Volltext: Geschichte des Rheinthals

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geichehen, fo laffe man e8 bey den ertheitten 
Drifimmen bewenden, und hoffe, daß Slarus 
von feinem orhaben abjichen und alles auf 
dem alten Fuffe laffe. UYber diefer Stand blieb 
auf feinem Entfchluffes; indejjen giengen die zwey 
Kegierungsjahre vorbey, und die Nheinthaler 
hatten von diefer Seite für eine Zeitlang wieder 
Ruhe, um fich mit andern. Sorgen befhäftigen 
zu fönnen. Schon Anno x756 und 58. hatten 
die Rheindörfer durch Austrettung des Nheins 
(1762) groffen Schaden erlitten; in diefem Fahr er5oß 
er fich wieder fo fNark, wie man fein Beyfpiel 
Hatte; allenthalben brach er aus, überfirumte 
bie Felder, zerrig Wubhren und Damme, und 
feste die nahe liegenden Dörfer. in die größte Ges 
fahr; die Au fand vollig unter Waffer 5 das 
ganze obere Rheinthal wurde ,. den Nothleidens 
den zu ulfe und zu Wiederkerftellnng ihrer Wuhs 
gen. und Ayämme aufgeboten.. Bon den. Caypi, 
taliften und. Güterbefigern fiel zu diefem Behuf 
eine Cteuer von 7921 fl. Wovon aber 3000 fl 
als ein fichendes Capital bey den £öfen Bernang 
und Balgach , und unter ihrer Caution hinters 
legt wurde; mit dem Beding, daß die Zinfe 
davon, zu nichts anderm al8 einzig zur Unter. 
Baltung der Wuhren und Dämme verwandt Weka
	        

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