Volltext: Rheintaler Urkunden

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Nechten Zum brunen die Recht haben Waß dan fehrnner die 
Recht von dem armmen Lenthen Sunderfidhen hHauß Dannen, 
heiß an besagte® Hostäthli vnd brunnen, oder Zu feiner Zeit 
erbumwen bad Hütli Xit die Meht wie von altem Hero gebraucht 
worden Nad) aller Nothdurfft, befter majfen ohu fperen vnd 
wehren vorbehalten worden, dißes Höstethli Stoß vnden an 
Meifter Andtony öfd) be, oberthalb an Hanf Jacob fchmid» 
hHeiny. eß Ist besagtem Andtony öfden, alß an Stößer vers 
williget worden, von Nun an beiß Zu der Zeit, daß man 
wider Nöthig findet, ein badhütli Zu buwen, den blag Zu 
Nugen vnd zu brauchen erlaubt worden Mit Diferem vor: 
behalt vnd Zuthun, daß er öfh Keinerlen weder Zamme nach 
wilde böhm, weder fegen noch auff Kommen Laßen, auch fel- 
bigen blass weder verfeben Noch verKauffen Noch verthufchen 
in Kein Weiß Nach Weeg, Sunder Nur den durch gottes Segen 
darauff erwachsenen Nugen Zu geNMießen Haben Solle, Wan 
danne verfchriebner Maßen, baid hHöff vnd Religionen. Zu 
Nothigem gebrauch Des Sunderfichen Rodtfchlegig wurden 
ein Yiw bad Heiüßlein dorthein zu bauwen: So Solle alß dan 
besagter öjfd) oder feine NochRommenden oder ob andere be- 
fiber feines guths. den funderfichifjhen boden Zu Nuben ab- 
zuthreten, ohne Einiges in Reden. vnd folle Hein füro, die 
Hostäthli jJambt dem brunnen. Steg vnd weeg. darZu vnd 
darvbon des — armen Lelüthen funder fihen hHauß am Wey- 
ersegg. Ihren Eigenthum- — EwigXlich heißen vnd verblei- 
ben. deren Zwey gleich Lauthende brieffen. ouff geRicht wor- 
den „vnd SHederem Hoff eins ZugeStelt worden. Wan einer 
vberlohren fo solle dem anderen Krafft vnd glauben Zugestelt 
werden. alß wan beide vorhanden währen Zu Wahrem Uhr 
Kundt hat wol vorgeachter ehren veft frun, vnd wol weißer 
herr: Hanß Halter der Zeit Regierender hHoffammen Zu Marp-
	        

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