Volltext: Führer durch Vorarlberg und Liechtenstein

Bürgermeister), Telephonverbindung mit Hotel Pfunder.- Heidelbergerfass, 
(mit Fremdenzimmer). Altdeutsche Weinstube. Schwarzer Wallfisch, 
Gmeinders Weinstube. 
Bier: Zum Hirschen‘, (Pilsner Bier). Forsters ‚Biergarten und 
Restaurant. ‚Hönburger Biergarten. ; Zavaria, Biergarten und Restauration, 
Hirschgarten. „Zum Mohren.‘“ Renier. Frühlingsgarten. Degle. 
Cafes: Austria. Veranda, 
Badeanstalten. Seebäder: Neu erstellte und best eingerichtete 
städt.  Badeanstalt.. Militärschwimmschule. Kraft’sche, Badeanstalt. — 
Ross’sche Badeanstalt für warme Bäder, 
Bregenz, 420 m, die Hauptstadt Vorarlbergs, liegt am 
Fusse des Pfänders und zählt gegenwärtig 6000 meist kath, 
Einwohner, ausschliesslich des Bataillons Kaiserjäger und 
des Cadres der k. k. Landesschützen, das hier in Garnison 
liegt. Es ist wohl der älteste bekannte Ort am; See und be- 
stand schon, ‚ehe die Römer ihre Herrschaft bis hierher aus- 
dehnten.. Diese befestigten den strategisch wichtigen Ort, 
der sich. unter ‚ihrem. Scepter. bedeutend entwickelte. Die 
Alt- oder Oberstadt liegt auf der Anhöhe und ist voll- 
ständig umschlossen. Hier stand das alte römische Castrum, 
Die Neu- oder Untersta dt breitet sich am Seegestade aus, 
R Die kath. Pfarrkirche, St. Gallus geweiht, liegt 
oberhalb der Stadt, am Wege zum Gebhardsberge. Im 
Chor ‚einige alte beachtungswerte Chorstühle aus dem Kloster 
Mehrerau. Auf den beiden Seitenaltären hübsche Gemälde 
von Deschwenden. Beim Eingang auf der Kanzelseite 
die originelle Grabschrift des kaiserlichen Oberst Kaspar 
Schoch, von ihm selbst verfasst. 
Ausser der-Kapuzinerkirche (Lourdeskapelle) an 
der restanrierten Seekapelle. St. Georg hat Bregenz noch 
eine prot. Kirche in gotischem Stile. Besuchenswert ist 
das Landesmuseum mit vielen am Orte selbst gefundenen 
römischen Gegenständen (Eintritt 20 Kreuzer zu jeder Tages- 
zeit. Führer kl. Trinkgeld) in der Nähe des Bahnhofs. i 
Besuchtester Punkt und Ziel fast aller Reisenden ist ‚der 
Gebhardsberg. (Oben gute Wirtschaft). Weg die Kirch- 
gasse hinauf, am Standbild St. Gebhards bei der Kapuziner- 
stiege vorüber, der Pfarrkirche zu. Diese bleibt links, 
Am Hause des Historienmalers. Gebhard Fletz vorbei zur 
schönen Villa Raczynsky, franz. Stil. Bin neuer Weg führt 
nun in !/ ‚Stunde zur Höhe hinauf. Herrliche Aussicht 
von der Altane des Wirtshauses. 
e Einst hier die alte Veste Hohenbregenz, jetzt noch 
Wallfahrtskapelle zum hl. Gebhard, 949 hier als Sohn 
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