Volltext: Die Wildbäche und Rüfen des Fürstentums Liechtenstein

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Beim Verlassen des Tobels betritt die Rüfe das Gebiet 
von Schaan und nimmt den Namen Quaderrüfe an. 
Sie wird in einem auf drei Seiten eingedämmten Kies- 
fang gefaßt, der unten mit einem vorgesetzten Schlammsammler 
versehen ist. 
Der Fangdamm ist auf dem rechten Bachufer nahe an 
seinem obern Ende beschädigt. 
Die Ueberläufe sind aus dünnem Mörtelmauerwerk aus 
ganz kleinen Vollen. Die Konstruktion rechtfertigt '?denfalls 
eine sehr sorgfältige Beaufsichtigung. Ein Le> in diejer Kon- 
struktion könnte leicht zur Demolierung des Ganzen führen. 
Rings um den Kiesfang herum ist Kulturland. Der Kies- 
fang selk*, -. %. dessen gegen das Thal zugekehrte Seite muß 
schon mehrfach erhöht worden sein; es frägt sich, ob nicht schließ- 
lich ein anderer Ablagerungsplaß gesucht werden müßte, wenn 
nicht unterdessen die Hauptmasse des Geschiebes durch eine Ver- 
bauung im Tobel zurückgehalten würde. J< nehme das letztere 
an. In diesem Falle wird der Kiesfang in absehbarer Zeit 
nicht verlegt werden müssen; vollständig überflüssig werden wird 
er nicht. Kosten-Uebers<lag. 
Bau. 
Verbauung der Erosionsrinnen im 
vbern Teile . MFr. :::2,000-= 
Sperre beim Zusammenfluß der 
Bäche . 5 1,200. 
Ausmauerung der besteh. Staffeln 800. -- 
Verbauung der Runse vom Fels- 
absturz abwärts auf 400 m 
Länge. .  . „ 20,000. - 
Ufermauer oberhalb der steinernen 
Sperre 1,000. 
Ufermauer unterhalb der steinernen 
Sperre u. Sohlenversicherg. „ -,900.-- 
Verbauung in den Serpentinen . -- 15,000. -= <<: ,-90. =- 
Unvorhergesehenes . . * ZT P00.-- 
„40 54,00: 
Projekt und Bauleitung 5,000. =
	        

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