Volltext: Die currätischen Herrschaften in der Feudalzeit

in A 
roRauß © ‚Der Freiheitsstand: da 
JEW iM . Dr ' ? 1 
Ueberblickt‘ man — abgesehen; von‘ dem Adel: 1ind/den 
höheren . Ministerialen: —= den Fre iheitsstan der Be- 
wohner von: Curwalhen in; der-L’eudalzeit, so fällt Sofort. 
ein :grosser:Unterschied ‚zwischen \O0 ber- und’ Unter-Rä: 
tien auf“ sbı: vn 
In den unterrä tischen-Herrschaften erscheint näm- 
lich im} V. Jährhündert: die Leibeigensc haft, wenn 
auch. durch ‚die: Verallgemeinerung gemildert , nahezu über 
die. gesammte ansässige: Bevölkerung verbreitet, indem von 
derselben nur ausgenommen; sind: 
a. die in den höheren (jegenden des Sarganser jLandes, 
des Oberrheinthales, des Walgau und-der, Grafschaft 
Vaduz niedergelassenen «W alsern. 
bh. eine Anzahl‘ «freier Geschlechter», wie solche 
namentlich in den‘ Herrschaften Feldkirch (Gericht 
Rankwr11, Pludenz (Montavun), Neuburg, Werden- 
berg und Sax, wol auch Pfävers (in den « Semperman- 
nen») zu Tage treten; 
die allmälig in mehrfacher Beziehung privilegirten 
Bürgerschaften der Städtchen (Walenstatt, Sargans, 
Werdenberg, Feldkirch, wol auch Pludenz). 
Ueberdies zeigt sich in mehreren Herrschaften (z. B. 
in Sax und Werdenberg) ein Unterschied im Freiheitsstand 
zwischen den ‚Zintersassen und der alteingesessenen Be- 
völkerung insofern als jene in geringerem Maasse als letztere 
den Lasten der Leibeigenschaft unterworfen waren.
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.