Volltext: Die Pilze (Fungi) von Tirol, Vorarlberg und Liechtenstein

Vorrede des Verfassers, 
Mit schwerem Herzen und nur auf das liebenswürdige 
Drängen der Herrn Herausgeber bringe ich die Erforschung 
der Pilzflora Tirols zu einem vorläufigen Abschluß. Denn es 
ist mir zu wohl bewußt, daß meine Kenntnisse nur ein Bruch- 
stück derselben umfassen... Viele Gebiete sind in mykologischer 
Hinsicht gar nicht oder nur wenig erforscht, und viele Gebiete 
sind nur im Sommer und Hochsommer auf Pilze oder oft nur 
auf einzelne Pilzgruppen abgesucht worden. 
Auch den einzelnen Pilzgruppen ist in sehr ungleichem 
Maße die Beachtung der Mykologen zuteil geworden. So ist 
z. B. von Saprolegnieen und Mucorineen sehr wenig aus Tirol 
bekannt, So sind die Entomophthoren nur wenig und die 
Laboulbeniaceen bisher gar nicht beachtet worden u. s. w. 
Eine wesentliche Erleichterung gaben mir die Herren 
Herausgeber durch die systematische Zusammenstellung aller 
bis 1890 erschienen mykologischenen Beobachtungen aus Tirol. 
Wenn ich auch diese Angaben entsprechend dem heutigen 
Standpunkte der Unterscheidung der Gattungen und Arten 
kritisch bearbeiten mußte, so bot mir doch diese Zusammen- 
stellung eine sehr wertvolle Grundlage. Doch habe ich, wie 
sich das bei der kritischen Bearbeitung der Angaben der älteren 
Autoren von selbst versteht, diese Angaben, soweit sie litterarisch 
veröffentlicht sind, selbst auch eingesehen. Aus den Berichten 
I. und II. über die Flora von Tirol und Vorarlberg (1902 
und 1904) der Herren Herausgeber habe ich auch fernerhin 
wertvolle Litteraturnachweise entnommen.
	        

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