Volltext: Die Moose (Bryophyta) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Dicranella 
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5. (84.) D. rufescens (Dicks.) Schimp., Bryum rufescens Dicks., 
Dieranum rufescens Sm. — Limpr. I. p. 322 Nr. 102, 
I Innsbruck: St. Nikolaus an Kalkfelsen (Hfi.), auf Erdblößen in 
einem Holzschlage der Südseite 700 m (Wagner b. Mat. 4 p. 14 und 
in litt.), Iglerwald (Pkt. Hb, F. als Ceratodon purpureus var. brevi- 
caulis); in Hohlwegen des Voldertales (Wagner); Gschnitztal (Fillion 
b. Jur. 20 p. 35); auf Lehmboden bei Steinach 1050 m, sehr selten 
{F. Saut. 1 p. 187): Schwaz: auf lehmigem Waldboden ober dem 
Erbstollen 600 m (Handel, teste Mat.). 
K Kitzbühel: auf Tonboden der Aschbachgasse (Ung. 8 p. 262), hei 
der Kapsburg [nicht Habsburg] (Nießl b. Mat. 2 p. 190). 
M Meran: Spronsertal (Stolz b. Mat. 6 p. 52), an einer einzigen 
Stelle auf festem, sandigem, nassem Boden am rechten Etschufer 
unter Forst (Milde 13 p. 437, 447). 
D Tauern (Mdo. 8 p. 38); Lienz: Schloßberg, an lehmigen Abhängen 
und Wegen (F. Saut. Hb.). 
T Pergine: längs der Straße bei Castagne auf Schieferboden (Vent. 21 
p- 451; 22 p. 20; Vent. & Bott. 1 p. 59). 
6. (85.) D. varia (Hedw.) Schimp., Diceranum varium Hedw. — 
Limpr. I. p. 324 Nr. 104, 
V Bregenz: Steinbruch am Gebhardsberg (Blumr, b. Mat. 3 p. 77), 
Mauer des Gondelhafens, Rappenlochtobel, im Bachbette (Blumr. b. 
Mat. 4 p. 14). 
L Reutte (Röll 2 p. 260). 
I Häufig um Innsbruck und Hall beiderseits des Tales 600—1100 m 
auf lehmigen und sandigen Erdabrissen, morschem, feuchtem Gesteins- 
schutt, auf feuchten Felsen (Prantner, Pkt., Giovanelli, Hfl., Hb. F.; 
b. DT, 10 p. 238; Kern. Hb.; \Vagner; Murr, Benz, Baer, Stolz b. 
Mat. 1 p. 228; 3 p. 77; 6 p. 52; F. Saut. Hb.); häufig um Steinach 
(F. Saut. 1 p. 187 u. Hb.; Stolz b. Mat. 6 p. 52); Griesberg 1580 m 
(F. Saut. Hb.); Schwaz: am Rande des Weges zum Kogelmoos 900 m 
(Handel b. Mat. 4 p. 14). 
U Achental: Scholastika (Pichler Hb. F.), auf feuchtem Kalksand 
an der Straße längs des Sees bei Buchau 950 m (Kern. Hb.); Kuf- 
stein: allenthalben in den Umgebungen, bei Mariastein u. s. w. 
(Jur, 9 p. 14); Zillertal: Grünberg (Floerke b. Hfi. 12 p. 179), Gerlos 
auf fetterer Erde am Aufstiege und auf Sand an der Talbiegung zur 
Wilden: Gerlos über 1330 m (Ltz. 2 p. 1316, 1318; Mdo. 2 p. 383). 
K Vordere Windau, auf Humus 780 m (Ltz. & Mdo. 1 p. 51; Mdo. 7 
p- 196); Kitzbühel (Ung.; Saut.): daselbst in der Au auf Kalk- 
konglomerat an der Ache 800 m (Nießl b. Mat. 3 p. 77). 
M ra gemein (Bamb.), nicht selten an feuchten Gräben (Milde 13 
P- } 
E Ried bei Sterzing (Baer b. Mat. 4 p. 14); Brixen: Lehmbruch beim 
Geniearbeitsplatz, am Eisak bei Campan (Sarnth. Hb, F.). 
P Ampezzo: Costeana am Aufstiege zum Sasso di Formin 1820 m 
(Mdo. 3 p. 598). 
D Gemein (Gand.); Tauern: häufig, auch in der oberen Waldregion 
(Ltz. & Mdo. 1 p. 85), Windischmatrei, gegen das Matreier Thörl bei 
1460—1620 m (Mdo. 7 p. 327); Lienz: an Wegrändern, in Wäldern, 
verbreitet (Gand.; F. Saut. Hb.).
	        

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