Volltext: Statuten der Alpgenossenschaften Guschgfiel und Gapfahl für die Bürger der Ortsgemeinde Balzers

-..6 
O, einen verhältniSmäßigen Teilbetrag von den zur 
Verteilung gelangenden Geldern ansprechen zu können; 
3. das selbst durchwinterte Vieh mit der im 8 25 ent- 
haltenen Beschränkung auf die Alpe zu treiben; 
4. von dem jährlichen Erträgnisse der Alpen (Gras- 
miete) einen Teilbetrag zu verlangen. 
8 13. 
Obgleich dor Grundsaßt festgehalten wird, daß ein Alp- 
genosse nur 4 15 jc bst durchwinterte Vieh auf die Alpenzu treiben 
bere. “gt sein jou, so ist doch ausnahmsweise auch anderen 
Genossen gestattet, einzelne zum eigenen Bedarf im Früh- 
jahre angekaufte Rinder aufzutreiben, jedoch darf diese Be- 
günstigung weder zur Spekulation noch zum Gewerbe ausarten. 
“14. 
Pw Genuß der AlwroT te wird durch te wirkliche 
Ansäßigret in der heimatlichen Gemeinde, jowie durch die 
Tragung dor damit vorbundenen Lasten bedingt. 
Wenn daher eim Alngenosse in einer anderen Orts8- 
gemeinde si:h ansä“ig macht, ohne jedoch in dieser Gemeinde 
das Heimatsre- : »4 erwerben, "> wird scin Atzungsrecht 
zwar unterbroch» -. -+ verliert aber dieses *?><t nicht, sondern 
tritt bei einer allfätigen sväteren Rückkehr wieder in den 
Genuß desselben. So lange die Genüsse eines Alpberechtigten 
aus was immer für einem Grunde unterbrochen werden, 
bleibt selbstverständlich derselbe auch von den Lasten enthoben. 
2:45. 
Der volle Genuß der Alpvorteile bodingt anderseits 
die Mittragung aller Alplasten. Dieye beytehen : 
a) in der Herstellung und Erwartung der Wege, 
Zäune, Wasserleitungen und Trinkbrunnen ; 
b) in der Reinigung der Alpen von Gestrüpp und 
Steinen * 
c> in der Lieferung der erforderlichen Lobens8mittel 
für die Alpkned *. dann des Salzes für das Lieh; 
d) in der Bestreitung der Beiträge zur Erhaltung der 
Alpgebäulichkeiten, der Sennerei und der Grasmiete; 
-) in der Unterstüzung der Alpknechte bei plötlich 
eingetretenem Schneegewitter (Schneefluchten) ;
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.