Volltext: Die Pilze (Fungi) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

XI 
Das Register wurde ebenfalls von den Herren Heraus- 
gebern mit groler Sorgfalt in dankenswerter Weise angefertigt. 
Im Texte wird bei jeder Pilzart die Nummer, unter der sie 
in der zweiten Auflage von Rabenhorst’s Kryptogamenflora von 
Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Abteilungen des 
ersten die Pilze behandelnden Bandes angeführt ist, beigegeben, 
soweit sie sich im genannten Werke beschrieben findet. Leider 
habe ich bei den Phykomyeceten und Uredineen immer nur 
Rbh. IV. p. und Rbh. I p. citiert, was eigentlich falsch ist, 
da ich mindestens hätte citieren müssen Rbh. I. Abth. IV. pP: 
und Rbh. I Abth. I. p. Ich sah aber später ein, daß diese 
Art des Citierens nicht zweckentsprechend ist, da auf diese 
Weise die Männer, die die Abteilungen bearbeitet haben und 
deren geistige Arbeit citiert wird, nicht genannt werden. Ich 
habe daher später die Abteilungen des ersten Bandes der 
zweiten Auflage von Rabenhorst’s Kryptogamenflora von Deutsch- 
land, Österreich und der Schweiz auch einfach als 1,4, r, 
IV., V., VL, VIL citiert und jedesmal den abgekürzten Namen 
des Autors der Abteilung in Klammern beigefügt, z. B. Rbh. 
VL (All) p. Nr. Dabei ist zu bemerken, daß in. den von 
G. Winter bearbeiteten Abteilungen sich Gattungs- und Art- 
Begriffe vielfach geändert haben. So ist z. B. der Ustilago auf 
den Getreide-Arten durch die Forschungen Jensen’s u. A. in 
fünf gute Arten geschieden worden; so sind die Puceinien auf 
Gräsern, Carices, Compositen u. s. w. in sehr zahlreiche Arten 
zerteilt worden, so zahlreich, daß man heute oft zweifelhaft 
sein kann, was Art oder lokale Gewohnheitsrace ist. So zieht 
man heute allgemein vor, die von E, Fries so meisterhaft be- 
gründeten Unterabteilungen der Gattung Agaricus als selb- 
ständige Gattungen aufzuführen, was jedenfalls die Übersicht 
erleichtert und daher auch hier geschieht zum Unterschiede von 
G. Winter. Die citierten Nummern beziehen sich also auf die 
beschriebene Art, während ihre systematische Anordnung oder 
auch der gewählte Name von der Winter'’schen Bearbeitung 
oft abweichen kann. Wo aber eine Winter’sche Art in viele 
Arten zerteilt ist, wird im Allgemeinen, um Mißverständnissen 
vorzubeugen, die Citierung unterbleiben oder eine Einschränkung 
erfahren müssen,
	        

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