Holzstrünken, humosen Felsblöcken, Heide- 
und Waldboden, in der Grasnarbe trockener Mähder, im Grunde 
von Legföhren, Grünerlen, Rhododendron-Beständen, zwischen Vacci 
nien und Sphagnen, über Kalk, Schiefer, Gneiß, Porphyr, Melaphyr 
Höchste beobachtete Standorte: © Schartelkopf bei Nauders 
2800 m, fruchtend (Breidl. 3 p. 49); M Nockspitze in Langtaufers bis 
3010 m, steril (Breidl, 1. c.); P Sorapiss in Ampezzo 2660 — 2800 m 
{Mdo. 3 p. 436); D Tauern bis 2600 m (Ltz. & Mdo. 1 p. $6). 
Aelteste Angabe: Grünberg (Floerke 3 [1800] p. 161). 
Var. orthophyllum Brid., D. orthophyllum Ltz. et Mdo., Moos: 
studien (1864) p. 64, 66. — Limpr. I. p. 352. 
O Oetztal: Gurgl (Wagner). 
I Nordseite des Roßkogel auf schattig-feuchten Felsenterrassen 2270 
—9430 m (Kern. Hb.); Stubai: zwischen Stöcklen und Oberiß zwischen 
schattigen Felsblöcken mit Lebermoosen. dann auf dem Schiefer- 
blockwerk gegenüber Oberiß mit Hylocomium splendens (Kern. Hb.): 
Innsbruck: in der Gluirsch (Sarnth. Hb. F.); Voldertal (Wagner): 
Schwaz: auf einem Baumstrunke am Schlierbache zwischen Nieder 
leiten und Troi 1000 m-tHandel, teste Mat.). 
U Zillertal: Gerlos an trockenen Felsen mit Hypnum cupressiforme 
(Ltz. 2 p. 1316). 
K Windau: am nördlichen Ausläufer des Filzkopfes bis zur Höhe 
des Rückens (Ltz. & Mdo. 1 p. 51, irrig als orthocarpon, 53, 86 
Mdo. 7 p. 218), Rettenstein mit D. albicans (Ltz. & Mdo. 1 p. 8) 
M Meran (Wolfner b. Mat. 5 p. 95). 
E Eine annähernde Form in Pflersch am Aufstiege zum Feuerstein 
gletscher 2000 m (Mat. 3 p. 77). 
P Ampezzo: Cristallostock (Mdo. 3 p. 438) ; Buchenstein: auf sandigen 
Waldboden im Gebiete des bei Castell Andraz von Nordost kom 
menden Baches 1880 m. oberstes Ornellatal auf sandigem Humu 
2270 m (Mdo. 5 p. 76, 201). 
D Tauern: in den Alpen häufig, Möserlingwand, Gschlöß (Liz. 8 
Mdo. 1 p. 86, 64, 66). 
N Rabbi: im Hochtale von Sdernai (Vent. 22 p. 29). 
F Fleims: Monte Lastei delle Sute am Lagorai (Vent. 22 p. 22.
	        

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